Erhebung des Schneeprofils
04 Mai 2005

Lawinenstatistik 2004/2005

Die vom Innenministerium veröffentlich Unfallstatistik führt derzeit 48 Lawinentote an - ein neuer negativer Rekord.

$Der Winter wird sich negativ als "Rekordwinter" in der Statistik niederschlagen$

Von Gendarmerie und Polizei wurden in den vergangenen Monaten mehr als 150 Lawinenereignisse registriert und erhoben, die traurige Bilanz: 48 Todesopfer, 70 Verletzte.

Die Todesopfer nach Bundesländern:

Tirol 26

Salzburg 8

Kärnten 1

Steiermark 5

Vorarlberg 6

Oberösterreich 2

Im Winter 2003/2004 waren "nur" acht Todesopfer bei Lawinenunfällen zu beklagen.

Skiunfallstatistik in Zahlen

Die Anzahl der Skiunfälle ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder gestiegen, in absoluten Zahlen ausgedrückt:

- 2316 Skiunfälle im organisierten Skiraum mit Verdacht auf Fremdverschulden oder tödlichem Ausgang – 43 Todesopfer, 2.930 Verletzte.

- 730 Skiunfälle im organisierten Skiraum, bei dem einer der Unfallbeteiligen Fahrerflucht beging – 1 Todesopfer, 384 Verletzte.

- 215 Unfälle im Zusammenhang mit der Liftbeförderung – 126 Verletzte.

- 314 Unfälle beim Variantenskilauf abseits der Piste – 17 Tote, 222 Verletzte.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies bis jetzt das Gleichbleiben der Unfallzahlen. (Wintersaison 2003/2004 gesamt 3.588 Unfälle). Die Anzahl der "Fahrerfluchtunfälle" stieg von 610 Fällen in der Saison 2003/2004 auf 721 im heurigen Winter.

Quelle: Bundesministerium für Inneres/Alpindienst

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