Via della minima Resistenza - Torre Innominata
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Wenn man unter der Wand des Torre Innominata steht, kann man sich nicht so ganz vorstellen, mit vergleichsweise moderaten Schwierigkeiten (eine Stelle 6c+) durch dieses steile Gemäuer zu kommen. Möglich wurde dies durch eine Linienführung nach dem "Weg des geringsten Widerstands" (daher der Name) und aufgrund des unglaublich griffigen Dolomitgesteins. Grundsätzlich ist die Gesteinsqualität dabei gut bis sehr gut, wobei wir uns immer noch in den Julischen Alpen befinden (der Gebietskenner weiß Bescheid, sie gehört trotz Putzarbeiten sicher noch ein bisschen abgeklettert). In Summe eine für den Schwierigkeitsgrad recht spektakuläre, aber nicht allzu lange alpine Sportklettertour für alle, die im 6c-Gelände nicht jede Stelle ausbouldern müssen.
Siehe Topo.
Gregor Pribernig und Stefan Lieb-Lind am 12.07.2026 nach zweitägigen Vorarbeiten
2 x 50 m
8
#0,4 - 0,75 optional verwendbar
Die Tour wurde (natürlich) von unten erschlossen und mehr oder weniger durchgeboltet – d. h., Cams sind nicht zwingend notwendig, wobei die Größen 0,4 bis 0,75 einige kleinere Runouts entschärfen können. Die Hakenabstände ergeben sich aus dem Topo (etwa 5–6 Bolts auf den 25–35 m langen Seillängen).
Anspruch etwa S2+
Vom Parkplatz in Richtung Süden über den Wanderweg 616 durch das große Bachbett bis zur Brücke über den Torrente Saisera folgen. Kurz vor dieser geht der Weg westlich des Bachs durch die Schlucht gut 100 hm bergauf, bis der Weg 611 abzweigt. Diesen zuerst durch den Wald, später über ein offenes Feld und einen ausgesetzten Quergang über ein Stahlseil folgend, gelangt man nach weiteren 300 hm direkt unter die Wand. Den Weg entlang der Wand folgen, bis er sich endgültig nach rechts von der Wand Richtung Bivacco Stuparich entfernt. An dieser Stelle 30 m waagrecht zum Einstieg, der sich im rechtesten Teil des kompakten Wandbereichs befindet (bevor die Wand etwas grasiger wird; kleiner Steinmann). In etwa 5 m Höhe befindet sich eine gefädelte Sanduhr. Anmerkung: Der Einstieg befindet sich etwa 30 m rechts der Sommersonnenwende.
Gesamtgehzeit: ca. 1.30 h
Mit einem E-Bike lässt sich der erste flache Abschnitt bis zur Brücke wunderbar abkürzen (Zeitersparnis etwa 20 min). Da der oben beschriebene Zustieg jedoch oft etwas ausgewaschen ist, empfiehlt sich folgende Alternative: Man parkt einen (kleinen) Parkplatz weiter unten, fährt von dort den Weg am Ende des Parkplatzes kurz talauswärts, biegt nach rechts ab und durchquert das trockene, riesige Bachbett auf Fahrspuren. Auf der anderen Seite immer den Fahrwegen taleinwärts folgen, bis die oben beschriebene Brücke überquert wird. Dahinter beginnt der oben beschriebene Fußweg.
1400 m
Abseilen über die Route. Aufgrund der Steilheit der Route und da sie nicht ganz gerade verläuft, müssen einige Bolts beim Abseilen eingehängt werden (siehe Topo). Beim vorletzten Abseiler ist der extra gesetzte Richtungsbolt (etwa 15–20 m unterhalb des Abseilstandes und orografisch etwa 5 m links) obligat einzuhängen.
Tabacco Karte Nr. 019 "Alpi Giulie Occidentali Tarvisiano"
12.07.2026
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Tarvis auf der Bundesstraße SS 13 nach Valbruna. Durch den Ort auf die Straße Richtung Val Saisera (Maut-Straße). Der Straße folgend bis zum letzten Parkplatz 6 (980m) nach dem Millitärgelände.
Valbruna - 807 m
Oberster Parkplatz Saisera - 980 m



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