Schluchtkante

Klettern
Leicht
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 4
Absicherung
AbsicherungMittel
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 300 m
2:00 Std.  /  6:00 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Torsäule  (2587 m)
Charakter:

Sehr luftige und steile Kletterei die man selten in dieser Schwierigkeit findet ! Die Seillängen an der Kante ziehen fast senkrecht und ausgesetzt aufwärts, man glaubt es kaum, dass diese nur im 4ten Grad angesiedelt sind (sehr griffiger Fels).

Genaue Routenbeschreibung:

Zuerst folgt man den 4 Seillängen der SW-Schlucht: 1. SL.: Gerade hinauf über Pfeiler zu Stand (20m; 3; 1 Haken); 2. SL.: Auf der Rampe weiter rechts aufsteigend zu nächsten Stand (20m; 3+; 2 Haken); 3. SL.: Über eine Rampe - leicht rechts an der Kante haltend - zu Stand (20m; 3+; 1 Haken); 4. SL. Ähnlich wie die 3. SL. an Rampe weiter über Blockgelände zu Stand (20m, 3; 1 Haken). 5. SL. Über leichtes Gelände leicht rechtshaltend zum Pfeilerfuß in Falllinie des mark. Blockes am Pfeilerkopf, der Stand ist luftig an der Kante. (25m; 3, 1 Haken). Die Seillängen 3 - 5 kann man auch links in der Schucht umgehen (2 - 3). 6. SL. Gerade aufwärts in luftiger und steiler Kletterei zu Stand (20m; 4, 3 Haken). 7. SL.: Weiter gerade hinauf bis unter den großen Block, dieser wird links umgangen (25m, 4, 4 Haken). 8. SL.: An der Kante/Grat aufwärts zu Stand (25m, 3, 1 Haken). 9. SL.: Am Grat bzw. leicht rechts davon steil weiter zu Stand (25m, 3, 3 Haken); 10. SL.: Zuerst kurz am Grat, dann rechts davon in rötlichen Platten zu Stand auf dem Pfeilerkopf (30m; 3; 4 Haken); 11. SL.: Gehen zu nächstem Aufschwung - Stand ist leicht rechts der verschneidungsartigen Rinne (50m; 1); 12. SL.: Gerade hinauf zu Haken und über leichteres Gelände zum Stand am Ende der Wand (30m; 3; 1 Haken). Nun links über Grat in wenigen Minuten zum Gipfel.

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

Grundsort.

Friends: 

Grundsort.

Ausrüstung:

6 Expressschlingen, KK-Grundsortiment, 2 x 50 Doppelseil und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

In den leichten Seillängen meist nur 1 bis 2 Haken, in den luftigen Kantenlängen 4 bis 5 Haken.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Zwei luftige Seillängen 4, der Rest ist leichter.

Zustieg zur Wand:

Vom Arthurhaus zur Mitterfelder Alm (ca. 20 Minuten) und weiter auf dem Hochkönigweg bis zum Wandfuß der markanten Torsäule. Entlang ihrer SW-Wand bis man nach einer steilen Wandzone zu einer von links nach rechts ziehenden Rampe gelangt (leicht links der Rampe zieht ein steiler gerader Riss durch die ganze Wand). Einstieg bei Klebehaken bei kleinem Pfeiler am Beginn der Rampe.

Höhe Einstieg: 

2300 m

Abstieg:

Vom Gipfel östlich über den Normalweg zum Einstieg hinunter (Steigspuren, Steinmänner; bei Nässe heikel) und wie beim Aufstieg zurück zum Arthurhaus.

Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte Nr. 10/2 Hochkönig
ÖK 93 (Bad Reichenhall)

Bemerkungen:

Die ersten 4 Seillängen können nach längeren Regenfällen bzw. im Frühjahr noch nass sein.

Infostand: 

28.09.2004

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über die Tauernautobahn bis zur Abfahrt Bischofshofen und weiter nach Mühlbach am Hochkönig. Kurz nach Ortsbeginn zweigt rechts die Straße zum Arthurhaus ab, dieser folgt man bis zum Ende der Fahrmöglichkeit (gebührenpflichtiger Parkplatz beim Arhturhaus).

Talort / Höhe:

Mühlbach am Hochkönig  - 860 m

Ausgangspunkt:

Arthurhaus

Bilder (19)

Übersicht

Übersicht, Unten die Rampe und oben an der Kante aufwärts., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

3er Längen

3er Längen

Erste Meter

Erste Meter, Über einen kleinen Pfeiler aufwärts zu Stand., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Rampe

Rampe, Auf der leichten Rampe die zur steilen Kante führt - man soll sich vom optischen Bild der ersten Seillängen nicht abschrecken lassen, der Fels ist deutlich fester als er aussieht, die Kletterei meist leicht., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kante

Kante, In der steilen ersten Kantenseillänge, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Stand

Stand, Andi Riesner kurz vor dem Stand., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Blockkante

Blockkante, In der Seillänge mit dem markanten Block - ein sehr luftiger 4er, aber immer gute Griffe., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Block

Block, Andi Riesner genau beim Block., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

3er Längen

3er Längen, Selten findet man so luftige 3er Seillängen wie in dieser Route., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Leicht rechts der Kante

Leicht rechts der Kante, Immer leicht rechts der Kante stecken die Haken - oben eine schöne Platte zum Abschluß., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gehgelände

Gehgelände, Auf der Terrasse vor der letzten Seillänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Letzte Seillänge

Letzte Seillänge, Über das Abschlußwandl ins leichte Gelände., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abstieg

Abstieg, Meist Steigspuren oder Steinmänner weisen den Weg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kletterstelle

Kletterstelle, Eine kurze aber leichte Kletterstelle auf dem Normalweg beim Abstieg von der Torsäule, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Mitterfelder Alm

Mitterfelder Alm, Die Mitterfelder Alm - hier herrscht meist reger Betrieb., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Am Einstieg zur Schluchtkante

Am Einstieg zur Schluchtkante, An diesem Tag herrschte leider sehr sehr reger Kletterverkehr auf die Kante., Foto: Franz Reindl

Kletterer an der Kante, kurz unter der Schlüsselstelle

Kletterer an der Kante, kurz unter der Schlüsselstelle , Foto: Franz Reindl

Blick zurück auf den "Kletterer-Marathon"

Blick zurück auf den "Kletterer-Marathon" , Foto: Franz Reindl

Heinz und Franz auf dem Gipfel der Torsäule

Heinz und Franz auf dem Gipfel der Torsäule , Foto: Franz Reindl

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