Barbara Raudner, Österreichs 8c Lady trainiert in der Halle
01 Dezember 2007

Sensationelle Jahresbilanz der Kletterhalle Wien

85.000 Besucher, 650 Kletterkurse, oder die Halle für alle

Die Kletterhalle Wien ist die bekannteste in Österreich, das mediale Echo war über allen Erwartungen, der Besuchermix wie im Motto festgeschrieben: „Die Halle für alle.“ Mit neuen Angeboten, Routen, Services und viel Elan gehen die Kletterhalle Wien und mit ihr die Wiener Naturfreunde als Betreiber in das zweite Jahr.

Größte Kapazität in Österreich

„Unsere Erwartungen, die wir bewusst konservativ angesetzt haben, wurden bei weitem übertroffen“, zeigen sich die beiden Pioniere und Manager Dieter Schimanek und Dr. Herbert Szirota erfreut und überrascht. „Die Strategie ist voll aufgegangen. Es beweist, dass Indoor-Climbing kein rasch vergehender Modetrend, sondern ein Sport- und Freizeitsegment mit nachhaltiger Beliebtheit ist. Die Synergie mit den natürlichen Wander- und Klettermöglichkeiten rund um Wien ist optimal.“ Die Kletterhalle Wien ist nicht nur jene mit der größten Kapazität in Österreich, mit Platz für mehr als 270 Kletterer gleichzeitig auf insgesamt 2.200 m2 Kletterlandschaft (davon 400 m2 Boulderfläche), sondern auch eine der topausgestatteten und bestbesuchten. „Unsere Frequenz erreicht kaum eine Halle in Österreich, zudem reicht unser Einzugsgebiet über die Grenzen Österreichs hinaus bis in die Slowakei, nach Ungarn und Tschechien.“

Professionelle Betreuung

Viele Faktoren spielen zusammen: das Fehlen einer vergleichbaren Halle in Wien, der allgemeine Trend zum Indoor-Climbing quer durch alle Alters- und Sozialschichten, die Tendenz zu sportlicher Betätigung in angenehmen Ambiente, die zentrale und verkehrsbezogene gut erschlossene Lage und vor allem die professionelle Betreuung durch versierte Kletterspezialisten die allesamt ausgebildete Bergführer, Sportklettertrainer und Übungsleiter sind. Eine Halle für alle „Unsere Seriosität hat sicherlich eine wichtige Rolle gespielt“, so Dr. Herbert Szirota, für Finanzen und Marketing verantwortlich, „ebenso wie der bewusste Verzicht auf marktschreierische Werbeaktionen. Wir sind den Weg der konsequenten, kontinuierlichen und ehrlichen Informationspolitik gegangen, das hat sich bezahlt gemacht. Wir registrieren einen hohen Anteil an Dauerkartenbesitzern und Stammkunden, aber auch viele Klettereinsteiger aus allen Altersschichten. Die Kletterlandschaft ist so konzipiert, dass selbst Anfänger sich auf Anhieb wohlfühlen und nicht überfordert werden.“

Jugendarbeit

Vorbild für den Breitensport Dieter Schimanek verweist zudem auf die Jugendarbeit. „Gerade in Zeiten, da bereits Jugendliche Schäden des Bewegungsapparates aufweisen, weil sie kaum Gelegenheit zur körperlichen Betätigung haben, gleichzeitig ein neuer Trend zu gemeinsamen familiären sportlichen Aktivitäten eingesetzt hat, liegen wir mit unserem Angebot richtig. Zudem verfügen wir über beste Kontakte zu Schulen und Lehrern. Bei uns arbeiten pädagogisch versierte Mitarbeiter, die fachliche Kompetenzen mit sozialem Engagement verbinden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sich sukzessive eine professionelle Indoor-Climber-Gruppe etabliert. Alle Wiener Nachwuchstalente trainieren regelmäßig bei uns. Die Erfolge, die unsere Kinder und Jugendlichen bei nationalen Wettbewerben erzielen, können sich sehen lassen.“

Viel Neues 2008

Viel Neues für 2008 abgesehen davon, dass die mehr als 350 Routen laufend neu gesetzt werden, sodass immer Abwechslung herrscht, wird die Kooperation mit der nebenliegenden Fun & Sporthalle intensiviert, ebenso wie die Zusammenarbeit mit dem Schwimmbadbetreiber am selben Areal. Neue Kurse werden angeboten, zum Beispiel Therapieklettern und spezielles Koordinationstraining, ebenso wie Pakete für Unternehmen und deren Mitarbeiter, die sich beim Climbing fit halten können. Ganz spezifisch werden auch die ältere Generation, diverse Klubs und Vereine angesprochen. Des Weiteren wird es nun auch Dauerkarten mit der Möglichkeit von Abbuchungsaufträgen geben.

Events in der Kletterhalle

„Zudem“, so Schimanek weiter, „setzen wir verstärkt auf Events und sportliche Wettbewerbe. Schließlich sind die österreichischen Indoor-Climber international teilweise Weltklasse. Drei Weltmeistertitel im Jahre 2007 sind der beste Beweis dafür. Wir sind ideales Trainingsgelände und werden diesen Asset auch verstärkt ausspielen.“ Die beiden Manager rechnen für 2008 mit einer Frequenzsteigerung. „100.000 Besucher ist das Ziel. Und eine deutliche Steigerung der Block- und Dauerkarten. Zudem investieren wir in das Crossmarketing mit den Naturfreunden. Die Kletterhalle Wien bringt neue Mitglieder und trägt zu einer Dynamisierung der Naturfreunde bei.“ Die besucherfreundlichen Öffnungszeiten von 10:00 bis 23:00 Uhr werden beibehalten und spezielle Packages ausgearbeitet, insbesondere auch für Schulen und Kurse: vom Schnupperkurs bis zu Trainingseinheiten für Top-Kletterer.

Fazit

„Eine mehr als zufrieden stellende Bilanz für das erste Jahr, Optimismus für die Zukunft und eine Fülle von neuen Ideen und Initiativen. Langweilig wird uns sicher nicht werden.“

Webtipp

www.kletterhallewien.at

Barbara Raudner, Österreichs 8c Lady trainiert in der Halle
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Nach einem Jahr zurfriedene Gesichter bei Dr. Herbert Szirota, Dieter Schimanek, Barbara Raudner (v.l.n.r.)
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