Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
15 September 2020

Neue Top-Zeit auf den Hohen Dachstein

Dem Bergretter und Skibergsteiger Armin Zwinz aus Hallstatt gelang eine Fabelzeit auf den Hohen Dachstein von Hallstatt aus und wieder zurück.

Am 13. September um 11:43 machte sich Armin vom Marktplatz in Hallstatt auf und startete mit dem Anstieg.

Die 2550 Höhenmeter durch das Echerntal, hinauf auf den Gipfel des Hohen Dachsteins schaffte Armin in der unglaublichen Zeit von 2 Stunden 53 Minuten und 38 Sekunden. Unterstützt wurde er von seinen Bergrettungskameraden/innen, die ihm Labstellen am Wiesberghaus und der Simonyhütte einrichteten, sowie über den Gletscher (Spalten) begleiteten. Nach dem Aufstieg folgte ein rasanter Abstieg über den gleichen Weg zurück nach Hallstatt.

Im Echern angekommen begleiteten ihm Freunde und Familie mit dem Rad bis zum Marktplatz in Hallstatt, wo Armin sichtlich erschöpft aber über glücklich nach 32,2 Kilometern und einer Gesamtzeit von 5:07:00 sein Vorhaben beendete. Vize Bürgermeister Gamsjäger gratulierte Alfred zur seinem vermutlichen Rekordlauf herzlich.

Armin erschöpft am Marktplatz: „Ich bin überglücklich, lange habe ich davon geträumt, aber der Respekt von der Höhe und den Kilometern war immer sehr groß. Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut und konnte einen guten Rhythmus laufen, die Bedingungen waren perfekt und ab dem Gletscher wusste ich, es kann sich unter 3 Stunden auf den Gipfel aus gehen".

Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz auf dem Gipfel des Dachsteins
Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz bei seinem Rekordlauf auf den Dachstein
Armin Zwinz nach seinem Rekordlauf auf den Dachstein

Der Abstieg war dann nochmal hart und die letzten flachen Kilometer bis zum Marktplatz waren eine Qual.

"Ich danke meinen Helfern der Bergrettung Hallstatt die mich so unterstützten, ohne die wäre das niemals gegangen. Allen voran Lena, Moritz, Rainer, Eva und den Hallstätter Bergführer Martin Unterberger. Natürlich auch den Wirtsleuten der Simonyhütte, Christoph und Doris die mich mit Getränken verpflegten. Ein solches Unterfangen sollte aber niemals auf die leichte Schulter genommen werden, ich und meine Begleiter sind Profis in diesem alpinen Gelände mit deren Gefahren, da oben kann jederzeit was passieren!“  fügte Armin noch an.



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