Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
12 Januar 2021

Erebor

Stefano Ghisolfi eröffnet die schwierigste Route Italiens, 9b/+

Stefano Ghisolfi hat am 8. Januar 2021 ein weiteres großes Ziel erreicht: Das Schrauben und Klettern seiner eigenen Route in der Wand Eremo di San Paolo in Arco (Italien). Die Route mit dem Namen Erebor ist mit 9B/+ bewertet und erwies sich als neue und sehr komplexe Herausforderung für Stefano. Nach Change und Perfecto Mundo ist Erebor Stefanos dritte Route in diesem Schwierigkeitsgrad.

"Ich habe diese freie Wand im Juni letzten Jahres entdeckt und war sofort fasziniert. Also habe ich entschieden, zum ersten Mal in meinem Leben eine Route selbst zu schrauben und mich an meinen Freund Severino Scassa gewandt. Er ist ein wahres Kletterphänomen und hat mich in die Geheimnisse dieser Kunst eingeweiht."

Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo
Stefano Ghisolfi in Erebor, 9b/+ (c) Sara Grippo

Nachdem die Route, die schon jetzt als die Schwierigste Italiens gilt, geschraubt war, stellte sich Stefano selbst auf die Probe. Nach mehreren Versuchen im Juni und Juli letzten Jahres und einer Pause für seine Reise nach Norwegen, projektierte Stefano im Herbst weiter an Erebor. Mit seiner Erstbegehung letzte Woche, ist es ihm gelungen diese schwierige Herausforderung zu meistern.

"Zum ersten Mal in meiner Karriere eine Route selbst zu schrauben und erstzubegehen, war gleich doppelt befriedigend! Bei einer Route, die bereits begangen oder geschraubt wurde, weiß man, dass es zumindest theoretisch möglich ist, sie zu vollenden. Wenn man aber entscheidet, eine Route in Angriff zu nehmen, die noch unbegangen ist, bleiben immer Zweifel, ob es überhaupt möglich ist, sie zu durchsteigen. Diesen Erfolg macht die Herausforderung noch spannender. Die Route zu setzen, bedeutete nicht, etwas Neues zu schaffen. Es bedeutete vielmehr etwas zu entdecken, was schon viele Jahre existierte. Ich habe lediglich eine neue Möglichkeit eröffnet. Und das an einem Ort, der all die Jahre direkt vor meinen Augen lag, hier in Arco, wo ich lebe! Ich habe beschlossen die Route Erebor zu nennen, aufgrund der Assonanz mit dem Namen der Wand, aber auch um den ikonischen, einsamen Berg aus "Der Herr der Ringe" zu feiern. “



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