Alexander Fasser beim WC Finale in Zakopane; Bild Stephan Mantler
18 April 2011

Weltcupfinale im Wettkampf-Skibergsteigen

Die österreichischen Athleten lieferten in Zakopane (Polen) eines der besten Ergebnisse der Saison

Während in Österreich die Saison der Skibergsteiger bereits geendet hat, ging heute auch der Weltcup mit dem Finalrennen in Zakopane in die Sommerpause. Mit dabei ein Österreichisches Mini- Team bestehend aus Alexander Fasser (Lermoos/Tirol) und Daniel Rohringer (Gosau/Oberösterreich).

Die 14. Auflage des „Piotr Malinowsi Gedächtnisrennens“ in der hohen Tatra als Rahmen des Weltcupfinales war im Vorfeld durch schwierige Bedingungen gekennzeichnet. Durch widrige Witterungsverhältnisse mit Schneefall und Wind, Lawinengefahr und Nebel musste am Tag vor dem Rennen die Strecke fast völlig umgebaut werden und verlor dadurch einiges an technischer Schwierigkeit. Trotzdem konnten die Organisatoren mit einer überraschend professionellen Abwicklung ein perfektes Rennen durchführen. Zakopane empfahl sich bei seiner Weltcuppremiere als würdiger Austragungsort von Rennen im Skibergsteigen.

Den beiden Österreichern ging es im heutigen Abschlussbewerb ausgesprochen gut. Zwar lag ihnen der erste Teil der Strecke, ein extrem flacher Anstieg, nicht besonders, die technischen anspruchsvolleren Abschnitte mit insgesamt 3 Anstiegen und zwei Tragepassagen waren allerdings ganz nach ihrem Geschmack.

Alexander Fasser konnte sich in einem sehr guten Rennen von Anfang an vorne einreihen, holte zusätzlich dann auch noch Platz um Platz auf. Mit einem waghalsigen Überholmanöver auf der letzten Abfahrt beendete er den Bewerb schließlich auf dem hervorragenden 8. Rang und lieferte damit ein höchst erfreuliches Schlussergebnis ab.

In der Weltcup- Gesamtwertung machte Fasser damit ebenfalls noch einen Sprung nach vorne, Platz 14 spiegelt die Klasse des Tirolers wider. Fasser zu seinem Ergebnis: „Es ist mir ausgesprochen gut gegangen heute, noch mehr als das Tagesergebnis freut mich jedoch mein Rang im Weltcup, mit dem ich sehr zufrieden bin.“

Der 21-jährige Nachwuchsathlet Daniel Rohringer fühlte sich im polnischen Schnee ebenfalls sehr wohl. Der junge Nachwuchsathlet Rohringer musste sich diesmal zwar bereits mit den Routiniers der normalen „Seniorklasse“ messen, in der Gesamtwertung schlug er sich trotzdem ausgesprochen tapfer und belegte Platz 23 und konnte damit im Finalrennen eins der besten Saisonergebnisse erreichen.

Rohringer wird mit seinen 21 Jahren erstmals im Gesamtweltcup gewertet, und konnte hier mit Platz 10 in der Espoirklasse gleich einen guten Einstand feiern. Rohringer höchst zufrieden dazu: „Es war eine sehr erfolgreiche Saison für mich, ich konnte mich ständig verbessern. Eigentlich freu ich mich jetzt schon auf den nächsten Winter!“

Gewonnen wurde das Nebel-Rennen in Zakopane vom Italiener Damiano Lenzi, den Weltcupgesamtsieg errang der spanische Ausnahmeathlet Kilian Jornet. Bei den Damen ging sowohl der Tagessieg als auch der Gesamtweltcupsieg an die Spanierin Mireia Miro Varela.

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Weitere Infos auf www.askimo.at

Alexander Fasser beim WC Finale in Zakopane; Bild Stephan Mantler
Daniel Rohringer beim WC Finale in Zakopane; Bild: Stephan Mantler
Daniel Rohringer beim WC Finale in Zakopane; Bild: Stephan Mantler
Alexander Fasser beim  WC Finale in Zakopane; Bild Stephan Mantler


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