Mittwoch, 21. Oktober 2026 · B4 Zirl · Einlass 18:00 Uhr · Beginn 19:30 Uhr
Die Alpine Gesellschaft Gipfelstürmer Innsbruck präsentiert: Ein Abend – drei Vorträge.
Die jungen Gipfelstürmer zupfen an – in den heimischen Bergen genauso wie in den großen Gebirgen der Welt, und sie hinterlassen dort ihre Spuren. Mehrere ihrer Touren stehen auf der Ticklist zur Nominierung für den Piolet d’Or, die bedeutendste Auszeichnung im Alpinismus. Drei dieser jungen Spitzenalpinisten zeigen an diesem Abend einen kleinen Ausschnitt daraus.
Fortsetzung folgt.
V O R T R A G 1
Gasherbrum II (8.035 m) – „Scouten“ über 8.000 Meter
mit Egon Egger
Egon Egger und Benni Zörer nannten ihr Unternehmen spaßhalber „Scouten“. Die Fragen dahinter waren allerdings ernst gemeint: Wie leistungsfähig ist man auf über 8.000 Metern Seehöhe? Und bis zu welcher Höhe kann man dort oben noch gut klettern? Egon erzählt, wie es den beiden am Gasherbrum II ergangen ist – und was ihr Gipfelerfolg mit der Begegnung mit Nirmal „Nimsdai“ Purja zu tun hat, der heuer im Sommer am Broad Peak tödlich verunglückt ist.
V O R T R A G 2
Noshaq (7.492 m) – ein Berg, zwei Generationen
mit Johannes Dolzer und Ruppi Geiswinkler
Zwei Bergsteiger, zwei ganz unterschiedliche Erlebnisse am höchsten Berg Afghanistans – ein Junggipfelstürmer und ein Altgipfelstürmer.
Johannes Dolzer hat den Noshaq heuer bestiegen. Seine Erzählungen von Abgeschiedenheit, Schneefall und Erkrankungen stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags.
Ruppi Geiswinkler ergänzt die Geschichte aus einer zweiten Perspektive: Er stand bereits 1976 auf dem Gipfel des Noshaq – genau 50 Jahre früher – und flog anschließend mit dem Hängegleiter von ca. 7.000 Metern Seehöhe in Richtung Basislager. Wie das alles ausgegangen ist, berichtet er an diesem Abend.
V O R T R A G 3
Valsertal – Winterbergsteigen in der Sagwand
mit Martin Sieberer
Das Valsertal ist ein Inbegriff der heimischen Bergsteigerszene. Martin Sieberer erzählt Geschichten vom Winterbergsteigen in der Sagwand und berichtet über die Wiederholung von David Lamas Nordverschneidung und des Schiefen Risses – Geschichten und Berichte, bei denen die Temperatur im Saal spürbar sinkt.
Grund des Vortrags. Wir als Verein unterstützen unsere Mitglieder finanziell großzügig bei außeralpinen Bergfahrten. Jetzt haben wir das Glück und die Herausforderung, dass in den letzten Jahren extrem starke Bergsteiger/Kletterer unserem Verein beigetreten sind und sich unser Expeditionstopf geleert hat.
Um unsere jungen, leistungsstarken Bergsteiger weiterhin unterstützen zu können, haben wir diesen Vortragsabend organisiert, damit sich der Expeditionstopf wieder ein wenig füllt.






