Kleines Paradies

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 5+
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 350 m
4:00 Std.  /  9:00 Std.
AusrichtungSüd
AusrichtungSüd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Kraxenberg Südwand  (2195 m)
Charakter:

Sehr genussvolle Tour in meist bestem wasserzerfressenem Gestein. Die klassische Linie wurde ohne BH erstbegangen und nachträglich saniert. Der angegebene n Schwierigkeiten, sowie der Umgang mit mobilen Sicherungsmitteln sind obligat! Halbseiltechnik ist in vielen Längen von großem Vorteil! 

Die ersten beiden Seillängen sind nach längeren Regenfällen und Schneeresten am Kraxenberg länger nass. Der Fels ist allerdings so rau, dass man selbst bei canyoningähnlichen Verhältnissen klettern kann! (Schon probiert)

Wahrscheinlich ist das „Kleine Paradies“ schon jetzt die am öftesten wiederholte Route im Schobertal. 

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo

Korrekturen zum Topo:

- in der 4. SL gibt's nach der kurzen steilen Stelle noch einen weitern BH
- die 6. SL ist nur 35 m lang
- die 7. SL dafür fast 40 m
- der erste BH der letzen Länge fehlt

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Arno Reiter, Bernhard und Christoph Hüthmair am 8. Juli 2010

Seillänge: 

2 x 55 m

Expressschlingen: 

10

Klemmkeile: 

Satz Keile

Friends: 

Cams 0,3-3

Ausrüstung:

Cams 0.3 – 3, Satz Keile, Schlingen, 2x 55m Seile, 

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Sehr homogene Schwierigkeit! Die anspruchsvollste Stelle, weil etwas unübersichtlich und steil, befindet sich in der 4. Sl.

Zustieg zur Wand:

Von der Baumschlagerreith Richtung Salzsteigjoch bis zur Poppenalm. Hinter der Hütte beginnt der Plattensteig Richtung N ins Wassertal. Sobald man den Wald betritt (Steinmann) führt ein Rücken links hinauf (W) Richtung Schobertal. Diesem Rücken folgen bis zu ebener Stelle (Steinmann), nun schräg nach links hinauf zu kleinem Schotterfeld. Immer links haltend den Steinmännern entlang. Dann kurz steil zwischen Felsen und ausgeschnittenen Stauden hinauf und bald links hinaus auf bewachsenes Schotterfeld. Schräg rechts durch felsige Steilstufe (I, Steinmann). Weiter im Zick-Zack gerade über Schotter und Latschen hinauf zu großer Schotterriese. Von hier Steigspuren immer links hinauf folgen. Dann kurz steil und unangenehm nach links zu den Latschen queren. Weiter über grobes Blockwerk immer am Latschenrand. Vor der zweiten felsigen Steilstufe in den Lärchenwald (Steinmänner). Über markante steile Rampe links hinauf und bald rechts haltend ins flacher werdende Schobertal. Wer nun genau schaut und horcht, gelang zur Quelle, welche fast immer Trinkwasser spendet! Anfangs durch flachen Lärchenwald dann Latschen (teilw. ausgeschnitten) zurück zu den großen Blöcken im hinteren Schobertal. Von hier über Schotterriese rechts hinauf zum Einstieg.

Höhe Einstieg: 

1900 m

Abstieg:

Vom Ausstieg über Schrofen in westlicher Richtung. Vom Plateau hinunter in Rinne welche ins Schobertal zurück führt. Immer re bleiben bis sich Rinne verläuft. Über das unterste Band nach links zu Latschen und Steinmann. Ab hier wird das Band enger und kurz etwas ausgesetzt zu Schitourenabseiler (BH, 30m)

Kartenmaterial:

AV- Totes Gebirge Mitte 15/2

Infostand: 

24.03.2006

Autor: 

Christoph Hüthmair

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Nach Hinterstoder ins Tal vorbei an Weißbach bis zur Baumschlagerreith.

Talort / Höhe:

Hinterstoder  - 584 m

Bilder (2)

Übersicht Kl. Paradies

Übersicht Kl. Paradies

Übersicht Kl. Paradies

Übersicht Kl. Paradies

Kommentare

Neuer Kommentar
Zum Verfassen von Kommentaren bitte anmelden oder registrieren.

Nach oben