Via ferrata Marino Bianchi - Cristallo

Klettersteig
Mittel
(2)

Toureninfo

Die erste Eisenleiter - im Hintergrund die Tofana
Diff.
Schwierigkeit C/D
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 290 Hm  /  1050 Hm
1:30 Std.  /  6:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Cristallo di Mezzo  (3154 m)
Charakter:

Die Via ferrata Marino Bianchi ist ein sportlicher Gratklettersteig mit - wegen geschlossener Seilbahn - einem langen, mühsamen Zustieg, fordernden Einzelstellen, Ausblick auf den Talkessel von Cortina d‘Ampezzo und einem fantastischen Panorama auf die umliegende Bergwelt. Die Sicht reicht bei gutem Wetter vom eisigen Gletscher der Marmolada über die Pragser und Ampezzaner Dolomiten bis zu den berühmten Gipfeln der Sextener Dolomiten. Als Tüpfelchen auf dem „i“ steht man obendrein noch auf einem der bekanntesten Dolomitengipfel, der noch dazu die magische Dreitausendermarke um 154 Höhenmeter überragt! Der Gratklettersteig muss sowohl im Auf- als auch im Abstieg begangen werden, wobei einige sportliche Passagen in beide Richtungen etwa gleich schwierig zu bewältigen sind - ganz oben wurde für den schweren Teil eine Abstiegsumgehung eingerichtet. Der Steig lässt sich gut mit der landschaftlich beeindruckenden und geschichtlich interessanten Via ferrata Ivano Dibona kombinieren.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo: Vom Rifugio auf dem leicht ansteigenden Grat (A) auf den ersten Gratturm (bis B). Von diesem steil in einer Rinne (B) hinunter in eine vor allem am Morgen schattige Scharte (evtl. Schneereste). Von der Scharte über mehrere Felsstufen (B) zur ersten Leiter (A/B). Nach der Leiter muss eine kurze Stufe (B/C) geklettert werden, dann gelangt man wieder in leichteres, gestuftes Schrofengelände (bis B). Man erreicht ein markantes Schutt-Plateau und geht zu Fuß bis unter den sogenannten Roten Turm. Eine kurze, steile Wandstelle (B/C) führt zu einer leichten Leiter (A/B). Danach erreicht man steil (B/C) die zweite Leiter (A/B). Am Ende der Leiter folgt die erste Schlüsselstelle, eine steile Wandstufe (C/D). Anschließend folgt man dem wieder leichteren Grat (A/B) bis zu einem engen Spalt mit Trittstiften (C/D), von dem man zur zweiten Schlüsselstelle gelangt. Im Anschluss daran klingt die Tour auf dem Grat (A/B) aus. Die letzten Meter zum Gipfel des Cristallo di Mezzo (3154 m) geht man zu Fuß.

Ausrüstung:

Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm; für Schwächere ein Sicherungsseil. Der Steig liegt sehr hoch - warme Kleidung sollte man nicht vergessen!

Zustieg zur Wand:

Mit der Seilbahn bis zum Rif. Son Forca (2215 m). Von dort mühsam durch das sehr steile Schotterkar zum Rif. Lorenzi. Der Klettersteig beginnt hinter dem Rifugio. Die Seilbahn zum Rif. Lorenzi wurde geschlossen, soll aber erneuert werden (dann wieder 2 Stunden weniger Zustieg).

Höhe Einstieg: 

1680 m

Abstieg:

Wie Aufstieg - auf dem Klettersteig zurück zur Forcella Staunies. Gleich beim Gipfel weist die rote Schrift „Discesa“ auf dem Fels zur neuen Abstiegsvariante nach links. Man umgeht damit den oberen schweren Teil mit dem Roten Turm und behindert so nicht die entgegenkommenden Klettersteiggeher. Vom Rifugio wieder durch das steile Schuttkar hinunter. 

Kartenmaterial:

Tabacco Nr. 03, Cortina d‘Ampezzo; Kompass WK 55

Bemerkungen:

Das Rifugio Lorenzi erreicht man auch vom Kessel Graon del Forame (am Ende der Ferrata Rene de Pol). Man muss aber ein Stück die Ferrata Dibona bis zum Rifugio zurück klettern (siehe Topo - Forc. Grande).

Achtung: Die ehemalige Eiergondelbahn (Seilbahn) zur Froc. Grand wurde geschlossen - auch das Rifugio Lorenzi ist seit dem nicht mehr bewirtschaftet!

Infostand: 

08.06.2020

Autor: 

A + A Jentzsch

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Norden: Von Toblach nach Süden abbiegen und auf der Staatsstraße 51 nach Schluderbach. Weiter (SS48b) über den Passo Tre Croci zur Capanna Rio Gere. Bei der Talstation befi ndet sich ein großer Parkplatz. Von Süden: Von Cortina in Richtung Passo Tre Croci bis zur Capanna Rio Gere.

Talort / Höhe:

Cortina d‘Ampezzo  - 1211 m

Bilder (40)

Übersicht der Via ferrata Marino Bianchi
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Übersicht der Via ferrata Marino Bianchi , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Mit der Eiergondel-Bahn fährt man zur Forcella Staunies (2918 m)
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										Foto: Dieter Wisseka

Mit der Eiergondel-Bahn fährt man zur Forcella Staunies (2918 m) , Foto: Dieter Wisseka

Unmittelbar hinter dem Rif. Lorenzi beginnt der Steig
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										Foto: Dieter Wissekal

Unmittelbar hinter dem Rif. Lorenzi beginnt der Steig , Foto: Dieter Wissekal

Eine Gruppe auf dem Grat kurz nach der Hütte
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										Foto: Dieter Wissekal

Eine Gruppe auf dem Grat kurz nach der Hütte , Foto: Dieter Wissekal

Die erste tiefe Scharte
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die erste tiefe Scharte , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die erste Eisenleiter - im Hintergrund die Tofana
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die erste Eisenleiter - im Hintergrund die Tofana , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steilstufe am Beginn des Roten Turmes
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steilstufe am Beginn des Roten Turmes , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die Querung an der steilen Nordseite
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										Foto: Dieter Wissekal

Die Querung an der steilen Nordseite , Foto: Dieter Wissekal

Auf dem Grat im oberen Teil
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										Foto: Dieter Wissekal

Auf dem Grat im oberen Teil , Foto: Dieter Wissekal

Der schwere Spalt vor dem Gipfel
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der schwere Spalt vor dem Gipfel , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der Gipfel des Cristallo di Mezzo, 3154 m
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der Gipfel des Cristallo di Mezzo, 3154 m , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Der neue Abstieg im oberen Teil
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										Foto: Dieter Wissekal

Der neue Abstieg im oberen Teil , Foto: Dieter Wissekal


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller

Ponte Cristallo, 
									Bei der Hinauffahrt sieht man die Hängebrücke der Ferrata Ivano Dibona, 
										Foto: Alois Moosmann

Ponte Cristallo, Bei der Hinauffahrt sieht man die Hängebrücke der Ferrata Ivano Dibona, Foto: Alois Moosmann


									Der Einstieg, 
										Foto: Alois Moosmann

Der Einstieg, Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									Das Wetter ließ zu wünschen übrig, 
										Foto: Alois Moosmann

Das Wetter ließ zu wünschen übrig, Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									Blick zurück zur Hütte und Bergstation, 
										Foto: Alois Moosmann

Blick zurück zur Hütte und Bergstation, Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									Es kam immer mehr Nebel, 
										Foto: Alois Moosmann

Es kam immer mehr Nebel, Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann

Schneemann, 
									Gleich neben dem Gipfel des Mt. Cristallo, 
										Foto: Alois Moosmann

Schneemann, Gleich neben dem Gipfel des Mt. Cristallo, Foto: Alois Moosmann


									Das Gipfelkreuz, 
										Foto: Alois Moosmann

Das Gipfelkreuz, Foto: Alois Moosmann

Rückweg, 
									Der neue Rückweg, 
										Foto: Alois Moosmann

Rückweg, Der neue Rückweg, Foto: Alois Moosmann


									
										Foto: Alois Moosmann

Foto: Alois Moosmann


									Der Blick hinüber zur Ferrata Ivano Dibona, 
										Foto: Alois Moosmann

Der Blick hinüber zur Ferrata Ivano Dibona, Foto: Alois Moosmann


									Ausgangs- und Endpunkt, 
										Foto: Alois Moosmann

Ausgangs- und Endpunkt, Foto: Alois Moosmann


									Hier sieht man den Großteil des Steigs beim Abstieg., 
										Foto: Peter

Hier sieht man den Großteil des Steigs beim Abstieg., Foto: Peter

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