Archeopteryx - Gippel

Klettern
Mittel
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Toureninfo

Schlüsselstelle der zweiten Seillänge
Diff.
Schwierigkeit 7+
7+ obl.
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 105 m  /  1100 Hm
1:45 Std.  /  5:45 Std.
Ausrichtung Nordwest
Ausrichtung Nordwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
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Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Gippel  (1669 m)
Charakter:

Die Archeopteryx ist eine schwierige Alpinklettertour über Risse, Überhänge und Verschneidungen. Im unteren Wandteil zieht sie in direkter Linie durch die mindestens senkrechte Hauptwand. An deren oberem Ende befindet sich die namensgebende Schlüsselstelle, bei der man seine Flügelspannweite messen darf. Im oberen Wandteil lässt der Schwierigkeitsgrad deutlich nach, dafür muss hier fast ausschließlich mobil abgesichert werden. Haken sitzen auch in den schwierigen Seillängen nur dort, wo sie aus der Kletterposition oder vom Skyhook aus gesetzt werden konnten. Die Archeopteryx ist eine exponierte Linie für Alpinkletterer, die neben der nötigen Klettertechnik auch einen kühlen Kopf und die entsprechende Erfahrung mitbringen.

Genaue Routenbeschreibung:

sh. Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Alexander Brückler und Patrick Faurot; 2026

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

evtl. Grundsortiment

Friends: 

Ein Satz bis Gr. 1

Ausrüstung:

Komplette Alpinkletterausrüstung mit 50m Einfachseil (für die Abseilpiste sind exakt 50m nötig!)

Bemerkung zu den Versicherungen:

Alpine Normalhaken-Absicherung mit vereinzelten Bohrhaken; variierende und nach oben hin häufiger werdende Möglichkeiten für mobile Placements. An den Standplätzen jeweils zwei Bohrhaken.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

sh. Topo!

Zustieg zur Wand:

Von Kernhof (Thalerl) ca. 50 Minuten lang der Forstraße folgen. Bei einer Abzweigung rechts der Serpentine nach weiter aufsteigen. Ca. 15 Minuten später erreicht man eine markante und breite Schuttrinne (ggü. befindet sich ein kleiner Hochstand). Der Schuttrinne aufwärts folgen (Stufen bis UIAA 2). Bei einer Y-förmigen Teilung der Rinne links halten (orogr. rechts) und entlang der Rinne höher steigen. Weiters über Geröll und zwei Felsstufen (bis UIAA 2) unter den Westpfeiler. Der Einstieg der Archeopteryx befindet sich mittig in der markanten und oval geformten Nordwestwand (sh. Topo).

Höhe Einstieg: 

1550 m

Abstieg:

Vom Gipfel abwärts über den Treibsteig und in ca. 20 Minuten zum Gippeltörl. Hier nordseitig absteigend Richtung St. Aegyd. Nach ca. 30 Minuten erreicht man eine Forststraßen-Querung. Der Forstraße absteigend (nach links abbiegend) folgen. Etwa 20 Minuten später gelangt man zum Aufstiegsweg. Auf diesem in ca. 40 Minuten nach Kernhof (Thalerl) absteigen.

Bemerkungen:

Durch die vorhandene Abseilpiste können auch mehrere Routen in der Wand hintereinander geklettert werden. Wer abseilen möchte braucht exakt 50m-Seil; keine 49m! Seil bei den Abseilpunkten genau bis zur Mitte fädeln! Alternativ kann auch ein 55 oder 60m langes Seil verwendet werden.

Infostand: 

04.07.2026

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Der Talort ist Kernhof (bei St. Aegyd). Hier biegt man in der Nähe des Bahnhofs in Richtung Thalerl ein. Entlang der Straße befinden sich immer wieder Parkmöglichkeiten.

Talort / Höhe:

Kernhof  - 600 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Kernhof - Thalerl  - 600 m

Bilder (5)

Zustiegsübersicht

Zustiegsübersicht

Alexander Brückler startet in die zweite Seillänge
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										Foto: Jakob Gruber

Alexander Brückler startet in die zweite Seillänge , Foto: Jakob Gruber

Alexander Brückler bei der Erstbegehung
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										Foto: Patrick Faurot

Alexander Brückler bei der Erstbegehung , Foto: Patrick Faurot

Wandbild mit Seilschaft
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										Foto: Heinz Gatter

Wandbild mit Seilschaft , Foto: Heinz Gatter

Schlüsselstelle der zweiten Seillänge
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										Foto: Heinz Gatter

Schlüsselstelle der zweiten Seillänge , Foto: Heinz Gatter

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