Glocknergrat - Mödling

Klettern
Leicht
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 3+
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 100 m  /  120 Hm
1:00 Std.  /  1:30 Std.
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:15 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:15 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Hinterbrühl
Charakter:

Die Mödlinger Klause ist ein idyllisches Kletterparadies vor den Toren Wiens. Der Glocknergrat ist der erste der drei sichtbaren Felsgrate in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums von Mödling. Die Gratüberschreitung mit knapp 100 Klettermetern gehört zu den Wienerwald-Klassikern ersten Ranges. Den Grat in der Abendsonne zu klettern, ist immer wieder ein Genuss und bringt sogar alterprobte Kletterer ins Schwärmen. Dieser Anstieg ist auch wegen der guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr beliebt. Das angenehme Klima, oft auch im Hochsommer mit einer kleinen Brise, die Burgen und das kulinarische Angebot in Mödling machen die Tour zu jeder Jahreszeit empfehlenswert

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Man kann die Schwierigkeit auf 2 reduzieren, indem man die ersten beiden Seillängen rechts umgeht.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

unbekannt

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

6

Ausrüstung:

6 Expressschlingen., 50m Seil, Bandschlingen und Helm.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz geht man auf einer Brücke über den Mühlbach und nach rechts in Richtung Hinterbrühl. Immer links des Mühlbaches auf dem asphaltierten Promenadenweg entlang, bis man nach ca. 5 Minuten zu einem Felspfeiler mit Wegweiser und Bank kommt. Dort zweigt halblinks ein Weglein ab, dem man kurz folgt, bis nach 30 m links ein Steiglein bergauf führt. Auf diesem in wenigen Minuten bis zum Fuß des Felsgrates mit dem Einstiegskamin (Stand bei einem Baum).

Höhe Einstieg: 

260 m

Abstieg:

Vom Ausstieg kurz nach Osten bis zu einem Weg mit Aussichtsplattform. Auf diesem zum Kurpark/Kursalon absteigen (10 Min.). Wer wieder zurück zum Einstieg will, verlässt den Weg nach wenigen Kehren und quert nach links zum gut sichtbaren Glocknergrat. Vom Einstieg über den Zustiegsweg zurück zum Auto oder weiter durch die Fußgängerzone zum Bahnhof.

Bemerkungen:

Gut gesicherte und lohnende Tour, die sich perfekt als Nachmittagsspaziergang eignet. Der Fels ist ein Dolomit mit Zwischenschichten aus Ton. Nach Regenfällen trocknet der Fels in der Regel rasch ab. In der Mödlinger Klause kann man noch den Erikagrat (die nächste Gratformation in westlicher Richtung; 3 Seillängen (3)) empfehlen. Es gibt auch einen Klettersteig in der Klause - alle Infos und Topos unter www.bergsteigen.com

Infostand: 

23.04.2021

Autor: 

Andreas Jentzsch

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Südautobahn (A2) bis Ausfahrt Mödling und der Umfahrung Mödling in Richtung Hinterbrühl folgen, bis man zu Beginn der Mödlinger Klause (markantes Tal) auf ein Aquädukt trifft. Direkt beim Aquädukt links auf einem Parkplatz beim Kursalon parken.

Öffis: Mödling ist sehr gut mit der Schnellbahn erreichbar. Vom Bahnhof kommt man durch die Fußgängerzone in ca. 25 Minuten zum Glocknergrat.

Talort / Höhe:

Mödling  - 246 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Kursalon beim Aquädukt  - 215 m

Bilder (22)

Übersicht Glocknergrat Mödling

Übersicht Glocknergrat Mödling , Foto: Andreas Jentzsch

Detailübersicht Glocknergrat Mödling

Detailübersicht Glocknergrat Mödling , Foto: Andreas Jentzsch

Beginn der Kletterei in einer der Scharten

Beginn der Kletterei in einer der Scharten , Foto: Andreas Jentzsch

 Im Mittelteil der 2ten Seillänge des Glocknergrates

Im Mittelteil der 2ten Seillänge des Glocknergrates , Foto: Andreas Jentzsch

Teilweise recht steile Kletterei - im Hintergrund eine alte Burgruine (Schwarzer Turm)

Teilweise recht steile Kletterei - im Hintergrund eine alte Burgruine (Schwarzer Turm) , Foto: Andreas Jentzsch

Auf einem der Grattürme

Auf einem der Grattürme , Foto: Axel Jentzsch

2. Seillänge

2. Seillänge, Gleich zu Beginn kommt eine schwere Stelle., Foto: Andreas Jentzsch

2. Seillänge

2. Seillänge, Blick von oben. Danach wird es kurz leichter., Foto: Andreas Jentzsch

2. Seillönge

2. Seillönge, An der schwersten Stelle., Foto: Th. Neuber

Glocknergrat - Gratüberschreitung

Glocknergrat - Gratüberschreitung, Gleich zu Beginn kommt ein steiler Kamin (+3). Hier wird es stellenweise ziemlich eng.

Glocknergrat - Gratüberschreitung

Glocknergrat - Gratüberschreitung, Oberhalb des Kamins wird es dann spürbar einfacher.

Glocknergrat - Gratüberschreitung

Glocknergrat - Gratüberschreitung, Nachdem man in eine Scharte abgeklettert ist, geht es eine Steilstufe empor (+3) die uns geradewegs zur Schlüsselstelle der Tour führt (-4).

Glocknergrat - Gratüberschreitung

Glocknergrat - Gratüberschreitung, Die letzten Meter nach Überwindung der Schlüsselstelle sind wieder deutlich einfacher.

Glocknergrat - Gratüberschreitung

Glocknergrat - Gratüberschreitung, Bohr- und Klebehaken sind im Überfluss vorhanden.

Glockergrat - Gratüberschreitung

Glockergrat - Gratüberschreitung, Geschafft! Das Plätzchen auf der Spitze des letzten Aufschwungs bietet sich für eine kleine Rast an. Hier kann man die tolle Aussicht so richtig auf sich wirken lassen.

Einstiegskamin

Einstiegskamin, Gleich am Anfang kurzer Kamin - 3+, Foto: Philipp Böhm

Platte 3

Platte 3, Danach direkt 4- oder rechts über Platte ca. 3, Foto: Philipp Böhm

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Platte nach dem erneuten Aufstieg (3) angesichts der Griffe nett mit 3+ beurteilt ^^... aber bohrhacken so weit das Auge reicht..., Foto: Philipp Böhm

vorletzter Aufschwung

vorletzter Aufschwung, Nahezu Gehgelende vor dem letzten Aufschwung... ca. 3, Foto: Philipp Böhm

Letzter Aufschwung

Letzter Aufschwung, Letzter Aufschwung ca. 3-... wo sind denn nur die Bohrhacken geblieben?, Foto: Philipp Böhm

...

..., Aber die Aussicht lohnt..., Foto: Philipp Böhm

...

..., Glocknergrat vom banachbarten Abstiegsweg..., Foto: Philipp Böhm

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