Raue Wand - Reiteralpe

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 6/6+
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 140 m  /  1050 Hm
2:00 Std.  /  6:15 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:15 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Kleines Häuslhorn  (2228 m)
Charakter:

Die Raue Wand ist ein Mehrseillängen-Spot oberhalb der Alpaalm – also zwischen Alpawand und Drei Brüder. Der Zustieg ist lang und mühsam, dafür wird man aber durch extrem tollen Fels entschädigt. Auch wenn der Alpawandparkplatz (Traunsteiner Hütte) voll ist, ist man oben an der Rauen Wand in der Regel mutterseelenallein und kann einen schönen, ruhigen und landschaftlich eindrucksvollen Klettertag vollbringen!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. 

Die Routen sind meist nur ganz oben schwer, wer die letzte Seillänge aus lässt, findet viele lohnende Klettermeter im 5. und 6. Grad.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Josef Bürderl, Fritz Amann, Tommi Reiter und Gefährten im Jahr 2005

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

14

Ausrüstung:

2 x 60 m Doppelseil, 14 Expressschlingen (dann kann man auch Seillängen zusammenhängen) und Helm. Es geht auch 70 m Einfachseil, damit ist man aber beim Abseilen langsamer.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Gut bis sehr gut mit Bohrhaken gesichert. Routen mit Bügeln bzw. Laschen wechseln einander ab (wenn man also immer dem Bohrhakentyp folgt, bleibt man auf der richtigen Linie). An den Standplätzen stecken meist 2 BH, oder einer mit Ring.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Die meisten Seillängen bewegen sich im 6ten Grad (4- bis 8-), siehe Topo.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz unterhalb der Alpawand in Reit folgt man dem Forstweg und später dem Alpasteig bis zur Alpaalm (erste kleine Wiese mit einer Almhütte). Leicht rechts hinter dieser Hütte geht man bei Felsblöcken in den Wald auf eine schon sichtbare Felswand zu. Unterhalb dieser Felswand rechts aufsteigen, man gelangt zu nächsten Felswand. Unterhalb dieser quert man nach links (also quasi zwischen den Felswänden nach links), wir sind eher waagrecht nach links gequert und haben auf Pfadspuren ansteigend die nächste, deutlich größere Felswand erreicht. Dort rechts aufwärts und entweder steile, ca. 25 m hohe, grasige Schrofen oder rechts davon bei Baum durch Latschen mühsam hinauf (Latschen waren mühsamer, aber sicherer). Oben dann wieder auf Pfad - tlw. rote Punktmarkierung – leicht weiter bis man am Ende rechts vom Sattel im Schutt direkt zum Wandfuß kommt.

Lange Alternative: Man folgt von der Alpaalm weiter dem Alpasteig bis auf das Hochplateau. Nach dem Sattel beim Guggenbichl kommt ein Gatter, danach noch etwas weiter und bei guter Möglichkeit (noch vor den ersten Almhütten) nach rechts zum Rossgasseweg (473) abkürzen. Auf dem Rossgasseweg bis der Wald etwas dichter wird, dort zweigt man rechts auf einem Pfad zur schon immer wieder kurz sichtbaren Rauen Wand ab.

Siehe am besten Karte und Track – für beide Zustiegsvarianten.

Am schnellsten ist – Schnellaufstieg rauf und wieder hinunter.

Höhe Einstieg: 

1630 m

Abstieg:

Wie Zustieg wieder zurück zum Parkplatz bei Reit.

Bemerkungen:

Bei Nässe ist der Schnellzustieg heikel und gefährlich (kurze Latschenstufe). Am besten man kommt an heißen Hochsommertagen nach ein bis zwei trockenen Tagen.

Die Touren sind eng nebeneinander, man kann oft gut zwischen den Touren wechseln und sich die Seillänge raussuchen die einem am besten gefällt.

Man kann unten ca. 300 Hm mit dem MTB bis zum Ende des Forstweges fahren (dann geht es zumindest beim Abstieg einen Tick schneller).

Tipp: Wer die Zeit dort oben genießen will, quartiert sich auf der Traunsteiner Hütte ein. Von dort braucht man ca. 45 Min. bis zum Einstieg (die Wand ist tlw. von der Hütte aus sichtbar).

Infostand: 

21.07.2019

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Saalfelden, Kitzbühel, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Von Lofer nach Reit und dort zum Beginn des Alpasteiges (im Ort links halten, ist an Tafeln auch angeschrieben). Vor dem Schranken auf Parkplatz parken. Wenn oben nichts mehr frei ist, kann man etwas weiter unten parken.

Talort / Höhe:

Lofer  - 600 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Neue Traunsteinerhütte in Reit  - 626 m

Bilder (13)

Übersicht Raue Wand (Reiteralpe) - von rechts der Schnellzustieg von der Alpaalm.

Übersicht Raue Wand (Reiteralpe) - von rechts der Schnellzustieg von der Alpaalm.

Der ungefähre Verlauf des Schnellzustieges von der Alpaalm.

Der ungefähre Verlauf des Schnellzustieges von der Alpaalm.

Am Wandfuß der Rauen Wand (Reiteralpe).

Am Wandfuß der Rauen Wand (Reiteralpe).

In einer der leichten, linken Touren (Raue Wand - Reiteralpe)

In einer der leichten, linken Touren (Raue Wand - Reiteralpe)

Unten sieht man die Wiese der Alpaalm (Raue Wand - Reiteralpe).

Unten sieht man die Wiese der Alpaalm (Raue Wand - Reiteralpe).

Toller Fels in fast jeder Tour ! (Raue Wand - Reiteralpe)

Toller Fels in fast jeder Tour ! (Raue Wand - Reiteralpe)

Im oberen linken Teil der Rauen Wand - Reiteralpe.

Im oberen linken Teil der Rauen Wand - Reiteralpe.

Nomen est omen "Im geilen Fels" Raue Wand - Reiteralpe.

Nomen est omen "Im geilen Fels" Raue Wand - Reiteralpe.

Einstiegsbaucherl von "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

Einstiegsbaucherl von "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

In der ersten Seillänge von "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

In der ersten Seillänge von "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

Kurz vor dem Ausstieg "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

Kurz vor dem Ausstieg "Im geilen Fels" (Raue Wand - Reiteralpe).

Beim langen Abstiegsweg, landschaftlich schön aber sehr lang (Raue Wand - Reiteralpe).

Beim langen Abstiegsweg, landschaftlich schön aber sehr lang (Raue Wand - Reiteralpe).

An der Alpaalm (Raue Wand - Reiteralpe).

An der Alpaalm (Raue Wand - Reiteralpe).

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