Risiko-Management
22 September 2004

Bilanz Bergführer Eignungsprüfung 2004

149 Bergsteiger waren gemeldet, davon wurden 30 Aspiranten für die Ausbildung zum staatlichen Berg- und Schiführer zugelassen.

Wie letztes Jahr gab es wieder großen Andrang zur Eignungsprüfung für die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Schiführer. Die Prüfung fand in Tirol vom 17. - 19. September statt. Gemeldet hatten sich 149 Bergsteiger.

Bei herrlichem Bergwetter traten 116 Bergsteiger zur Eignungsprüfung der Sportakademie Innsbruck an. Die Sektion Ötztal hat wie im letzten Jahr das Gelände für die Prüfung perfekt vorbereitet.

Prüfung des Eigenkönnes in Schilauf, Eis- und Felsklettern

Die große Hürde war, wie schon seit Jahren, der Schilauf. 38 Aspiranten haben diesen Teil nicht bestanden. Eine weitere Hürde war der Test im Eisklettern. Dabei fielen weitere 34 aus. Im Fels traten 44 Teilnehmer an. Das Gelände war keinem Teilnehmer bekannt. Insgesamt wurden 30 Aspiranten für die Ausbildung zum staatlichen Berg- und Schiführer aufgenommen. Drei Frauen (Salzburg, Tirol, Vorarlberg) haben die Eignungsprüfung bestanden.

Erstmalig kommt ein Ausbildungsbeitrag

Erstmalig wird ein Ausbildungsbeitrag von 215 Euro pro Semester verlangt. Damit soll die Finanzierung und die Qualität der Ausbildung garantiert werden. Außerdem will der Verband jedem Teilnehmer, der die Eignungsprüfung besteht, die Möglichkeit geben, die Ausbildung in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren. Auch kommt ab 2005 eine Prüfungsgebühr für die Eignungsprüfung (ca. 70 Euro), auch dieser Betrag fließt in die Finanzierung der Ausbildung.

Zweijährige Ausbildung

Auf die Aufnahmeprüfung folgt nun eine gut zweijährige Ausbildung, die von der Sportakademie Innsbruck geleitet wird. Das Ausbildungsteam stellt der Verband der Österreichischen Berg- und Schiführer. Hans Bergmann, der Ausbildungsleiter, und sein Team garantieren die international anerkannte Qualität der Bergführerausbildung, die den gestiegenen Anforderungen an den Bergführerberuf gerecht werden soll.

Peter Moser, Abteilungsleiter in der Sportakademie: "Der Beruf wird heute von Risiko-Management, Erlebnispädagogik und verantwortungsbewusstem Handeln in ursprünglicher Landschaft geprägt."

Webtipp:

Bergführerverband - Verband der Österreichischen Berg- und Schiführer

Risiko-Management
Verantwortungsbewusstes Handeln in ursprünglicher Landschaft
Erlebnispädagogik
Bilanz Bergführer Eignungsprüfung 2004


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