Der Damavand – Gerlinde Kaltenbrunner und Peter Habeler im Iran

Datum: 24 September 2018
Ort:
Servus TV 20:15 Uhr

Iran, im Mai 1843: Der Botaniker Theodor Kotschy besteigt als erster Österreicher den 5.671 Meter hohen Damavand im Elburs-Gebirge. Der erloschene Vulkan ist der höchste Berg des Irans. 175 Jahre danach tritt der in Wien forschende iranischer Botaniker Jalil Noorozi in Kotschys Fußstapfen. Damit die Mission ein Erfolg wird, bekommt er zwei der besten Alpinisten der Welt als Bergführer zur Seite gestellt: Gerlinde Kaltenbrunner und Peter Habeler.

Der Damavand – Gerlinde Kaltenbrunner und Peter Habeler im Iran

Bergwelten, am Montag, 24. September, ab 20:15 Uhr


Schatzkammer des Irans

Kotschys Expedition auf den höchsten Gipfel des Irans im Jahr 1843 ist viel mehr als eine "normale" Bergtour. Seine Mission: Die einzigartige botanische Welt des Orients zu erforschen. Insgesamt sieben Jahre dauert Kotschys Reise - sie wird ein voller Erfolg! Der studierte Theologe entdeckt viele neue Pflanzen und bringt wahre Schätze mit in die Heimat. Kotschy legt so den Grundstein für die international bedeutendste botanische Sammlung iranischer Pflanzen, die mit 60.000 Objekten im Naturhistorischen Museum in Wien beherbergt ist. Zahlreiche Pflanzen tragen zu Ehren Kotschys sogar seinen Namen.


Abenteuer Damavand

175 Jahre später hat der Damavand nichts von seiner Faszination verloren. Wie diese Ausgabe von Bergwelten bei ServusTV eindrucksvoll beweist. Auf den Spuren von Theodor Kotschy macht sich Jalil Noorozi, ein am Naturhistorischen Museum forschender Iraner, auf den Weg. Mit Peter Habeler und Gerlinde Kaltenbrunner hat er zwei Top-Alpinisten an seiner Seite. Für Bergsteiger-Legende Habeler ist der Iran kein Neuland. Bereits in den 1960er-Jahren verbringt der Zillertaler im riesigen Land zwischen Kaspischen Meer und Persischen Golf ein halbes Jahr, um iranische Bergführer auszubilden. Sein einziger Lohn dafür: Ein Perserteppich! Doch die offene und freundliche Art der Menschen haben es Habeler seit damals angetan. Deshalb ist Gerlinde Kaltenbrunner auch schnell davon überzeugt, die spannende Reise mitzumachen. Zur Einstimmung besuchen die drei in der vom Gipfel rund 80 Kilometer entfernten Hauptstadt Teheran ein iranisch-österreichisches Bergsteiger-Treffen. Anschließend versorgen sie sich am großen Basar mit ausreichend Proviant für das Abenteuer Damavand. Dieses wird seiner Bezeichnung mehr als gerecht. Die Crew entdeckt zahlreiche Naturwunder, findet entlegene Klettertouren, bereist die Wüste und genießt die unendlichen Weiten eines entlegenen Salzsees. Selbst für die erfahrenen Alpinisten ist die Besteigung des Vulkans, der zuletzt vor etwa 7000 Jahren ausgebrochen ist, definitv kein Selbstläufer. Beim Versuch die höchst gelegenste Pflanze des Irans zu finden, stoßen Teile der Crew an ihre körperlichen Grenzen. Und das wird zur Herausforderung für die gesamte Mission.



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