Schwarzer Bruder

Klettern
Schwer
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 8
8- obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 300 m
3:00 Std.  /  5:30 Std.
AusrichtungSüd
AusrichtungSüd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Stadelwandplatte  (1407 m)
Charakter:

Der Schwarze Bruder ist eine schöne Plattenlinie durch die Stadelwandplatte. Am Anfang heißt es durchhalten. Hat man die dritte Seillänge hinter sich gebracht, ist auch für Personen welche den 7ten Grad beherrschen Genussklettern angesagt. In der vorletzten Seillänge hat man noch eine harte Stelle. Die Tour hat das Zeug zu einem neuen Klassiker zu werden. Für Raxverhältnisse außerordentlich kompakte Felsqualität in der ganzen Route (im oberen Teil teilweise altes Material vom ehemaligen Projekt der Jentzsch-Zwillinge, nicht irritieren lassen)

Vorsicht: In der 3. Seillänge ist eine große Schuppe ausgebrochen, zwischen 1. u. 2. BH jetzt zwingend 8- .   

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Thomas Behm und Stephan Libicky 00. Thomas Behm hat die Linie vollständig eingerichtet und sie seinem verunglückten Kletterpartner Erich Holy gewidmet (Erich verunglückte in der Hochferner Nordwand).

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

15

Friends: 

Gr. 1 -2

Ausrüstung:

Einfachseil (mit 60 m Seil kann man 11 x über die Route abseilen, aber besser zu Fuß absteigen), 14 Expr. Schlingen, 4 Bandschlingen, evtl. eine Trittschlinge für die A Passagen ein kleiner Friend. Den HELM nicht vergessen, ab und zu ist der Fels noch leicht splittrig da noch nicht abgeklettert.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Route ist mit Bohrhaken, alten Normalhaken gesichert. In den leichten längen können gut Rocks u. Freinds gelegt werden.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

12 Seillaengen 7, A0 (für Kleine A1) (8-/8), die meisten Längen sind im 6ten bis 7ten Grad.

Zustieg zur Wand:

Höllental-Bundesstraße, Parkplatz zwischen Weichtalhaus u. Hochstegbrücke. Vom Parkplatz den Weg in den Stadelwandgraben ca. 25 min aufwärts, bei den ersten Schuttfeldern unter der Stadelwand noch eine Kehre aufwärts und dann nach links auf Steigspuren unter die Wand, bis zu einer Ged.Tafel (Einstieg des Richter-Weges). Jetzt rd. 50 m unter der Wand nach links bis man zu einer gestuften Rampe kommt, welche mit einem Seil versichert ist. Diese aufwärts unter die markanten Dreieckdächer in Wandmitte der Stadelwandplatte. 1 Stunde vom Auto

Höhe Einstieg: 

800 m

Abstieg:

Besser über das Gassl runter gehen als abseilen und das Material schon vor dem Schroffenvorbau beim E vom Richterweg zurücklassen. Abseilen (11x mit 60 m Einfachseil) möglich

Stützpunkt:
Bemerkungen:

Auf Steinschlag aus dem Richterweg achten!!!

Eine der leichteren Touren in der Stadelwandplatte.

Infostand: 

18.05.2004

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto über die A2 und dann die S6 nach Gloggnitz und weiter über Reichenau ins Höllental bis zum Parkplatz beim Stadlwandgraben ca. 1,5 km vor (d.h. südöstlich) dem Weichtalhaus.


Öffentlich: Mit der Bahn bis Payerbach u. weiter mit dem Bus bis nach Hirschwang (Talstation Rax Seilbahn) bzw. Kaiserbrunn.

Talort / Höhe:

Hirschwang  - 510 m

Bilder (10)

Übersicht Stadlwandplatte

Übersicht Stadlwandplatte, Tour ist grün eingezeichnet., Foto: Andreas Jentzsch

2 SL

2 SL, ein Traum, Foto: Florian Thamer

2 Seillänge

2 Seillänge, knackig!, Foto: Florian Thamer

3SL

3SL, Platte mit sehr wenig Griffe-super rau und nicht abgeklettert :), Foto: Florian Thamer

Manuel im Vorstieg

Manuel im Vorstieg, super Absicherung!, Foto: Florian Thamer

die schwungvolle Platte

die schwungvolle Platte, super!!!, Foto: Florian Thamer

die Holly Headwall

die Holly Headwall, ein muß!!! super geil 3 SL - 7+ (sehr knackig), Foto: Florian Thamer

Manuel

Manuel, ein starker Seilpartner auf den Verlass ist (7SL), Foto: Florian Thamer

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