Die Schweizer Bergsportmarke hat genug von Selbstoptimierung, kuratierten Ritualen und urbanen Rückzugsorten, die Stressreduktion versprechen und Razzien auf dem Oktoberfest. Mit dem Unwellness Retreat lädt Mammut dazu ein, bequeme Routinen hinter sich zu lassen und sich auf eine Umgebung einzulassen, die sich nicht kontrollieren, filtern oder perfektionieren lässt: die Berge.
Dabei geht es nicht um Unbehagen um des Unbehagens willen. Es geht um Herausforderungen, die Menschen wirklich etwas abverlangen, neue Fähigkeiten entstehen lassen und persönliches Wachstum ermöglichen.
Nic Brandenberger, Chief Marketing (Unwellness) Officer bei Mammut:
„In Zeiten voller Krisen und des Friction-Maxxing verliert Wellness an Wirkung. Weichere Routinen, geschützte Räume und weniger Anstrengungen beruhigen uns vielleicht kurzfristig, aber sie bringen uns nicht dauerhaft weiter. Die Berge verlangen Aufmerksamkeit, Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit, also das Gegenteil von Stillstand und Komfort. Genau das ist die Idee hinter dem Unwellness Retreat: Wir haben nichts gegen Wohlbefinden. Wir bezweifeln nur, dass man wächst, wenn man es sich immer leicht macht.“
Von Komfort zu Unwellness
Zum Leben erweckt wurde das Mammut Unwellness Retreat in den Bergen Chiles: Dort tauschten drei Creator der US-amerikanischen Wellness-Kultur unter Anleitung des Bergsteigers Spencer Harkins vertraute Retreat-Rituale gegen echte Bergerfahrungen. Aus „Finding Balance" wurde eine Zitterpartie auf der Highline, aus „Stretch & Recover" eine Eisklettertour samt Bad im Schnee, aus „Trust Fall" eine hochintensive Such- und Rettungsmission.
Mammut erzählt die Erlebnisse der drei Wellness-Creator mit einem Augenzwinkern und knüpft damit an frühere Brand-Boost-Kampagnen an: Im Frühjahr lud der Chatbot Cliff unter dem Titel „Take a Hike" frustrierte Online-Hater zu einem Spaziergang in die Berge ein. Im vergangenen Jahr verlegte CEO Heiko Schäfer seinen Arbeitsplatz kurzerhand in die Eiger Nordwand und rief die Community mit „A Mammut kind of Summer" dazu auf, spektakuläre Fotospots in der Natur zu entdecken. Mit „Not a streetwear brand" grenzte sich die Marke vom Trend ab, Outdoor-Mode in die Stadt zu holen. Das „Unwellness Retreat" setzt diese Linie fort und steht für den Anspruch, Herausforderungen jenseits der Baumgrenze anzunehmen. Dahinter steckt eine klare Haltung: Für Mammut sind die Berge ein Ort der persönlichen Entwicklung. Sie stärken Körper und Kopf, schärfen den Blick für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und lehren Respekt und Demut vor der Natur.
Ziel der Brand Boosts ist es, die Markenbekanntheit bzw. Brand Heat zu steigern und neue Zielgruppen zu erreichen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, wofür die Marke steht.
Nic Brandenberger, Chief Marketing (Unwellness) Officer bei Mammut:
„Unsere technische Kompetenz ist eine der größten Stärken von Mammut und bildet nach wie vor den Kern unserer Marke. Mit unseren Brand Boosts, die auch mal kontrovers sind, bauen wir auf diesem Fundament auf, indem wir einzigartige, überraschende und kulturell relevante Momente schaffen, die den Spirit der Berge für neue Zielgruppen erlebbar machen. Letztlich geht es darum, die Relevanz und Wahrnehmung von Mammut zu stärken und gleichzeitig mehr Menschen dafür zu begeistern, rauszugehen und die Berge selbst zu erleben.“
Ein Hotelzimmer mit viel Luft nach unten
Die Aktivierung für den DACH-Raum findet Mitte Oktober am Verzasca-Staudamm im Tessin statt. Anstelle von Fünf-Sterne-Zimmern und kontrolliertem Schwitzen in der Sauna erwartet die Teilnehmenden eines der spektakulärsten „Hotelzimmer" der Alpen: ein Portaledge, 200 Meter über dem Fluss, in dem sie zu zweit übernachten.
Mit dabei sind Content Creator sowie Kundinnen und Kunden der Handelspartner. Was es für diese Nacht braucht, trainieren die Teilnehmenden vorab mit ausgebildeten Bergführern: Sie lernen die nötigen Techniken, den Umgang mit der Ausrüstung und die Sicherheitsvorkehrungen kennen.
Das Prinzip bleibt wie in Chile dasselbe: die Komfortzone verlassen und sich auf ein Erlebnis einlassen, das einem einiges abverlangt. Keine weitere Routine, die sich optimieren lässt, sondern Momente, in denen man lernt, sich anzupassen und über sich hinauszuwachsen. Wer nicht vor Ort sein kann, soll natürlich online mitmachen.

Mammut Unwellness Retreat


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