Best of Genuss

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 7+
7- obl.
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 470 m  /  1000 Hm
6:00 Std.  /  9:00 Std.
AusrichtungNordwest
AusrichtungNordwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
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Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Alpawand (Reiteralpe)  (1671 m)
Charakter:

Vielleicht die beste Route an der Alpawand. Noch mehr Superfels als die benachbarte Wassersymphonie mit dem Makel von zwei geklebten Griffen in der 8. Seillänge, die aus einem guten 8ter eine 7+ macht. Dennoch ein absolutes MUSS und eine der besten Routen im gesamten Ostalpenraum! Von den 470 Klettermetern sind vielleicht zehn so lala und der Rest so rauh, dass man sich am Ausstieg schon wieder auf Massone/Arco freut.

Danke Iris, Fritz, Bernd und Josef für diese einzigartige Linie!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Fritz Amann, Bernd Neubert und Josef Brüderl, am 10. September 2012. Nach mehreren Tagen Vorarbeiten, bei denen auch Iris Kotter half.

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

13

Ausrüstung:

Kletteraursrüstung, Helm, 13 Expressschlingen (auch lange) sind nötig, Keile und Friends werden nicht benötigt.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Gut mit Bolts gesichert. An den Ständen immer 2 Bolts.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Seillänge mit zwei Stellen 7+, die letzte Seillänge mit ein paar Metern 7/7+, sonst recht konstant 6 bis 7-.

Zustieg zur Wand:

Von der Schranke in Reit (620 mNN) dem Alpasteig folgen (Weg Nr. 470). Dort wo der Alpasteig die linken Ausläufer der Alpawand fast erreicht, führt ein gut erkennbarer Steig rechts unter den Wänden entlang, dort ist das Rucksackdepot (ca. 1100 mNN, 500 Hm; 1:15 Std.). Wenn man an das Holzschild „Alpa-Gatterl“ kommt, ist man 20m zu weit. Vom Rucksackdepot auf dem Steig unter den Wänden lang: Eine steile Schuttreise queren, wieder in den Wald, bis man zu einer Grasrinne gelangt (5 Min.) Der Wald endet an einer breiten Schrofenrinne. Dort zur Wand hochsteigen (markanter Baum unter Überhang). Danach an zwei Fixseilen kurz auf- und abklettern und weiter dem Wandfuß entlang. Dort kommen der Reihe nach die Einstiege von „Alpatraum“, 20 Meter danach der Einstieg der „Wassersymphonie“ und weitere 20 Meter danach bei einem Pfeiler der Einstieg „Best of Genuss"i (alle mit Bühler + Metalltafel). (1170 mNN, 600 Hm; insgesamt 1,5 Std.).

Höhe Einstieg: 

1100 m

Abstieg:

Vom Ausstieg etwas von der Wand weggehen und auf einem schwach ausgeprägten Pfad über wunderschöne, flache Wiesen (immer leicht rechts halten, von der Wand weg) absteigen und letztendlich noch ein Steilstück durch den Wald zur Alpaalm (bis dorthin ab und zu rote Punkte an Bäumen – ein Steilabbruch wird rechts umgangen !) Dann auf Alpasteig dem bis zum Rucksackdepot (45 Min.) und über den Zustieg weiter zum Parkplatz.

Bemerkungen:

Insgesamt sehr luftig und ausgesetzt. Vor allem bei Nässe ist die Route nicht zu empfehlen. Leute ohne Erfahrung in langen alpinen Routen sollten die Finger davon lassen. Nach Regenfällen besser mind. 2 Tage warten, die Wand kommt nur am Abend kurz in die Sonne.

Insbesondere die etwas grasige erste Seillänge ist bei Nässe schwierig.

Die Tour ist ideal vor dem Ende langer Trockenperioden im Hochsommer!

Infostand: 

22.08.2018

Autor: 

Andreas Jentzsch

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Saalfelden, Kitzbühel, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Von Lofer nach Reith und dort zum Beginn des Alpasteiges (im Ort links halten, ist an Holztafeln auch angeschrieben).

Talort / Höhe:

Lofer  - 600 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Neue Traunsteinerhütte in Reith.  - 626 m

Bilder (13)

Best of Genuss - Alpawand Klettern - Wandübersicht

Best of Genuss - Alpawand Klettern - Wandübersicht, Best of Genuss ist die Nr. 5 in rot, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  Einstieg

Best of Genuss - Klettern Alpawand - Einstieg , Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  1. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 1. Seillänge, Gregor Ryba in der vielleicht einzigen nicht ganz so tollen Seillänge der gesamten Tour, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  6. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 6. Seillänge, Großartige, wasserzerfressene Kletterei, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand-  7. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand- 7. Seillänge, Gregor Ryba in einer der besten Längen der gesamten Tour. Abwechslungreich und bombigier Fels!, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  7. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 7. Seillänge, Blick zurück in die 7te SL, Foto: Gregor Ryba

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  8. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 8. Seillänge, Gregor beim Start in die erste schwierige Länge, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand -  8. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 8. Seillänge, Gregor vor der ersten Crux der Tour, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 8. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 8. Seillänge, Andreas Jentzsch in der zweiten Crux. Gut zusehen auch die zwei geklebten Griffe., Foto: Gregor Ryba

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 10. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 10. Seillänge, Grandiose Wasserrillen, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 11. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 11. Seillänge, Gregor in der dunklen extrem rauhen Wand., Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 12. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 12. Seillänge, Noch rauher und schärfer als die 11. Länge, langsam aber sicher brennen die Finger, Foto: Andreas Jentzsch

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 15. Seillänge

Best of Genuss - Klettern Alpawand - 15. Seillänge, Noch einmal bäumt sich die Wand auf, doch wer genügend Kraftreserven hat, wird auch diese weiten , steilen Züge meistern., Foto: Andreas Jentzsch

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