31 August 2007

Neue Speedzeit am Mustagh Ata

Matthias Robl setzt neue Speedmarke am Mustagh Ata – für die 3.125 Hm benötigte er 8.17 Stunden…

Matthias Robl konnte am 10. August trotz sehr viel Neuschnee und sehr schlechtem Wetter

noch seinen eigenen Speedrekord von 2005 am Mustagh Ata 7545m knacken: Er benötigte 8.17 Stunden für den Aufstieg und war nach insgesamt 9.37 Stunden wieder im Basislager.

Deutlich schneller als 2005

Start war um genau 02.00 Uhr in der Nacht, die Zeit wurde vom heimischen Chinesen genommen. Auf 7200 Meter traf ich meine zwei Freunde von der DAV Summit Club Gruppe, ein großes Dankeschön an Jürgen Greher Dr. und Helga Soell aus Neu Ulm. Die hatten ihm viel geholfen bei dem tiefen Neuschnee, da sie ein gute Spur angelegt hatten.

Von einer Makierungsfahne zu anderen

Eigentlich war das Wetter alles andere als gut für diese Speedbesteigung, doch laut dem Innsbrucker Wetterdienst noch der beste Tag in der Woche. Matthias lief im völligen Nebel mit 5 - 10 Meter Sich von einer Makierungsfahne zu anderen - es war ein Grenzlauf, doch er kannte ja die Route von 2005.

Bei der Abfahrt hatte er noch mal Kontakt zu den beiden DAV Bergsteiger – ca. auf 7400 Metern traf er erneut auf die Beiden. Matthias wurde um genau 11.37 Uhr von vielen Bergsteigern im Basislager empfangen. Für ihn ging damit ein weiteres Ziel in Erfüllung - die alte Speedzeit von 2005 (10Std. 45 Minuten Gesamtzeit) mit dem Dynafit Team wurde um mehr als eine Stunde unterboten. Auch Matthias Robl war am Mustagh Ata mit Dynafit-Ski unterwegs.

Deutsche Erstbesteigung am Koskulak, 7028 m

Vor seinem Speederfolg am Mustagh Ata war Mathias Robl mit einer sechzehnköpfigen Expedition des DAV Summit Club am Koskulak (Kuen Lun-Gebirge/China) erfolgreich unterwegs. Expeditionsleiter Matthias Robl mit seiner Frau Alexandra, erreichte mit 9 Teilnehmern am Samstag, 04. August 2007, gegen 13.00 Uhr auf Skiern (bzw. Schneeschuhen) den Gipfel des 7028 m hohen "Weißen Riesen" bzw. Großes Ohr über dem Karakulsee, ein weithin (noch) unbekannter Siebentausender.

Die Deutsche Erstbesteigung, die der DAV Summit Club ails Überraschungs-Highlight ins Programm des Jubiläumsjahres (50 Jahre DAV Summit Club) gesetzt hat, wurde durch eine spektakuläre Skiabfahrt vom Gipfel ins Basislager gekrönt. Bisher war die Koskulak - Besteigung nur einer russischen und einer internationalen Expedition gelungen.

Die Summit-Gruppe war am 15. Juli aufgebrochen und hatte zwei Wochen Zeit für Akklimatisation, Einrichtung von zwei Hochlagern auf 5350Meter und 5950 Meter und Gipfelgang. Der Aufstieg erfolgte auf Skiern über den Nord -Westrücken. Dabei nutzten die Bergsteiger ein Fenster weniger niederschlagsfreier Tage. Schlechtwetter hatte sie kurzfristig schon einmal zur Rückkehr ins Basecamp gezwungen.

Der DAV Summit Club gratuliert Expeditionsleiter Matthias Robl und der erfolgreichen Gruppe, bestehend aus 3 Frauen und 6 Männern: Gerhard Binder, Karl Leibinger, Birgit Dallmeyr, Dr. Jürgen Greher, Helga Soell, Willfred Schäfer, Dr. Larsen Seydel und Alexandra Robl waren mit Skiern unterwegs, Bernhard Bidmon mit Schneeschuhen.

Webtipp:

www.matthiasrobl.de

Salewa

Der Gipfel des Mustagh Ata im Nebel
Matthias Robl nach seiner Speedbesteigung im Basislager
Basislager des Koskula
Der Koskulak, 7028 m
Alexandra Robl beim Aufstieg zum Koskula, nach der Passage mit den Fixseilen.
Alexandra Robl bei einer Rast im Aufstieg
Alexandra und Matthias Robl auf dem Gipfel des Koskulak, 7028 m
Alexandra Robl auf dem Koskulak, 7028 m
Beim Abstieg vom Koskulak, 7028 m
Unten wird dann am Koskulak, 7028 m mit Skiern abgefahren.
Salewa - einer der Partner von Matthias Robl
Der 7545 m hohe Mustagh Ata


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