Kochen kann man nur im Freien vor der Glockner-Biwakschachtel - innen ist nur zum Schlafen platz. Kochen kann man nur im Freien vor der Glockner-Biwakschachtel - innen ist nur zum Schlafen platz.
13 Dezember 2019

#Salewa3000 - Dreitausender besteigen und Glockner-Biwak erneuern

Salewa3000 – bei jeder Dreitausender-Besteigung gehen 5 Euro an die Erneuerung des Glockner-Biwaks!

Dreitausender besteigen und Bild posten

Österreich hat laut dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien (BEV) 784 Berge mit einer Gipfelhöhe von 3000 Metern und mehr. Die Südtiroler Bergsteigermarke Salewa startet Anfang des Jahres 2020 einen Aufruf, alle vom BEV definierten 3000er-Gipfel zu besteigen und bittet darum, die zahlreichen Gipfelerlebnisse per Instagram zu teilen. Ein hochgestecktes Ziel wäre es, alle 784 Dreitausender innerhalb von sechs Monaten zu besteigen.

Für jeden bestiegenen Dreitausender spendet Salewa fünf Euro für die Renovierung der Biwakschachtel am Großglockner. Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten, Wege und Kartographie des Alpenvereins, weiß das Engagement für die Biwakschachtel am Großglockner zu schätzen: „Es ist sicherheitstechnisch relevant, dass die in die Jahre gekommenen Biwakschachtel an diesem ausgesetzten und sensiblen Ort im Nationalpark Hohe Tauern nun erneuert wird. Wir freuen uns, dass Salewa mit diesem Projekt die Renovierung maßgeblich unterstützt.“

Das Glockner-Biwak

Das Glocknerbiwak ist quasi die langsam verfallene Institution unterhalb der Nordwand des Großglockners. Jeder der schon einmal eine der Nordwandrouten geklettert ist, hat vermutlich einen Blick in diese kleine Blechschachtel geworfen. Unten ist man meist eher feucht und modrig gebettet, gut beraten waren die Bergsteiger, welche am Vortag zeitig aufgestiegen sind, um oben liegen zu können. An guten Tourentagen ist das Glocknerbiwak oft überfüllt – aus einem 4er Lager oben wird dann schnell eine 6er oder 7er Schlafreihe.

Das auf 3260 m gelegene Glockner-Biwak wurde in den 50er Jahren erbaut. Dieser Stützpunkt der Extrembergsteiger ist dringend sanierungsbedürftig und zu klein. Es gibt keinen Tisch, keine Kochmöglichkeit, dafür an Tagen mit guten Bedingungen großen Platzmangel. Gerade einmal acht Personen (vier oben und vier unten) können sich in das Biwak pferchen. Die Blechhütte gehört dem Alpenverein Sektion Villach und liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern.

„Wir haben so tolle Hütten am Glockner. Die Adlersruhe, die Stüdlhütte. Die sind alle tiptop hergerichtet – und dann haben wir die altersschwache Biwakschachtel am höchsten Berg Österreichs“, sagt Vittorio Messini, Bergführer der Kalser Bergführer und Salewa Athlet. Neben der Renovierung der baufälligen Biwakschachtel am Großglockner ist für Vittorio ebenso ein großes Anliegen, dass Bergsteiger sich auf ihren Touren respektvoll gegenüber dem gesamten Umfeld verhalten und insbesondere keinen Müll am Berg hinterlassen.


Die Details zu #SALEWA3000 im Überblick:

Landingpage: www.salewa.com/de-at/salewa3000

Zeitraum für die Gipfelbesteigungen: 2.1. – 31.6.2020

Modus: Ein 3000er gilt als bestiegen, wenn der Bergsteiger/die Bergsteigerin ein Foto von sich auf dem Gipfel macht und das via Instagram mit dem #SALEWA3000 sowie dem #Bergnamen postet.

Spende: Für jedes Gipfelbild – inkl. #SALEWA3000 & #Bergname – spendet SALEWA fünf Euro für die Renovierung der Biwakschachtel am Großglockner

Wer kann mitmachen?

Alle Bergsportler weltweit, die Lust und Zeit haben sowie die Fähigkeit besitzen, Dreitausender in Österreich zu besteigen!


Kurzer Clip vom Glockner-Biwak.

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