Stephan Siegrist in er 3. SL nach dem Zentralband (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
09 Januar 2017

Metanoia

Thomas Huber, Roger Schäli und Stephan Siegrist sichern sich die bislang zweite Begehung der legendären Kletterroute "Metanoia" von Jeff Lowe an der Nordwand des Eiger, ein Bericht von Thomas Huber

Schwierigkeiten  von 7, A4, M6 hören sich schon mal ziemlich spannend an, noch dazu in der 1800 Meter  hohen  Nordwand  des  Eiger.  Hinter  diesen  Fakten  verbirgt  sich  ein  geheimnisvoller  Name:

„Metanioa“,    aus  dem  Griechischen,  was  nicht  weniger  bedeutet  als  „Buße“  oder  „Innere  Umkehr und neue Weltsicht.“ Das verspricht ein forderndes Abenteuer!   

Im Februar 1991 stieg Jeff Lowe, der amerikanische Ausnahmebergsteiger,  alleine in die verschneite Nordwand des Eiger. Sein Ziel: eine direkte, bisher noch nicht gekletterte Linie  bis zum Gipfel! Sein Leben war zu dieser Zeit sehr turbulent,  finanziell  stand er am Abgrund  und viele seiner Freunde sahen in seinem Tun sogar selbstmörderische Absichten. Wenn die Wirklichkeit seines Lebens damals auch   wahrlich   nicht   erfolgreich   war,   so   funktionierte   Jeff   in   der   steilen   eisigen   Welt   der Eigernordwand perfekt. Alleine trotzte er den Stürmen, kletterte über verschneite   Felsplatten, bewältigte Passagen in technischer Kletterei bis A4, oft weit weg von einer guten Sicherung. Es war kein „Grenzgang“, wie wir Bergsteiger ein Abenteuer dieser Art gerne beschreiben. Er war in einer anderen Welt, jenseits der üblichen Realität, wo nur die ureigenen Instinkte und die Intuition dich überleben lassen. Lediglich die Liebe zu seiner Tochter war die einzige Verbindung in die „normale“ Welt.  

Nach 9 Tagen erreichte er den Ausstieg. Kurz vor einem erneuten Sturm holten seine Freunde ihn mit dem Hubschrauber  zurück ins Leben. Er nannte sein neun-tägiges  Vakuum „Metanoia.“  Sein Leben hatte eine neue Perspektive.  Er meisterte  danach alle Herausforderungen  mit der Einstellung,  mit Raffinesse und Feingespür hart an sich zu arbeiten und dabei zugleich Spaß zu haben.  

Diese Geschichte hat mich inspiriert und mich neugierig gemacht. Es gibt nur eine ungenaue Routenbeschreibung.  Keiner weiß wirklich, wo die Route genau verläuft oder wie schwer sie ist. Die Route wurde zwar einige Male versucht aber bis heute nicht wiederholt. Dazu kommt noch dieser geheimnisvolle Name. Es hört sich ja fast so an wie das Tor zu einer neuen Erkenntnis!

Stephan Siegrist, der schon über 30mal in der Eigerwand war, ließ sich sofort für diese Geschichte begeistern. Er brachte Roger Schäli ins Spiel, der schon zweimal an der benachbarten Japanischen Direttissima    unterwegs   war.   Ich   bekam   von   Jeff   noch   wertvolle   Informationen    über   die Routenführung und dann stand dem Unternehmen „Metanoia“ nichts mehr im Weg.  

 Jetzt  oder  nie!

Eine  Woche  vor  Weihnachten  fuhr  ich  bei  perfektem  Wetter  in die  Schweiz.  Jetzt  oder  nie!  Wir stiegen im Stirnlampenlicht seilfrei über den Vorbau der Eigernordwand und querten unter dem schwierigen  Riss,  der  erste  Schlüsselstelle   der  Heckmair-Route,   nach  links  bis  zum  Toni  Kurz- Überhang. Es ein beklemmendes Gefühl unter dem Überhang zu stehen, wo vor genau 80 Jahren der Berchtesgadener  Bergsteiger Toni Kurz vor seinen Rettern im Seil hängend mit den Worten „Ich kann nicht mehr“ verstarb.  

Es wurde hell, alles war ruhig, es war gut. Mit stillen Gedanken aus der Heimat querte ich weiter nach links  zum  Einstieg  von  Jeffs  „Metanoia“.  Steff  machte  sich  fertig  für  den  Vorstieg.  Es  war  kalt, windstill, perfektes Wetter! Roger sicherte, ich frierte und Steff arbeitete sich über besten Fels die erste Seillängen hinauf. Eine alte eingeknüpfte Reepschnur erleichterte den Aufstieg über den kompaktesten  Teil. Wir kamen zwar schneller vorwärts als gedacht, aber dieses Hilfsseil nahm uns ein  bisschen  das  Abenteuer.  Soweit  wie  möglich  schnitten  wir  mit  dem  Messer  alles  raus!  Wir kreuzten   den   Hinterstoisser-Quergang.    Roger   beschäftigte   sich   zwei   Stunden   mit   Birdbeaks, Hookmoves  und  Spinndrift,  und  das für 35 Meter.  Spätestens  jetzt  wurde  uns bewusst,  dass  Jeff damals alles gegeben haben muss! Die Tage sind kurz und in der Dämmerung erreichten wir das Ende des zweiten Eisfelds. Nach einer Stunde hatten wir ein gutes Biwak aus dem Eis gehackt und freuten uns auf eine warme Suppe. Roger und Steff, die schon so oft in der Wand waren und dort zahllose Biwaks hinter sich gebracht hatten, erzählten sich Witze, lachten und fühlten sich wohl. Ich hingegen war immer noch ein wenig angespannt.   Immerhin sind wir in „der Wand,“ am Eiger. Vor genau 20 Jahren war auch ich dort im Winter unterwegs mit meinem Bruder Alexander und Berchtesgadener Freunden. Wir brauchten volle drei Tage bei sehr winterlichen Verhältnissen auf der klassischen Heckmair! Heute hatten wir weit bessere Verhältnisse, nahezu perfekt. Dafür sind wir aber an einer der schwierigsten Routen am Eiger unterwegs, an einer Direttissima, auf der Metanoia. Schemenhaft erahnte ich die über uns ausbauchende Gipfelwand. Sie sah bedrohlich aus, schwierig und verrückt. Hin und wieder versuchte ich zwar über diese Witze auf Schwyzerdütsch  zu lachen, aber ich war zu sehr in Jeffs Geschichte  versunken.  Mit unseren  Schlafsäcken  war das Biwak  erträglich:  „A guada hoits aus und jammert net,“ aber wirklich schlafen konnte keiner von uns. Metanoia beschäftigte uns alle in unseren Wachträumen! Vielleicht war auch der schweizer Humoranfall am Abend eine Art Stressbewältigung in Anbetracht von all dem, was uns noch bevor stand.

Bildergalerie Metanoia Thomas Huber, Roger Schäli und Stephan Siegrist

Die Eiger Nordwand  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Stephan Siegrist in er 3. SL nach dem Zentralband (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Roger Schäli in der "Dry" Seillänge, die direkt vom Hinterstoisser Quergang abgeht.  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Thomas Huber in der ersten steilen Wand nach dem zweiten Eisfeld  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Abendstimmung Richtung Thuner See  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Stephan Siegirst sichert Roger Schäli unter dem zweiten Eisfeld  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Thomas Huber in einer der schwierigen Längen der Metanoia  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli
Thomas Huber, Roger Schäli und Stephan Siegrist  (c) Archive Metanoia Huber, Siegrist, Schaeli

Um  5 Uhr früh  dann  raus  aus dem  Schlafsack,  rein  in die kalte  Nacht,  der Gaskocher  surrte  und schmolz den Schnee. Halb 6 endlich ein warmer Kaffee, ein Müsliriegel und dann los. Im Zickzack kletterten wir über kombinierte Passagen und kleine Eisfelder zum ersten großen Wandriegel. Ich sortierte  einen  doppelten  Satz  Cams,  Stopper,  Haken,  Beaks  am  Klettergurt  und  war  bereit  für Metanoia! Vier Stunden brauchte ich für vier Seillängen und sie hatten alles, was Klettern zu bieten hat:  Momente,  wo  stürzen  nicht  angesagt  ist  oder  zumindest  sehr  unangenehm  wäre, Seilzugquergänge, technische Passagen, Runouts im brüchigen Fels über zweifelhafte Zwischensicherungen  und komplizierte Standplätze in fragwürdigen Fels. Das Gelände über uns legte sich ein wenig zurück. Ich war froh, dass alles gut gegangen ist, bin aber mental richtig ausgepowert! Steff übernahm  sofort die Führung.  Es wäre gut, wenn wir heute noch das Zentralband  erreichen würden, die beste Möglichkeit einen guten Biwakplatz zu finden. Jetzt erkannten wir unser Potential, das Team funktionierte perfekt, jeder ersetzte jeden und mit der Eiger-Erfahrung von Steff und Roger hatten wir die optimalen Voraussetzungen! Alles das, was Jeff nicht hatte! Er war alleine, konnte sich nur  auf  sich  selbst  verlassen  und  war  zuvor  noch  nie  in  der  Wand  gewesen.  Nach  jeder  harten Passage, die hinter mir lag, versetzte ich mich in seine Lage. Sein Kampf lief wie ein Film vor meinen Augen ab: Es ist im Prinzip Wahnsinn, was er damals geleistet hat!

Zentralband

Steff kletterte über steiles Eis und schwarzbrüchigen Fels auf das Zentralband und schon wieder funkelten über uns die Sterne. Die Tage sind kurz, verdammt kurz! Es war fünf Uhr, stockdunkel und der Name "Zentralband" versprach nicht das, was er vorgibt zu sein. Klein, abschüssig und kein Ort, wo wir zu Dritt biwakieren  könnten. Roger querte horizontal  70 Meter nach links auf eine Kanzel. Endlich ein guter Platz für unser nächtliches Lager. Als wir dann bei ihm waren, ist es bereits sieben Uhr  und  es  hat  unerwartet   leicht  zu  schneien  begonnen.   Es  war  jetzt  gut  hier  zu  sein,  ein spektakulärer  Biwakplatz!  Über  uns  schützte  uns  ein  mächtiger  Überhang  vor  Steinschlag  und Spindrift, unter uns brach die Wand überhängend ab. Eine Oase in der wilden Welt des Eiger, unser Adlerhorst.  Wir kochten,  aßen,  aber die Witze  blieben  heute  verhalten.  Wir bekamen  von Charly noch einen aktuellen  Wetterbericht.  Der sagte uns stürmische  Zeiten voraus. Der Schneefall  sollte nicht das Problem sein. Der klingt in der Nacht ab. Aber der Wind sollte am nächsten Tag auf Süd drehen. Das bedeutete  Föhn, und das mit bis zu 60, 70 Stundenkilometern.  Steff meinte, dass wir dann keine Chance hätten. Der Spindrift würde ein Klettern in der Gipfelzone unmöglich machen und der   vom   Wind   ausgelöste   Steinschlag   war   wieder   eine   ganz   andere   Geschichte!   Mit   dieser gedämpften Stimmung kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke.

Kein Traum, es war plötzlich taghell! Vor uns schwebte ein Helikopter im Schneegestöber und beleuchtete  unseren  Biwakplatz  mit seinen  Suchscheinwerfern.  Wir  gaben  ein Zeichen,  dass  alles okay   ist.   Wir   waren   nicht   das   Ziel   dieser   nächtlichen   Suche.   Er   flog   weiter,   rüber   zu   den Ausstiegsrissen.   In  der  folgenden   Stunde  waren  wir  Zaungäste   einer  Longline-Bergung   zweier Bergsteiger aus den   „Spinne.“ Und das in der Nacht bei leichtem Schneefall. Verrückt! Es war mittlerweile kurz vor Mitternacht. Die halbe Nacht war vorbei, endlich Ruhe und es schneite weihnachtlich

Frühmorgens hatte sich in der Nordwand vieles verändert. Das schwarze bedrohliche Bollwerk über uns war vom Schnee angezuckert. Es war windig, Wolken hüllten uns immer wieder ein und es war höchst ungemütlich. Besser gesagt, es war winterlich! Kein guter Tag für die Eiger. Die einzig richtige Entscheidung  war  der  Rückzug.  Anfangs  überhängend  an  kunstvoll  gebastelten,  manchmal fragwürdigen Abseilständen traten wir den Rückweg an. Staublawinen und Spindrift wurden zum beständigen Begleiter. Es ging über die Eisfelder zum Hinterstoisser-Quergang,  dann der schwierige Riss und dann nach acht Stunden endlich das Stollenloch. Wir waren in Sicherheit und das einzige, worauf wir uns freuten, war Weihnachten zu Hause. Es gab an diesem Tag gemessene Windgeschwindigkeiten von 180 Stundenkilometer in der Gipfelregion des Eiger!

Metanoia lässt uns nicht los

Kurz nach Heilig Abend, am 27. 12., gab uns das Wetter erneut eine Chance. Metanoia lässt uns nicht los. Wir standen wieder unter dem Toni Kurz-Überhang. Heute wollten wir die ersten Längen fixieren und morgen durchstarten! Unser neuer Plan war, nach dem Fixieren mit nur einem Biwak durch die Wand zu kommen. Heute stieg Roger vor. Eine kunstvolle und schwierige Aufgabe aus Beaks, Hooks, wackeligen Mixedpassagen. Alles dauerte länger als gedacht, weil wir an vielen Stellen das Hilfsseil rausgeschnitten hatten! Es war kalt, aber wir schafften genau das, was wir uns vorgestellt hatten.

28.12. Wieder Sturm, wir kletterten über den Vorbau, Spinndrift und Staublawinen von allen Seiten. Es  machte  keinen  Sinn,  weiter  zu  gehen.  Wir  flüchteten  ins  Stollenloch  und  saßen  zwei  Stunden später vor einem Schweizer Rösti und einer Halben Bier in der Station Eiger-Gletscher. Heute hätten wir keine Chance gehabt. Wenn wir Silvester bei unseren Familien feiern wollten, müsste jetzt aber alles perfekt laufen.

29.12. Der Wind wird schwächer und auch Charly gab uns für die nächsten Tage grünes Licht. Heute kürzten wir ab und stiegen über das Stollenloch in die Wand. Wir querten über Eisfelder zu unseren Fixseilen. Zwei Stunden später ware wir Drei dann wieder als Seilschaft unterwegs mit dem Ziel, das Zentralband,  unser  Biwak  am  Eagles  Nest  zu  erreichen.  Jeder  kletterte  dieselben  Seillängen  im Vorstieg wie vor einer Woche. Wir waren schnell, die Stimmung war perfekt. Um vier Uhr erreichten wir das Zentralband. Steff fixierte noch eine Seillänge, während ich die 70 Meter horizontal nach links zu unseren Biwakplatz querte. Wir nannten diesen luftigen Quergang Eagle's Traverse. Bald funkelten wieder   die  Sterne,   im  Tal  die  Lichter   von  Grindelwald.   Da  unten   bereiten   viele   schon   den Jahreswechsel vor oder saßen mit Freunden zusammen, tranken ein Bier und resümierten das letzte Jahr. Wir hingegen lagen in unseren Schlafsäcken in einer ganz anderen Wirklichkeit, in der Welt von Metanoia.

30.12. Steff war am scharfen Ende des Seils unterwegs und fand Jeffs Weg durch brüchige Risse und Verschneidungen.   Ich  kletterte   am  scharfen   Ende  zurück  an  der  Eagle's  Traverse.   Nach  zwei Seillängen übernahm Roger wieder die Führung. Ein kleiner Runout über eine Platte, dann der überhängende  Kamin,  den  Jeff  als  die  schönste  Seillänge  seiner  Route  bezeichnet.  Schön  ist  was anderes: alles ist lose, brüchig, ernsthaft und extrem steil. Roger kletterte eine volle Länge von 60 Metern bis zur Hermit Cave unterhalb der Fliege, einem kleinen Eisfeld rechts oberhalb der Spinne. In dieser  abschüssigen  Nische  verbrachte  Jeff  nochmals  zwei  Nächte  im  Sturm.  Wir  verweilten  nur Minuten an diesem Ort. Es war zwei Uhr und wir hatten noch die Chance, heute den Ausstieg zu erreichen. Wir stiegen über das kleine Eisfeld der Fliege in die Ausstiegsrisse. Noch eine komplizierte, brüchige Seillänge, dann trafe wir auf die Japaner Direttissima.  Roger kennt die "Japaner“ und war unser Joker. Er war schnell und wir kletterten entlang alter Fixseile und Ringbohrhaken zum letzten Eisfeld. Hier hatte Jeff seinen Rucksack zurückgelassen, den Josh Wharton 2011 anlässlich der Filmaufnahmen für den Dokumentarfilm  „Metanoia“ geborgen hatte. 20 Meter unter dem Ausstieg, schon  in  der  Dämmerung.  Dann  noch  ein  letztes  Zeichen  von  Jeff:  eine  alte  Bong  mit  blauer Markierung. Von hier ist er nach 9 Tagen in der Wand ohne Seil weitergeklettert  bis zum Ausstieg, zurück ins Leben. Auch wir erreichten jetzt den Ausstieg. Hinter uns lag ein kaltes Abenteuer einer verrückten Route durch die Eiger Nordwand! Die bereits untergangene Sonne färbte den Himmel in ein unwirkliches Licht und wir hatten heute verstanden, warum das hier „Metanoia“ heißt.

Jeff hatte mit „Metanoia“ bewiesen, dass alleine mit dem Herzen unmögliche Herausforderungen gemeistert werden können. Er hat mit seiner Begehung neue Maßstäbe im Alpinismus gesetzt. Diese Metanoia,  die neue Sichtweise  auf die Welt und die Einstellung  auf das Leben, helfen  Jeff heute, seiner schweren Erkrankung mit Frohsinn, Mut und Liebe zu begegnen. Diese Haltung inspiriert mich für mein Leben und wir drei, Steff, Roger und ich sind dankbar Metanoia fünf Tage lang gelebt zu haben. Und morgen feierten wir ein neues Jahr!

Text: Thomas Huber

Routeninfo Metanoia

Berg: Eiger Nordwand
Schwierigkeit: VII, 5.10, M6, A4
Erstebegher: Jeff Lowe 1991 im Alleingang in neun Tagen

Jeff Lowe’s Metanoia - Official Trailer (HD)



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