Jakob Schubert hat im Februar den Boulder „Shaolin“ (9A) in den Red Rocks (USA) erfolgreich geklettert. Die von Sean Bailey im Februar 2024 erstbegangene Linie zählt zu den weltweit schwierigsten Boulderproblemen. Für den Österreicher ist die Begehung von „Shaolin“ und zugleich der dritte Boulder im Schwierigkeitsgrad 9A.
Schubert benötigte nach eigenen Angaben zehn Sessions, um den Boulder zu klettern. Im Vergleich zu seinen bisherigen 9A-Begehungen beschrieb er „Shaolin“ als deutlich anderen Kletterstil: Während „Alphane“ (2023) und „Mount Doom“ (2025) von langen, anhaltend schweren Sequenzen auf Granit geprägt sind, konzentriert sich die Schwierigkeit bei „Shaolin“ auf zwei intensive Schlüsselzüge an Sandstein.
Mit „Shaolin“ setzt Schubert seine Erfolgsserie im Bouldern fort. Nach „Alphane“ Ende 2023 und „Mount Doom“ im Jahr 2025 ist es sein dritter 9A-Boulder. Damit zählt der mehrfache Weltmeister und Olympiamedaillengewinner zu einer kleinen Gruppe von Kletterern, denen bereits mehrere Begehungen in diesem Schwierigkeitsgrad gelungen sind.

Jakob Schubert klettert „Shaolin“ (9A) © Michael Piccolruaz


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