Lyskamm Nordwand

Eisklettern
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit M4  /  55°  /  4/4+
Höhe Einstieg
Höhe Einstieg3800 m
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 750 m  /  1650 Hm
7:00 Std.  /  14:00 Std.
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 4:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Lyskamm  (4527 m)
Charakter:

Imposante Riesenwand in der Monte Rosagruppe. Steil und lange abfallend Richtung Grenzgletscher führen mehrere Routen durch diesen 800 m hohen Eispanzer: Welzenbachcouloir (55°, S, Eis und Schnee), die Neruda Klucker (55°, IV+, Mixedgelände) und die Variante Stefano de Benedetti (55°, S+, Eis und Schnee). Das Welzenbachcoulour und die Var. de Benedetti werden bei sehr guten Bedingungen auch mit Schi abgefahren- nur was für Spezialisten.

Genaue Routenbeschreibung:

Vom Einstieg bei rund 3.800 m meist direkt unter den Neruda Klucker Felsen im Zentralteil der Wand (Felsrippe) unterhalb des Ostgipfels entweder leicht links haltend (in Aufstiegsrichtung gesehen) durch das Welzenbachcouloir, direkt rauf durch die Neruda Klucker Felsen oder leicht rechtshaltend über die Var. de Benedetti zum Ostgipfel (4.527 m)

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

5

Klemmkeile: 

eventuell kleiner Satz

Friends: 

eventuell kleiner Satz

Ausrüstung:

komplette Eiskletterausrüstung, 5 Eisschrauben, 60 m Seil

Ergänzung zur Schwierigkeit:

TD+/ ED- ; 5.4/ E3

bei Blankeis dementsprechend schwieriger...

Absicherung: 
Alpin
Zustieg zur Wand:

Von der Monte Rosa Hütte (2.883 m) in östlicher Richtung anfangs am Normalweg zur Signalkuppe orografisch rechts des Grenzgletschers bis auf ca. 3.700 m ansteigen. Dann in einem großen Rechtsbogen im Gletscherbecken flach unter die Wand (Spalten!).

Höhe Einstieg: 

3800 m

Abstieg:

Vom Ostgipfel über den langen und steilen Ostgrat- oft überwechtet- ins Lysjoch (4.151 m). Dort weiter über den "Trampelpfad" am Grenzgletscher zurück zum Ausgangspunkt. Achtung: bei schlechter Sicht und Nebel nicht über den Grenzgletscher runter, sondern einfacher ab Lysjoch in südlicher Richtung zum Rif. Gnifetti (3.647 m) auf italienischer Seite absteigen.

Stützpunkt:

Bemerkungen:

Sehr spaltenreicher Zu- und Abstieg. Große Seracs in der Wand mahnen zur Vorsicht.

Stefano de Benedetti im Auf- und Abstieg mit Schi 1983.

Infostand: 

25.06.2014

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Vom Rhonetal bei Visp in südlicher Richtung ins Mattertal bis Täsch. Von dort entweder mit der Bahn oder Taxi ins autofreie Zermatt (1.608 m).

Talort / Höhe:

Zermatt  - 1608 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Monte Rosa Hütte  - 2883 m

Bilder (14)

die Wand im April 2019

die Wand im April 2019, Foto: www.bergtraum.at

Zustieg knapp unterhalb des Gletscherbeckens- spaltenreich

Zustieg knapp unterhalb des Gletscherbeckens- spaltenreich, Foto: www.thamer.at

kurz nach dem Bergschrund

kurz nach dem Bergschrund, Foto: www.bergtraum.at

im unteren Teil

im unteren Teil, Foto: www.thamer.at

in der Wand

in der Wand, Foto: www.bergtraum.at

im Mittelteil

im Mittelteil, Foto: www.thamer.at

im Mittelteil- noch bei Schönwetter

im Mittelteil- noch bei Schönwetter, Foto: www.bergtraum.at

im oberen Teil

im oberen Teil, Foto: www.thamer.at

im oberen Teil bei der Seracüberwindung

im oberen Teil bei der Seracüberwindung, Foto: www.thamer.at

Blankeis im Ausstiegsbereich

Blankeis im Ausstiegsbereich, Foto: www.bergtraum.at

am Gipfel- 4.527 m

am Gipfel- 4.527 m, Foto: www.bergtraum.at

in der Abfahrt kurz vor dem Rif. Gnifetti (3.647 m)

in der Abfahrt kurz vor dem Rif. Gnifetti (3.647 m), Foto: www.bergtraum.at

die Variante Stefano de Benedetti- links die Neruda Klucker Felsen. Noch weiter links das Welzenbachcouloir

die Variante Stefano de Benedetti- links die Neruda Klucker Felsen. Noch weiter links das Welzenbachcouloir, Foto: www.bergtraum.at

die Verhältnisse im Juni 2014

die Verhältnisse im Juni 2014, Foto: ww.bergtraum.at

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