Robert im ABC, Foto Archiv Jasper
11 Oktober 2007

Robert Jasper überlebt Lawinenunglück am Cho Oyu

Robert Jasper überstand mit viel Glück Ende September eine große Eislawine...

Im Sommer machte sich Robert zum Cho Oyu, dem mit 8201 m sechsthöchsten Berg auf. „Zuerst möchte ich alleine über den klassischen NW Grat auf den Gipfel. Wenn die Bedingungen gut sind, werde ich einen dann eine Solo Erstbegehung versuchen“

Der Druck der Lawine stoppte meinen Atem

Robert erreichte problemlos via Lhasa das Basislager und begann bei perfekten Bedingungen mit der Akklimatisation vom ABC (Advanced Base Camp) in 5700 m. „Ich erreichte Camp 1 in 6400 m und stellt mein kleines Zelt auf. Ein paar Tage später war ich wieder auf dem Weg zum Camp 1. Plötzlich brach über mir in ca. 7000 m ein großes Serac und viele genau auf den Gletscher über den ich gerade hoch stieg. Ich sprang hinter einen kleinen Felsen. Der Druck der Lawine stoppte meinen Atem und ich dachte „Jetzt ist es aus“. Ich verletzte mich an der Schulter und im Genick, doch hatte ich riesiges Glück überhaupt noch am Leben zu sein.“

Nach einem Check beim Expeditionsarzt und einigen Rastagen, versuchte Robert erneut den Gipfel. Seine Verletzungen waren jedoch zu groß und so musste Robert Expedition abbrechen. „Ich sah mich in diesem Zustand außer Stande den Gipfel zu versuchen“ meint Robert. „ Die Expedition ist vorbei, aber ich bin glücklich überlebt zu haben.

Webtipps:

Spitzbergen - Bergsteigen und Mixedklettern im Atomfjella Gebirge

Mixed Bigwall - Sperrzone M9, E5, 287m - Robert Jasper und Markus Stofer gelingt die Erstbegehung des Staubbachwasserfalles im Berner Oberland.

www.robert-jasper.de - die Homepage von Robert Jasper

Robert im ABC, Foto Archiv Jasper
Die Eislawine, Foto Bruno Hufschmied
Robert Jasper
Geburtstag nach dem überstanden Unglück
Die Nordwand des Cho Oyu, Foto: Arch Jasper


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