Felspassage vor der Adlersruhe - Großglockner
05 April 2022

7 Alpen-Summits in 5 Tagen

Philipp Reiter und Adrian Zurbrügg besteigen die sieben höchsten Gipfel der sieben Alpenländer

Erfolg für Philipp Reiter und Adrian Zurbrügg: Die beiden haben ihr 7 Summits-Projekt erfolgreich beendet. Das Ziel war ambitioniert: In nur sieben Tagen sollten die höchsten Gipfel der sieben Alpenländer mit Ski bestiegen werden. Aufgrund eines drohenden Wettersturzes wurde der Zeitplan gestrafft und die Gipfel in nur fünf Tagen besucht.

„Für uns standen weder die Einzigartigkeit des Projekts noch die sportliche Herausforderung im Vordergrund“, erklärt der ehemalige Ultraläufer Philipp Reiter. „Wichtig war uns das gemeinsame Erlebnis als Team.“ Alle sieben Gipfel wurden ohne Bahnunterstützung und vom Tal aus bezwungen, dabei wurden in den fünf Tagen knapp 17.000 Höhenmeter zurückgelegt – eine Leistung, die in dieser Form noch nicht gelungen ist. Der Reihe nach waren die beiden Extremsportler an folgenden Gipfeln erfolgreich: 

- Gran Paradiso (4061 m, Italien)

- Mont Blanc (4810 m, Frankreich)

- Dufourspitze (4634 m, Schweiz)

- Grauspitze (2599 m, Liechtenstein)

- Zugspitze (2962 m, Deutschland)

- Großglockner (3798 m, Österreich)

- Triglav (2864 m, Slowenien)

Die schlechte Wettervorhersage zwang beide dazu, Grauspitze und Zugspitze sowie Großglockner und Triglav an je einem Tag zu bewältigen.

Beim Aufstieg zum Grand Paradiso - alle Fotos (c) Philipp Reiter
Auf dem Gipfelgrat des Grand Paradiso
Aufstieg Mont Blanc
Kurz vor dem Mont Blanc Gipfe
Auf dem Grat der Dufourspitze
Bei der Abfahrt von der Dufourspitze (3 März 2022)
Tag 3 - Vordere Grauspitze
Gipfelgrat Vordere Grauspitze
Beim Aufstieg zur Zugspitze
Auf dem Weg zur Zugspitze
Felspassage vor der Adlersruhe - Großglockner
Zwischen Klein- und Großglockner
Vorbei am Triglavski dom
Im Felsbereich beim Aufstieg zum Triglav

Zurbrügg und Reiter verwenden beide die ATK Revolution Brake World Cup – eine Rennbindung, die mit nur 120 Gesamtgewicht die Sicherheit eines automatischen Skistoppers bietet. „Für ein Projekt dieses Umfangs, das sehr zeitkritisch ist, ist eine leichte Bindung, die in allen Situationen funktioniert einfach entscheidend. Gerade die Skistopper waren bei den harten, eisigen Bedingungen mit oftmals Skiern- und abziehen wirklich sehr hilfreich, denn ein abhanden gekommener Ski hätte das ganze Projekt ziemlich sicher gestoppt“, kommentiert Philipp Reiter. 

Web:Philip Reiter und Adrian Zurbrügg

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