Arctic ice – Synopsis
25 Februar 2013

Trailer Arctic ice – Synopsis

Die beiden Abenteurer und Eiskletterer Albert Leichtfried und Benedikt Purner unterwegs in der polaren Region Norwegens

Ein Film vom Tiroler Filmemacher Hannes Mair – www.alpsolut.com

Mit Albert Leichtfried, Benedikt Purner, Klaus Kranebitter

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Kälte

Abwesenheit von Wärme

ein subjektiver Zustand vergleichsweise niedriger Temperatur

die Unfähigkeit, Gefühle zu empfinden

In einem verdächtig hell wirkenden Blauton schimmert die Luft im gesamten Lyngenfjord. An der Meeresoberfläche breiten sich Rauchschwaden aus, als ob jemand das Meer mit Benzin übergossen und angezündet hätte. Direkt neben der Strasse auf dem Weg nach Nordkjosboten erscheinen die unglaublichen Massen an Eis in tiefem Dunkelblau bis Grün. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Alles deutet darauf hin, dass es richtig kalt sein muss.

Abenteuer entstehen meist durch den Versuch, eine außergewöhnliche Idee in die Tat umzusetzen. Als Albert Leichtfried zufällig seinen altbekannten Freund Graham Austick traf, wusste er noch nicht, dass dieses Treffen der Auslöser zu einem neuen Kapitel in seiner umfangreichen Abenteuer-Sammlung werden sollte. Graham zeigte Albert Bilder von der atemberaubenden Landschaft und dieser war sofort begeistert von dem besonderen Ambiente. Die Bergketten mit ihren markanten Graten und Gipfeln ragen über tausend Meter direkt aus dem Lyngenfjord heraus. Nicht umsonst werden diese Berge Lyngenalpen genannt. Solche Orte mit einzigartiger Natur, atemberaubender Ruhe und Stille, solche Orte sind es, welche die beiden Abenteuer magisch anzieht. Stress scheint an solchen Plätzen nicht zu existieren. Alles läuft ruhig und stetig. Genau an solchen Orten suchen die beiden Abenteuer immer wieder nach einzigartigen Herausforderungen. Am Lyngenfjord wurden sie für ihre Abenteuerlust reichlich belohnt – sie fanden Eisfälle und bizarre Eisgebilde in einem schier endlosen Ausmaß.

„Der Wind bleibt aus, am Rückweg spiegelt sich die tief stehende Sonne in den Wellen. In meinem Körper breitet sich ein Gefühl vollkommener Zufriedenheit aus. Ich bin glücklich und dankbar, dass ich meinen Traum leben kann.“

Zitat: Albert Leichtfried nach dem letzten Klettertag am Lyngenfjord

Hannes Mair dokumentiert diese abenteuerliche Reise und hält das pure Abenteuer in der Wildnis fest. Die Tage verlaufen intensiv und beeindruckend. Als anspruchsvolle und harte Arbeit in der Kälte stellte sich das Festhalten der vielen Eindrücke heraus, bevor die Nordlichter pünktlich um 23 Uhr den Tagerhythmus noch einmal auf einen Höhepunkt brachten. Bei konstanten Temperaturen zwischen -8°C und -22°C und extrem sprödem Eis gestaltete sich die Eiskletterei fordernd. Dazu kamen die ermüdenden Zustiege, mit Schneeschuhen ist das Team im tiefen Pulverschnee meist zwei Stunden zu den Einstiegen der Eisfälle unterwegs. Albert Leichtfried und Benedikt Purner gelangen am Lyngenfjord eine lange Liste an herausfordernden Eisklettertouren. Spuren von anderen Kletterern fanden die beiden dabei keine – die Routen sind zum Großteil Erstbegehungen.

Arctic ice – Synopsis


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