Hochtor Nordwand, Jahn-Zimmer

Klettern
Leicht
(4)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 3+
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 1000 m  /  1800 Hm
6:00 Std.  /  11:30 Std.
AusrichtungNordwest
AusrichtungNordwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Hochtor  (2369 m)
Charakter:

Klassische und äußerst beliebte Gesäusetour im besten Fels. Im leichten Gelände sind viele Varianten möglich, was etwas alpines Gespür verlangt. Zur besseren Orientierung wurden in der Riesenwand rote Punkte gemalt.

Aufgrund seiner Länge sollte der Anstieg aber keinesfalls unterschätzt werden!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

G. Jahn u. F. Zimmer 2.9.1906

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

4

Klemmkeile: 

Grundsort.

Friends: 

Grundsort.

Ausrüstung:

8 Expressschlingen, Bandschlingen Klemmkeile und Friends sind zu empfehlen. Standplätze sind gebohrt. Unbedingt Helm!!!!

Bemerkung zu den Versicherungen:

Nur Stände sind gebohrt, sonst einige Normalhaken.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Zwei Stellen 3+, oft 2-3

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz (Haindlkarparkplatz an der Gesaeusestraße) auf dem markierten Weg zur Haindlkarhuette. Von der Hütte in 1,5 Std. zuerst dem markierten Peternpfad einige 100 Meter folgen. VOR der ersten Schlucht bei Schild (Hochtor Norwand) rechts in einen Latschengürtel abzweigen und dann auf einem schwach markierten Steig in das große Schuttkar nördlich des FEsltkogels. Das bis an sein linkes (östl.) Ende hinauf (Wasserstelle) und bei einer markanten braunen u. schwarzen Felsstelle nach links hinaus und über Steigspuren (mit Markierung) über Gräben und Kanten linkshaltend in einen markante gestufte Rinne, der man (1-2) bis zum ersten Standhaken in 1690 m folgt. - Alpiner Zustieg!

Originalzustieg: Peternpfad bis nach der 2. Latschenstufe, wo er nahe an die Felsen des Dachl Vorbaus geht. Hier rechts in Schuttkar, das man vor den schluchtartigen Ende rechts über Rinne auf einen Sattel verläßt. Weiter durch Rinnen u. Latschen zum Einstieg (1-2). - auch alpin.

Höhe Einstieg: 

1690 m

Abstieg:

Vom Gipgel über das markierte Schneeloch nach Johnsbach (kürzester Weg) oder in südöstl. Richtung über den Gugelgrat zum Josefinensteig absteigen und über diesen zur Hesshütte u. weiter über den Wasserfallweg nach Gstatterboden. Man kann auch vom nordöstlichen Hochtorgipfel über den NO Grat in kleinen Sattel absteigen (1-2, tw. markiert) und weiter Richtung Dachl in die Roßkuppenscharte hinab. Weiter über den sog. Roßkuppengrat (1-2 tw. markiert und Gegenanstieg auf die Roßkuppe zur Peternscharte und über den markierten "Peternpfad" zum Einstieg zurück und weiter ins Tal.

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

ÖK 99 Rottenmann und ÖK 100 Hieflau, Kompass WK Nr. 69 Gesäuse, AV Karte Nr. 16 Ennstaler Alpen

Bemerkungen:

Lange, alpine Tour. Nicht bei unsicheren Wetter einsteigen!

Infostand: 

13.06.2004

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto oder mit der Bahn bis zum Bahnhof Gstatterboden im Gesäuse. Von hier 2 km Richtung Admont zum Parkplatz der Haindlkarhütte.

Talort / Höhe:

Gstatterboden  - 577 m

Bilder (18)

Übersicht Hochtor Nordwand

Übersicht Hochtor Nordwand, Jahn Zimmer = rot, Zustiege = gelb, Peternpfad = grün, Abstieg über Roßkuppengrat = pink, Foto: Andreas Jentzsch

Steigbuch

Steigbuch

Plattenrampe

Plattenrampe, Eine Seilschaft in der sogenannten " Fuge" (Schlusselstelle) ., Foto: Archiv Reinhold Becker

Platten

Platten, Hier im oberen Teil der Wand., Foto: Archiv Reinhold Becker

Steigbuch

Steigbuch, Das Steigbuch, immer ein Indiz, dass man in der richtigen Tour ist:-), Foto: Archiv Reinhold Becker

Ausstiegslängen

Ausstiegslängen, Auch nocht schön., Foto: Archiv Reinhold Becker

Rückblick

Rückblick, ... in die Riesenwand., Foto: Archiv Reinhold Becker

Hochtor

Hochtor, Kurz vor dem Gipfel, Foto: Archiv Reinhold Becker

Im unteren Wandteil

Im unteren Wandteil , Foto: ht

Fuge

Fuge , Foto: ht

Fuge

Fuge , Foto: ht

Fuge

Fuge , Foto: ht

Im oberen Wandbereich

Im oberen Wandbereich, Im Hintergrund der Peternpfad, auf dem man am raschesten zurück ins Haindlkar kommt., Foto: ht

Kurz vor dem Ausstieg

Kurz vor dem Ausstieg, Hier kommt man langsam wieder in die Sonne. Im Hintergrund der Gr. Buchstein., Foto: ht

Abstieg durch das Schneeloch

Abstieg durch das Schneeloch, Der schnellste und empfehlenswerteste Abstieg, wenn man nicht mehr zurück auf die Haindlkarhütte muß, Foto: ht

Die JZ im letzten Abendlicht

Die JZ im letzten Abendlicht , Foto: Harald Tarnowiecki

Die Fuge

Die Fuge , Foto: Harald Tarnowiecki

Der Gipfel

Der Gipfel , Foto: Harald Tarnowiecki

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