Neuer Klettersteig / Südwand - Klettersteig

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit C
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 330 Hm  /  1250 Hm
1:30 Std.  /  7:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungSüd
AusrichtungSüd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
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Jun
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Aug
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Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Tschenglser Hochwand  (3375 m)
Charakter:

Der 2002 errichtete "neue Klettersteig" führt in spannender Linienführung durch die Südabstürze der Tschenglser Hochwand. Der Steig ist einer der höchst gelegenen Klettersteige der Alpen. Im oberen Teil entspricht die Routenführung dem Erich-Otto-Klettersteig bzw. dem alten Normalweg. Vom Gipfel eröffnet sich ein herrliches Panorama auf Königspitze, Ortler und zahlreiche weitere Dreitausender.

Genaue Routenbeschreibung:

Der erste Aufschwung (C) nach dem Einstieg stellt gleich die Schlüsselstelle dar. Nach einem erdigen Flachstück (A) folgt eine Plattenquerung (B). Leichtes Gelände (A/B) führt zu einem ausgesetzten Eck (B). Nach einem weiteren leichten Stück (A/B) wird ein Pfeiler (B) erklommen. Nach einer ansteigenden Querung (B) geht es direkt an der Felskante (zuerst B/C, dann B) empor. Eine leichte Querung (A) und plattiges Gelände (B) führen zur Vereinigung mit dem Erich-Otto-Klettersteig.

Auf einen Absatz und im blockigen Gehgelände nach rechts queren (zuletzt A/B). Über eine Plattenrampe (B) auf einen Absatz. Eine Leiter (A/B) führt auf einen blockigen Grat (B), wo man auf den Normalweg trifft. Dem breiten, plattigen Kamm (A/B) zu einem Absatz folgen. Über einen unten überhängenden, nur mit Klammern versicherten Block (A/B) auf einen kleinen, blockigen Grat. Über eine Rechtsquerung (A) zum Ausstieg (A/B) wenige Höhenmeter unterhalb des Gipfels.

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung (Klettersteigset mit langen Seilschwänzen empfehlenswert), Helm

Bemerkung zu den Versicherungen:

Oftmals unterbrochenes Stahlseil (Blitzschutz), eine Leiter

Zustieg zur Wand:

Von der Bergstation des Kanzel-Sesselliftes zuerst fast eben auf Weg 12 und später auf Weg 5 an der Düsseldorfer Hütte vorbei zur Abzweigung von Weg 5a (Wegweiser) aufsteigen. Am besten bereits hier den Helm aufsetzen. Weiter auf Weg 5 zur Abzweigung des "neuen Klettersteiges" (Wegweiser aus Holz). In Kürze zum Einstieg. Einstiegskoordinaten: N 46°33'37,3", O 10°37'41,1"

Beim Zustieg durchs Zaytal ohne Sesselliftbenützung beträgt die Zustiegszeit etwa 3,5 Stunden.

Höhe Einstieg: 

3040 m

Abstieg:

Vom Gipfel ein Stück über den Klettersteig absteigen. Dann dem alten Normalweg über den Südwestgrat (rote Markierung) folgen. Über eine Geröllhalde zurück zum Aufstiegsweg.

Kartenmaterial:

Tabacco Wanderkarte 08 Ortlergebiet, 1:25.000
Kompass WK 072 Nationalpark Stilfser Joch, 1:50.000, ISBN: 3-85491-391-5
Freytag & Berndt WKS 6 Ortleralpen, 1:50.000

Infostand: 

22.07.2007

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Durch das Vinschgau nach Prad am Stilfserjoch. Weiter in südwestlicher Richtung nach Gomagoi und dort links Richtung Sulden abbiegen. Beim Kanzel-Sessellift südöstlich des Ortszentrums parken.

Mit Öffis: Mit der Vinschgerbahn nach Spondinig und weiter mit den Linienbussen der SAD über Gomagoi nach Sulden.

Talort / Höhe:

Sulden  - 1857 m

Bilder (8)

Übersicht

Übersicht, In Orange der Zustieg und ein Teil des Abstiegs über den Normalweg. In Rot der neue Klettersteig., Foto: Dieter Wissekal

Einstieg

Einstieg, Der Einstieg stellt die Schlüsselstelle (C) dar., Foto: Dieter Wissekal

Ausgesetzt, aber leicht

Ausgesetzt, aber leicht, In einer ausgesetzten, aber leichten Stelle (A/B)., Foto: Dieter Wissekal

Ausgesetztes Eck.

Ausgesetztes Eck., Bei diesem ausgesetzten Eck (B) hat man einen tollen Blick auf den Kleinen Angelusferner., Foto: Dieter Wissekal

Pfeiler

Pfeiler, Auf einem Pfeiler (B)., Foto: Dieter Wissekal

Griffig

Griffig, Auf griffigem Fels empor (B)., Foto: Dieter Wissekal

Plattenrampe

Plattenrampe, Die Plattenrampe ist leichter (B) als sie aussieht., Foto: Dieter Wissekal

Leiter

Leiter, Auf der Leiter (A/B). Im Hintergrund der Monte Zebru und der Ortler (in Wolken)., Foto: Dieter Wissekal

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