Peter Ressmann
30 Mai 2010

Peter Ressmann tödlich verunglückt

Der Profibergführer verunglückte im Unkener Heutal...

Die Sektion Kitzbühel des Österreichischen Berg- und Schiführerverbandes betrauert den Verlust ihres langjährigen Kassiers Peter Ressmann. Er verunglückte am Freitag, den 28. Mai 2010 im Unkener Heutal bei der Durchführung einer Adventure-Veranstaltung. Bei der Betreuung einer Abseilstelle stürzte er 20 m ab und war auf der Stelle tot.

Peter Ressmann war ein ausgezeichneter Alpinist und ein perfekter Schifahrer. Als weltweit tätiger Schilehrer und Profibergführer führte er seine Gäste u.a. auf Mt. McKinley, Elbrus, Mustagh Ata, Pik Lenin. 2006 stand er auf dem Gipfel des 8000ers Broad Peak und fuhr große Teile des Anstieges mit Schi ab.

2007 gelang die Erstbefahrung des Mt. St. Elias in Alaska, welche als Filmproduktion vor wenigen Monaten in die Kinos kam. Hochwertige Bergfahrten in den Alpen (z.B. Peutereygrat integrale) mit Gästen waren genauso das Metier des langjährigen Schilehrerausbildners wie rauschende Pulverschneeabfahrten in den Kitzbüheler Alpen.

Das Mitgefühl der tief betroffenen Kitzbüheler Bergführer gilt Peters Familie und seiner Lebensgefährtin.

Quelle: www.bergfuehrer.at

Peter Ressmann


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