Hochschober vom Leibnitztal aus

Hochtour
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
SchwierigkeitPD-
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BerghöheHochschober
3242 m
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Höhenmeter Aufstieg gesammt1700 Hm
Gehzeit7:15 Std. 4:15 Std.   3:00 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
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TalortSt. Johann im Walde
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
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Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Hochschober  (3242 m)
Charakter:

Der Hochschober ist zwar nur der vierthöchste Berg der Schobergruppe, aber als Namensgeber der bekannteste. Besonders beeindruckend ist seine markante Nordflanke, aber auch die Aussicht vom Gipfel. Der leichteste und kürzeste Aufstieg erfolgt aus dem Leibnitztal über die Hochschoberhütte und den markierten Westgrat. Mit Ausnahme des spaltenfreien, aber zuletzt recht steilen Gletscherrests (eher Firnfeld) unterhalb der Staniskascharte ist die Tour mittlerweile gletscherfrei. Im Spätsommer ist der Gipfelgrat meist aper.

Genaue Routenbeschreibung:

Vom Parkplatz am Ed.-Jordan-Weg (AV-Weg 914) über die unbewirtschaftete Leibnitzalm (1908 m) zur Hochschoberhütte (2388 m) aufsteigen. Von der Hütte kurz leicht absteigen, den Bach queren und an der Schoberlacke vorbei in die Staniskascharte (2930 m) aufsteigen (meist Firnfeld, zuletzt steil). Von der Scharte am etwas ausgesetzten Grat teilweise klettersteigmäßig versichert (A/B), teilweise in leichter Kletterei (1) auf den Gipfel des Hochschobers (das letzte Stück im Frühsommer meist Firngrat).

Abstieg:

Wie Aufstieg. Oder alternativ über den ebenfalls markierten, aber etwas anspruchsvolleren Südostgrat zum Leibnitztörl (2591 m) und weiter zur Hochschoberhütte absteigen.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Franz Keil mit Führer Paul Oblasser und Gefolge (18. August 1852)

Ausrüstung:

je nach Schneelage Pickel und Steigeisen

Ergänzung zur Schwierigkeit:

im Spätsommer nahezu eisfreie Hochtour mit leichten Kletterstellen

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte 41 Schobergruppe, 1:25.000

BEV-Karte ÖK 179 Lienz, 1:50.000

Kompass WK 39 Glocknergruppe, 1:50:000

Freytag & Berndt WK 181 Kals-Heiligenblut-Matrei-Lienz, 1:50.000

Infostand: 

04.07.2014

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Lienz oder durch den Felbertauern auf der B108 nach Ainet. Weiter Richtung Oberleibnig, jedoch ca. 1 km vor dem Ort in einer Linkskurve rechts Richtung Leibnitzbachbrücke abzweigen. Auf der steilen und recht abenteuerlichen Straße (zuletzt Schotter) zum Parkplatz Leibnitzbachbrücke (1656 m) fahren.

Anreise mit Öffis: Mit der Bahn nach Lienz, Kitzbühel oder Mittersill. Weiter mit dem Bus nach St. Johann im Walde und zu Fuß zur Leibnitzbachbrücke (ca. 1000 Hm, ingesamt 4 Stunden zusätzlich). Alternativ mit dem Bus nach Ainet und mit dem Taxi zur Leibnitzbachbrücke.

Talort / Höhe:

St. Johann im Walde  - 748 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Leibnitzbachbrücke  - 1656 m

Bilder (11)

Übersicht

Übersicht, In Gelb der einfache Teil der Tour, in Rot der anspruchsvolle Teil der Tour, Foto: Dieter Wissekal

Leibnitzalm

Leibnitzalm, Leibnitzalm auf 1908 m, Foto: Dieter Wissekal

Firngrat im Gipfelbereich

Firngrat im Gipfelbereich

Poesie am Zustieg

Poesie am Zustieg, Ein Wanderer oft zulang verweilt, weils ihm zum Schober noch nicht eilt. Doch wüsste er wie schöns dort ist, er seine Rast ganz schnell vergisst., Foto: Dieter Wissekal

Gipfelblick

Gipfelblick, Von der Hochschoberhütte aus ist das Tourenziel schon gut zu sehen., Foto: Dieter Wissekal

Firnfeld

Firnfeld, Das Firnfeld vor der Staniskascharte (2930 m) ist zum Schluss recht steil., Foto: Dieter Wissekal

Blockgrat

Blockgrat, Am Blockgrat gibt es leichte Kletterstellen bis 1., Foto: Dieter Wissekal

Pickel und Steigeisen

Pickel und Steigeisen, Wenn die Versicherungen im Frühsommer noch unter Schnee sind, können Pickel und/oder Steigeisen nötig sein., Foto: Dieter Wissekal

Firngrat

Firngrat, Am Firngrat ist kurz vor dem Gipfel recht ausgesetzt., Foto: Dieter Wissekal

Abfahrt

Abfahrt, Beim Abstieg macht das steile Firnfeld richtig Spaß., Foto: Dieter Wissekal

Bachquerung

Bachquerung, Nach Regenfällen bzw. an heißen Frühsommertagen kann die Bachquerung bei der Hochschoberhütte spannend werden., Foto: Dieter Wissekal

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