Alfred Mandl beim Zieleinlauf
31 Januar 2005

Gaisbergrennen - Sieger Alfred Mandl

Bei klirrender Kälte traten am 30. Jänner einige der besten Skibergsteiger an, um eine Richtzeit für den Gaisberg zu liefern. Mit dabei auch der Österreichische Meister im Schneeschuhgehen, Josef Wachter.

Perfekte äußere Bedingungen ermöglichten extrem schnelle Zeiten auf den Strecken des Gaisbergs (1.288m, Salzburgs Freizeitziel Nr. 1), der sich zudem hervorragend für diverse Wintersportarten eignet.

Start des Rennens von Wintererlebnis Gaisberg / Raiffeisen Loipen & Tourenski im Rahmen des Austria Skitour Cups war in Salzburg Parsch, der Aufstieg erfolgte über die IKO/Fischer Route (570 Höhenmeter) und weiter über den Stiegl Steig zur Spitze (ges. 860 hm). Anschließend wurden auch die Porsche Salzburg Route und der Stiegl Steig vom Oberwinkel zur Zistel begangen.

Am Anfang konnte der Schneeschuhläufer Josef Wachter die Schibergsteiger unter Kontrolle halten, die feste Piste kam ihm entgegen. Dann wurde es tiefer und die Schibergsteiger setzten sich klar ab. Das Ziel war nach 570 Höhenmeter bei der Zistelalm. Alfred Mandl (Team Dynafit, 3. der ÖM) ging in der Zeit von 26:20 als Erster durchs Ziel, gefolgt von Stefan Kogler (Atomic Suunto Team, 8. der ÖM) in 26:55 und Markus Stock (Lichtenegger Atomic Suunto Team, 4. der ÖM) in 27:37. Schneeschuhgeher Wachter lag mit 28:41 nur knapp dahinter.

Vier Läufer setzten ihren Weg auf dem Stiegl Steig und der Porsche Route weiter bis zur Spitze fort. Mandl kam über die „Trasse“ (IKO /Fischer Route & Stiegl Steig) auf eine Gesamtzeit von 42:04. Kogler und Stock erreichten über die romantische Porsche Route gemeinsam in 45:09 das Ziel. Das sind die „Null-Zeiten“ für die Bemessung von Handicaps auf diesen Strecken. Für den Stiegl Steig ab Oberwinkl (520hm) ist die neue Richtzeit 27,96, für die Porsche Route (490 hm) 27,67 min. Die absolute Bestzeit vom Oberwinkl zur Zistel (200 hm) lief Josef Wachter auf Schneeschuhen mit 8:39,50 - 25 sek. vor Mandl (9:14,40)!

Porsche Salzburg, Stiegl, Exel und Tubbs sorgten für die zahlreichen Sachspenden. Alfred Mandl, der „Gaisberg König“, freut sich über ein VW Touareg Testwochenende, J. Wachter über Tubbs Schneeschuhe.

Veranstalter Sepp Thayer (Wintererlebnis Gaisberg, Raiffeisen Loipen & Tourenski) ist mit dem Rennen sehr zufrieden. Schnee, Wetter und Teilnehmer waren super. „Wir haben jetzt eine Richtzeit der schnellsten Schibergsteiger in Österreich für den Gaisberg und werden diese Zeit für zukünftige Events als Vergleich heranziehen“, so Thayer. „Es ist wunderbar zu sehen, wie gut die Wintersportmöglichkeiten unmittelbar in Stadtnähe sind“. An schönen Wintertagen sind bis zu 700 Schitourer und Langläufer am Gaisberg.

Auch der Tenor der Teilnehmer und Zaungäste war durchwegs positiv. Es sei äußerst positiv, dass der Gaisberg hier im Zentrum eines Wintersportevents steht. Eine einzigartige Kulisse, besonders bei schönem Wetter.

Sieger Alfred Mandl konnte der Veranstaltung viel abgewinnen: „Eine gute Idee, den Gaisberg für den Wintersport wiederzubeleben. Der Berg hat mich überrascht: Ein schöner Anstieg! Der Kurs war durchaus schwierig und selektiv.“ Markus Stock war begeistert davon, dass auch mit den neu beschilderten Handicap Tafeln mit den Richtzeiten der Profis nun die Hobbyläufer die Möglichkeit erhalten, sich mit der Spitze zu vergleichen.

Die besten Skibergsteiger Österreichs gibt es übrigens am 19. Februar beim Diamir Tourentag am Dachstein wieder zu bewundern, wo auch die Hobbytourer, ganz im Sinne der Veranstalter des ASTC, die Möglichkeit erhalten, die originale Rennstrecke in aller Ruhe zu begehen.

Weitere Veranstaltungen des ASTC in dieser Saison

6.2.05 Lesachtaler Tourenlauf in Maria Luggau/Kärnten

19.2.05 Diamir Tourentag Dachstein in Ramsau am Dachstein/St

26.2.05 Loserrennen in Altaussee/Steiermark

Infos unter:www.astc.at

Alfred Mandl beim Zieleinlauf
Stefan Kogler, Alfred Mandl und Markus Stock (v. l.) bei der
Alfred Mandl beim Aufstieg


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