07 Mai 2015

Unterstützung für die Erdbebenopfer in Nepal

Sofortige Hilfe ist nötig: Das stärkste Erdbeben seit 80 Jahren hat im Himalaya mehr als 7000 Todesopfer gefordert

Sofortige Hilfe ist nötig: Das stärkste Erdbeben seit 80 Jahren hat im Himalaya mehr als 7000 Todesopfer gefordert

Es ist eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes, die das Erdbeben am Samstag 25. April 2015 um die Mittagszeit in Nepal verursacht hat. 7,8 auf der Richterskala erreichten die Erschütterungen - unzählige Menschen wurden verletzt oder getötet, ihre Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Dringend wird nun Hilfe von außen benötigt. Der Tübinger Unfallchirurg Dr. Matthias Baumann hat sich sofort auf den Weg gemacht.

Kathmandu, die größte Stadt des Landes, Hauptstadt und historisches Kleinod, hat nicht wieder gut zu machenden Schaden genommen. Viele Gebäude sind eingestürzt, auch die jahrhundertealten Tempel blieben nicht verschont, vier der sieben Unesco-Weltkulturdenkmäler sind zerstört. Am Mount Everest Basislager kamen bei einer Lawine über 20 Sherpas und Bergsteiger ums Leben. Es drohen Nachbeben, die schlechte Witterung tut ein Übriges und erschwert die Lage der Betroffenen ebenso wie die Arbeit der Helfer vor Ort.

Einer der Freiwilligen ist Unfallchirurg Dr. Matthias Baumann, der Nepal durch sein Hobby, das Bergsteigen, stark verbunden ist. Viele Freunde und Bekannte leben in der Bergregion, die das Erdbeben getroffen hat. Zufällig war er auch vor rund einem Jahr vor Ort, als am Mount Everest eine Lawine 16 Sherpas tötete. Zurück in Deutschland gründete er eine Stiftung, die Spenden für die Hinterbliebenen sammelt.

Nun ist er wieder nach Kathmandu gereist: Er kaufte sich kurz entschlossen ein Ticket und stieg ein Tag nach dem Erdbeben ins Flugzeug. „Ich habe gerade frei und werde sehen, dass ich so viel wie möglich helfen kann“ sagt der Unfallchirurg. Er war erst im März in Begleitung des SWR in Nepal unterwegs, um Spendengelder zu übergeben und Patenschaften für die Beschulung der Halbwaisen einzurichten. Unter dem Stichwort „Erdbeben Opfer“ können Spenden für die von der aktuellen Katastrophe betroffenen Menschen in Nepal auf das Konto seiner Stiftung gemacht werden.

Homepage: www.faszination-everest.de

Spendenkonto
Himalayan Project e.V.
Kreissparkasse Biberach
IBAN DE82 6545 0070 0007 8203 31
BIC   SBCRDE66
Kennwort: „Erdbeben Opfer“
 



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