Schatzinsel - Hochblassen

Klettern
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 7+
7 obl.
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 300 m  /  1800 Hm
3:30 Std.  /  9:30 Std.
AusrichtungNordNordost
AusrichtungNord, Nordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 4:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
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Jun
Jul
Aug
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Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Charakter:

Außergewöhnlicher gewaschener Wettersteinkalk allerhöchster Güte, der mithilfe einer konsumfreundlichen Anzahl an Bohrhaken ganz im Stile "Rätikon-Plaisir" für den alpin versierten Sportkletterer über- und erlebbar gemacht wurde. Der Name nimmt Bezug zu dem Privileg 2020 noch in solchem Fels seine Linien zeichnen zu können, ohne, dass man von anderen Routen außer den eigenen eingeschränkt wird.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Martin Feistl und Caro Neukam an 3 Tagen 2020 von unten. 1. Rotpunktbegehung am 19.09.2020

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

7

Klemmkeile: 

Rocks 1-8

Bemerkung zu den Versicherungen:

2 Bohrhaken an allen Standplätzen, 3-6 Bohrhaken pro Seillänge als Zwischensicherungen, ganz vereinzelt mobil ergänzbar.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

7+ (in einer Seillänge), Rest konstant im (unteren) 7. Grad, nur in der 2. Seillänge einfacher.

Zustieg zur Wand:

Option 1: Bei Verzicht auf Bahnunterstützung eine Reise für sich. Vom Parkplatz der Kreuzeckbahn (750 m) mit dem Fahrrad am linken (östlichen) Rand des Parkplatzes vorbei und nach der Bahnunterführung links abbiegen auf eine schlechte Teerstraße. Dann immer der Beschilderung Richtung Kreuzeck-Haus folgen. Wenige Meter unterhalb vom Kreuzeck-Haus (1650 m) links kurz bergab zur Talstation der Längenfelder-Bahn (1600 m) und auf der Fahrstraße weiter über die Hochalm (1704 m) und einen steilen Stich zur Bergwachthütte in Richtung Osterfelderkopf. In der Senke kurz nach der Bergwachthütte Fahrrad-Depot (1840 m). Zu Fuß weiter über die Schöngänge (drahtseilgesicherter Steig) in die Einschartung unter dem Bernadeinkopf (2120 m). Auf dem höchstmöglichsten Weg mit 100 hm Verlust südlich um die Ausläufer der Alpspitze herum in's Grieskar absteigen. An der Südflanke des Kars querend bis in den Kargrund wenige Meter von den Einstiegen entfernt (ca. 2200 m). Insgesamt etwa 4 Stunden bei 1450 hm, 13,8 km mit dem Fahrrad und 2,5 km zu Fuß.

Option 2: Mit der Alpspitzbahn auf den Osterfelderkopf und über den Nordwandsteig 100 Hm ansteigend in die bei Option 1 erwähnte Einschartung. Insgesamt 60 Minuten ab Bergstation und 17,50 € ohne Talfahrt oder der Möglichkeit ein Fahrrad mitzunehmen.

Höhe Einstieg: 

2280 m

Abstieg:

Abseilen über die Abseilpiste 

Bemerkungen:

Der pink lackierte Haken an der Schlüsselstelle wurde nach längerer Überzeugungsarbeit nachträglich hinzugefügt und ermöglicht nun die Wahl zwischen „Schatzinsel light“ oder „Schatzinsel real“. Überraschung am 5. Standplatz, macht's euch bequem!

Infostand: 

09.07.2020

Autor: 

Martin Feistl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Bilder (5)

Wandbild

Wandbild, lila: Projekt Feistl (2021) blau: "Shake hands" weiß: "Jung und alt" und "Blassenpfeiler" orange: Projekt Ketterer (2019) grün: "Chains of bigotry" rot: "Schatzinsel" gelb: "Peter Lustig - Keine Zeit für Albernheiten", Foto: Martin Feistl

2. Seillänge (5+)

2. Seillänge (5+), Manchmal im Jahr macht die Nordwand ein recht freundliches Gesicht. Hoch oben die Fixseile der "Chains of bigotry", Foto: Carolin Neukam

3. Seillänge (7)

3. Seillänge (7), Martin Feistl beim Einbohren der Raufasertapete, Foto: Carolin Neukam

4. Seillänge (7)

4. Seillänge (7), Martin Feistl auf der Baustelle, Foto: Carolin Neukam

5. Seillänge (7+)

5. Seillänge (7+), Warum sitzt der verf... Haken so weit oben?! Caro beim Absichern des folgenden Dynamos nach rechts. , Foto: Martin Feistl

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