Die Route "Outro" (9a+) in Achleiten (Foto: Michael Meisl)
24 März 2016

Roland Hemetzberger kletterte seine erste 9a+

Roland Hemetzberger machte sich kurz nach Weihnachten das wohl schönste Geschenk - ihm gelang nach einem spannenden Kletterjahr seine erste 9a+ Route.

Das Jahr 2015 begann vielversprechend für Roland Hemtzberger, gelangen ihm doch schon im Frühjahr fünf 8c+ Routen - drei davon in Spanien, zwei in Österreich. Darunter war auch "Fugu", ein altes Projekt von Alexander Huber am Schleierwasserfall in Tirol, das 2008 von Adam Ondra erstbegangen werden konnte und seine erste Wiederholdung durch Roland Hemetzberger erfuhr. 

Im Sommer konnte Roland Hemetzberger dann einen weiteren Erfolg - wieder in Tirol - verbuchen. Aufgrund des schönen und trockenen Sommers gelang es ihm, ein noch offenes Projekt im Wildern Kaiser zu rotpunkten - die von ihm eingerichtete 13-Seillängen-Route "Delirium" (8c).

Aber nicht nur in den heimischen Bergen war der Oberaudorfer Kletterer aktiv, sondern auch im Rest Europas und in Übersee. So führten ihn Klettertrips unter anderem in das wohl bekannteste Klettergebiet Uthas - den Indian Creek, nach Madagaskar und nach Spanien, wo er auf Einlandung von Black Diamond am "Projekt Siurana" teilnahm. Bei dieser Veranstaltung säuberte er zusammen mit anderen Athleten das Klettergebiet von Müll und natürlich wurde dabei auch geklettert - darunter war auch die 8c+ Route "La Carriola", welche kurz zuvor von Patxi Usobiaga wiederholt wurde.

Kurz vor Jahresende, am 25. Dezember gelang Roland Hemetzberger dann noch die Vollendung eines 22-Jahre alten Projektes von Stefan Fürst im Tiroler Klettergebiet Achleiten. Die Route "Outro" war nicht nur für Roland Hemetzberger seine bisher härteste Route, sondern ist mit 9a+ auch eine der schwersten Kletterein Österreichs.

Webtipp: www.roland-hemetzberger.de

Roland Hemetzberger in "Delirium" - 8c (Foto: Fabian Hagenauer)
Die Route "Outro" (9a+) in Achleiten (Foto: Michael Meisl)
Fugu - 9a am Schleierwasserfall (Foto: Fabian Hagenauer)
Beim Klettern auf Madagaskar (Foto: Fabian Hagenauer)


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