Viele Einsätze werden mit dem Hubschrauber durch geführt...
17 Mai 2011

Bergrettungs Jahresbericht 2010

Der ÖBRD hatte deutlich mehr Einsätze, nur 7,9 % betreffen das echte Bergsteigen, Anstieg der Unfälle beim Skitourengehen…

6.722 Einsätze gab es 2010 bundesweit, die größte Anzahl an Einsätzen der letzten sieben Jahre. 68.073 ehrenamtliche Einsatzstunden von Bergrettungsleuten wurden dabei geleistet.

ÖBRD-EINSATZDATEN 2010 IM DETAIL

6.722 Einsätze des ÖBRD bundesweit im Jahr 2010 Das ist die größte Zahl der letzten sechs Jahre. Die Einsätze haben gegenüber den Vorjahren enorm zugenommen und liegen deutlich über dem 13-jährigen Durchschnitt (6.572).

3.636 Einsätze auf Pisten Der Trend der letzten Jahre wurde bestätigt. Das ist weit unter 13-jährigem Durchschnitt (4.280).

2.629 Einsätze für Wanderer bzw. im „leichten“ Gelände Größte Zahl der letzten 13 Jahre, enorme Steigerung gegenüber den letzten Jahren, weit über 13-jährigem Durchschnitt (1.861).

390 Suchaktionen Der Trend einer Steigerung der letzten Jahre hat sich bestätigt und liegt weit über dem 13-jährigen Durchschnitt (308).

261 Einsätze für Skitourengeher und Variantenfahrer Das ist die zweitgrößte Zahl der letzten 13 Jahre und eine leichte Steigerung in den letzten fünf Jahren. Deutlich über dem 13-jährigen Durchschnitt (212).

166 Einsätze im Fels für Kletterer bzw. Klettersteiggeher Felseinsätze befinden sich in der normalen Schwankungsbreite der letzten Jahre. Ziemlich genau im 13-jährigen Durchschnitt (167).

77 Lawineneinsätze Lawineneinsätze wurden weniger: Kleinste Zahl der letzten fünf Jahre, unter 13-jährigem Schnitt (82).

30 Einsätze bei Eis- und Gletschertouren Sie sind in der normalen Schwankungsbreite der letzten Jahre; fast genau im 13-jährigen Durchschnitt (29).

131 Blindeinsätze

Der Trend zur Steigerung der letzten Jahre hat sich bestätigt er positioniert sich weit über dem 13-jährigen Durchschnitt (82).

AUFSCHLÜSSELUNG DER TOTEN

124 Tote beim Wandern bzw. in „leichtem“ Gelände Die tödlich verlaufenden Unglücke im „leichten“ Gelände häufen sich. Wir beklagen die größte Zahl der letzten acht Jahre. Deutlich über 13-jährigem Durchschnitt (113).

27 Lawinentote sind mit Abstand die größte Zahl der letzten fünf Jahre. Der 13-jährige

Durchschnitt errechnet sich hier mit 24 Toten.

26 Tote auf Skitouren bzw. bei Variantenfahrten Zahl zu 2008 stark abgenommen (22). Geringste Zahl seit 5 Jahren. Drittniedrigste Zahl seit zwölf Jahren. Weit unter zwölfjährigem Durchschnitt (24).

16 Tote im Fels bei Klettern bzw. Klettersteiggehern Es ist die kleinste Zahl der letzten neun Jahre, sehr starker Rückgang auch gegenüber letzten Jahren, weit unter 13-jährigem Durchschnitt (26).

3 Tote auf Skipisten Kleinste Zahl der letzten 13 Jahre, sehr deutlich unter 13-jährigem Durchschnitt (10).

4 Vermisste Kleinste Zahl der letzten 13 Jahre, sehr deutlich unter 13-jährigem Durchschnitt (18).

1 Toter bei Eis- und Gletschertouren Kleinste Zahl der letzten 13 Jahre, sehr deutlich unter 13-jährigem Durchschnitt (4).

Aktuelle Trends im Einsatzgeschehen 2010

- So viele Einsätze gab es schon lange nicht.

- Immer mehr Einsätze betreffen Ski-Tourengeher und Variantenfahrer.

- Einsätze für erschöpfte Bergwanderer bzw. Herz- und Kreislaufkranke steigen.

- Starker Anstieg auch bei Suchaktionen.

- Viel mehr geborgene Personen als in den letzten Jahren.

- Mehr Tote sind zu beklagen. Die größte Zahl der letzten fünf Jahre.

- Die Zahl der Verletzten nimmt stark zu.

- Immer mehr Inländer sind unter den Geborgenen.

- Es gibt weiterhin kaum Tote im Fels.

- Immer mehr Tote bei Skitouren und Variantenfahrten.

- Immer mehr Tote bei Bergwanderungen (Herz und Kreislauf).

- Die Zahl der Lawinentoten nimmt wieder zu.

- Nur wenige Vermisste wurden nicht gefunden.

- Noch nie waren so viele Bergretter/innen einsatzbereit. 2010 brachte fast neuen Rekord bei Einsatzstunden.

Quelle: www.bergrettung.at

Den gesamten Jahresbericht findet ihr hier

Viele Einsätze werden mit dem Hubschrauber durch geführt...
ÖBRD Jahresbericht 2010
Einsätze bei Klettern bzw. Klettersteiggehern - sehr starker Rückgang  gegenüber den letzten Jahren


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