10 Februar 2007

„Dachstein Xtreme“ kommt zu Weltcup-Ehren

Dachstein Xtreme, die ÖM im Schibergsteigen. Dieses Mal ist dieser Bewerb zugleich auch ein Weltcuprennen und das Finale im Jugend-Europacup, ein hochkarätiges, internationales Starterfeld wird erwartet...

Die Premiere des „Dachstein Xtreme“ 2006, ein Fest für Schibergsteiger und Schneeschuh-Läufer, verlief nach Wunsch und übertraf die Erwartungen der Veranstalter, Sponsoren und Sportler bei weitem. 2007 steht der Bewerb wieder in bewährter Form am Programm, zudem kommt das Schitouren-Rennen zu Weltcup-Ehren.

Auch heuer wird im Rahmen des „Dachstein Xtreme“ der Österreichische Meister im Schibergsteigen gekürt. Da dieses Rennen zugleich auch ein Weltcup-Rennen sein wird kann mit einem noch attraktiveren Starterfeld als bei der Premiere gerechnet werden. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Hohen Dachsteins konnte sich im Vorjahr auf der19,6 km (1760 Höhenmeter) langen Strecke mit anspruchsvollen Kletterpartien und Tragepassagen der Italiener Guido Giacomelli durchsetzen. Der Kärntner Alex Lugger verteidigte seinen Meistertitel erfolgreich.

„Eine schwierige, dynamische Strecke in wunderbarer alpinen Lage“, lobte bei der Premiere Josep Castellet, Präsident der ISMC-Jury, die Veranstaltung. Auch die Sportler waren von der Kulisse und vom Rennen begeistert und hofften auf das Jahr 2007. Als „Belohnung“ für die gute Abwicklung wurden der Veranstaltung Weltcupehren zuteil und gleichzeitig das Jugend-Europacupfinale zugesprochen.

Die Strecke für das Rennen am Samstag, 31. März 2007, bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert, nur die kurze Distanz ist etwas entschärft. Damit können sich noch mehr Hobby-Tourer auf das „Erlebnis“ Dachstein einlassen. Vorteil des „Dachstein Xtreme“ ist die Höhenlage in einer der schönsten Gletscherregionen Österreichs. Über Schneemangel wie in manch anderer Region kann man da nicht klagen. Organisator Karl Posch freut sich bereits wieder auf das Rennen der Superlative, betont aber: „All dies wäre nicht möglich ohne unsere Partner, allen voran der Dachsteinbahn.“

Am Sonntag, 1. April 2007, folgt dann, wie bereits im Jahr 2006, das „Atlas Dachstein Xtreme“ Schneeschuhrennen. Beim letzten Mal fanden sich Topathleten aus sechs Nationen ein, den Titel eines Amateur-Weltmeisters sicherte sich Emanuele Manzi aus Italien. „Ein schöner Tag und ein super Rennen, wahrscheinlich mein bestes Rennen. Ich werde sicher wieder nach Österreich kommen“, so das Resümee des Italieners. Für 2007 haben sich bereits Athleten aus 8 Nationen angemeldet, auch aus den USA und Kanada.

Infos zum „Dachstein Xtreme“ unter:www.astc.at

Infos zum „Atlas Dachstein Xtreme“ unter:www.snowshoe.at

Alpine Abfahrt beim Dachstein Xtreme 2006. Neben der körperlichen Fitness ist auch großes schifahrerisches Können nötig, um beim Schibergsteigen vorne dabei zu sein
Foto: Josef Posch, Salzburg
Klettersteig- Einlage beim Dachstein Xtreme 2006. Bei großen Rennen sind technische Passagen üblich und fordern die Athleten zusätzlich. Alpine Kenntnisse sind Voraussetzung. Foto: Hubert Hager, Molln
Durchgang durch den Koppenkarstein- Stollen während des Dachstein Xtreme 2006. Ein ewahrscheinlich einzigartige Passage bei derartigen rennen auf der ganzen Welt!. Foto: Hubert Hager, Molln
Überschreitung des Dachsteingipfels auf 3.000 m beim Dachstein Xtreme 2006. Andi Ringhofer aus Schladming zählt zu den Topathleten in Österreich. Foto: Herbert Raffalt, Ramsau


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