01 Juli 2013

Girls Rock Day im Zillertal

Am 14. Juni veranstaltete AustriAlpin den ersten ’Girls Rock Day’ im Zillertal. Die Tiroler Hardware-Spezialisten freuten sich über die zahlreichen Bewerbungen, aus denen sie 18 junge Frauen auswählten.

„Ein Mix aus Sonne und Wolken mit leichten Schauern“ kündigte der Wetterbericht für den 14. Juni im Zillertal an. Doch das hielt keine der 18 Kletterinnen davon ab, ihr vertikales Können beim ersten AustriAlpin ‚Girls Rock Day’ zu zeigen. Die Teilnehmerinnen zwischen 18 und 41 Jahren reisten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz an und sind mindestens im oberen achten UIAA-Grad (7b) unterwegs.

Im Zillertaler Klettergebiet Bergstation meisterten sie schwere Routen bis 8b+ und tauschten sich untereinander aus. Damit der Tag unvergesslich bleibt, lichteten die Profi-Fotografen Klaus Kranebitter und Hansi Heckmair alle Teilnehmerinnen am Fels ab. Von AustriAlpin erhielt jede Kletterin ein Ausrüstungspaket im Wert von 300 Euro.

„Am meisten habe ich mich darauf gefreut, andere Kletterinnen kennenzulernen, die in meinem Schwierigkeitsgrad unterwegs sind“, erzählt Mira (28) aus Innsbruck. „Normalerweise bin ich mit Jungs am Fels.“

"Ich klettere seit mehr als zehn Jahren und habe fast keine Fotos davon", berichtet uns Birgit (41) aus Augsburg. "Deshalb habe ich mich schon sehr auf den Girls Rock Day gefreut. Wo kriegt man schon professionelle Kletterbilder?"

„Ob man mit Männern oder Frauen klettert ist eigentlich egal", findet Sarah (18) aus Regensburg. „Aber mit den Mädels bespricht man auch mal Themen, die am Fels eigentlich nichts zu suchen haben.“

Weitere Informationen und Fotos zum Girls Rock Day sowie Interviews mit den Teilnehmerinnen gibt es auf Anfrage.

Für die Teilnehmerin Martina „Matze“ Harnisch war der Girls Rock Day ein Heimspiel: Die Route „Coq au vin“ (8b+) verbuchte sie bereits im Frühjahr.

Webtipp: Austrialpin

Bigna Büchli Ginzling, Foto: Klaus Kranebitter
Coque au vin 8b+ - Martina Harnisch, Foto: Klaus Kranebitter
Ginzling - Katharina Bacher, Foto: Klaus Kranebitter
Unter dem Fels beim Gedankenaustausch
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