Adamplatte Alpspitze

Klettern
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 4-
Absicherung
AbsicherungMittel
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 570 m  /  650 Hm
3:00 Std.  /  6:30 Std.
AusrichtungOst
AusrichtungOst
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Alpspitze  (2620 m)
Genaue Routenbeschreibung:

Die Adamplatte ist der leichte Klassiker an der Alpspitze Ostwand und stellt zusammen mit der BW3 einen fantastischen Anstieg im unteren Schwierigkeitsgrad dar. Um die Tour aber erfolgreich zu klettern, sollte man etwas alpine Erfahrung haben. Der Schrofenvorbau, der etwas brüchig ist, und einige Passagen die nur mit alten Normalhaken gesichert sind müssen bewältigt werden. Wer den oberen 3ten Grad aber solide im alpinen Gelände klettert, wird die Tour vermutlich gut meistern können. Die besser abgesicherte BW3 ist quasi der ideale Zustieg und man erspart sich den Klettersteig und die Schrofenquerung zum Herzl.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

A. Adam und L. Puckshofer, 1903

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

8

Klemmkeile: 

Grundsort.

Ausrüstung:

1 x 60 m Einfachseil, 8 Expressschlingen und Helm. Evtl. Klemmkeil-Grundsortiment.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Einige Bohrhaken, aber auch Normalhaken. Im Schrofenvorbau (Tafel bis zum ersten Standplatz) stecken keine Haken, der wird in der Regel seilfrei oder am kurzen Seil geklettert bzw. begangen.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Stelle 4-, oft 3, auf dem Schrofenteil leichter.

Zustieg zur Wand:

Von der Bergstation der Alpspitzbahn auf dem Osterfelderkopf folgt man der Beschilderung Alpspitz-Ferrata/Nordwandsteig. Der Steig quert unter Felswänden, bis man kurz vor dem Nordwandsteig zum Wegweiser "Alpspitz-Ferrata" kommt. Man steigt den Klettersteig zu einer großen Rampe auf und quert auf Steigspuren nach links zur Ged. Tafel beim Herzl(siehe Topo). Alternativ kann man über die Route BW3 (mit Mecki Pfeiler) zusteigen - siehe Topo.

Abstieg:

Vom Gipfel am besten über den Ostgrat in das Oberkar und dort über den Nordwandsteig (beides markiert, steile Passagen mit Stahlseil gesichert) nach links zurück zur Bergstation der Alpspitzbahn.

Kartenmaterial:

AV-Karte 4/2, Wetterstein Mitte.

Bemerkungen:

Die Tour sollte nicht unterschätzt werden - deutlich alpiner als die BW3. Die Tour ist tlw. mit roten Punkten markiert, das erleichtert die Wegfindung etwas.

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von München kommend: Autobahn A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Ab dem Autobahnende bei Eschenlohe auf der B2 bis Garmisch-Partenkirchen. Im Ort in Richtung Reutte und der Beschilderung zur Kreuzeck-/Alpspitzbahn folgen. Von Ehrwald/Reutte kommend: B187/ B23 nach Garmisch-Partenkirchen. Öffis: Mit der Bahn nach Garmisch und der Zahnradbahn bis Kreuzeck-Alpspitzbahn.

Talort / Höhe:

Garmisch-Partenkirchen  - 717 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Bergstation Alpspitzbahn  - 2050 m

Bilder (13)

Übersicht: Unten (Viola) die BW3; oben in Rot die Adamplatte, in Hellblau der KG-Weg und in Gelb der Zu- und Abstieg bzw. die Ferrata

Übersicht: Unten (Viola) die BW3; oben in Rot die Adamplatte, in Hellblau der KG-Weg und in Gelb der Zu- und Abstieg bzw. die Ferrata

Ganz oben auf der leichten Rampe kurz vor dem Gipfel.

Ganz oben auf der leichten Rampe kurz vor dem Gipfel.

Übersicht: Unten (Viola) die BW3; oben in Rot die Adamplatte

Übersicht: Unten (Viola) die BW3; oben in Rot die Adamplatte

Auf dem Herzl (Schuttfeld) - rechts vom Schneefeld ist die Ged. Tafel.

Auf dem Herzl (Schuttfeld) - rechts vom Schneefeld ist die Ged. Tafel.

Der Schrofenteil, entweder seilfrei oder am kurzen Seil.

Der Schrofenteil, entweder seilfrei oder am kurzen Seil.

Beim Skipistenschild (dort nach links...) im Schrofenteil

Beim Skipistenschild (dort nach links...) im Schrofenteil , Foto: Mario Zott

Der untere, brüchige Teil der Tour (Rinne zur Plattenzone).

Der untere, brüchige Teil der Tour (Rinne zur Plattenzone).

Die Plattenrampe im Mittelteil der Tour.

Die Plattenrampe im Mittelteil der Tour.

Die steile Platte mit der Rissspur.

Die steile Platte mit der Rissspur.

Die letzte Plattenseillänge im Mittelteil.

Die letzte Plattenseillänge im Mittelteil.

Ganz oben auf der leichten Rampe kurz vor dem Gipfel.

Ganz oben auf der leichten Rampe kurz vor dem Gipfel.

Auf dem Gipfel der Alpspitze - hinten die Zugspitze.

Auf dem Gipfel der Alpspitze - hinten die Zugspitze.

Beim Abstieg auf dem Ostgrat.

Beim Abstieg auf dem Ostgrat.

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