Stadelwandgrat - Stadelwand

Klettern
Leicht
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 3
3 obl.
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 270 m  /  860 Hm
2:30 Std.  /  6:00 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
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Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Stadelwand  (1407 m)
Charakter:

Der Stadelwandgrat ermöglicht die schönste Gratkletterei in den Wiener Hausbergen und die Route ist nicht nur wegen der geringen Schwierigkeiten, sondern auch wegen der einzigartigen Linienführung sehr populär. Die Route folgt fast immer dem Grat und ist durch die vielen Begehungsspuren kaum zu verfehlen. Wegen der schönen Ausgesetztheit auf dem sehr luftigen Grat wird dieser Aufstieg von vielen Kletterern gemacht. Die Tour liegt im Höllental zwischen Rax und Schneeberg. Das Tal ist ein Sommererholungsgebiet und bei Kletterern und Paddlern gleichermaßen beliebt. Im Tal beginnt auch die Hochquellenwasserleitung, das wichtigste Standbein der Wiener Wasserversorgung.

Genaue Routenbeschreibung:

siehe Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

F. Bürkle, Crepsi, Kauer und Stratzer 1899.

Seillänge: 

1 x 50 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

Grundsort.

Ausrüstung:

1 x 50 m Seil, 5 Expressschlingen, ein Grundsortiment an Keilen, Bandschlingen und Helm.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Route ist mit einigen Normalhaken ausgerüstet. Die ersten 4 Ständer an Ketten u. Bolts, danach an Bäumem.  Gute Sicherungsmöglichkeiten im Verlauf der sehr luftigen Route.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Stelle 3, mehrere Stellen 3-, sonst 1-2. Stellenweise sehr ausgesetzt.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz auf dem Weg in den Stadelwandgraben ca. 35 Minuten aufwärts. Beim großen Schuttfeld der Stadelwand auf einem Waldrücken rechts vom Schotterfeld hoch bis zum Vorbau. Dann im sog. „Gassl“ (eine enge Schotterrinne links der Stadelwand) hinauf und auf dem markierten Steig (Steinmänner) zwischen Kiefern und Latschen zum Einstieg bei einer Felsrinne. Diese kurz hinauf und auf einem Steiglein zum Baum an der Kante, dort beginnt der Stadelwandgrat.

Höhe Einstieg: 

1000 m

Abstieg:

Vom Ausstieg weiter im lichten Wald bergwärts bis zu einer Wiese (Jagdhütte). Dort beginnt ein Steig, welcher abwärts zum Stadelwandsattel führt. Beim Stadelwandsattel rechts (nicht nach links!) talauswärts hinunter und durch den Stadelwandgraben zum Parkplatz (man kann auch über das Geröllfeld „abfahren“).

Stützpunkt:
Bemerkungen:

Leichte, genussvolle Grattour, die man nicht unterschätzen sollte. Bei Nässe oder Schneelage ist der Aufstieg sehr anspruchsvoll - deshalb wird der Grat von guten Alpinisten im Winter auch als Training gemacht. Wer nach der Tour noch auf den Schneeberggipfel (Klosterwappen, 2076 m) will, folgt vom Stadelwandsattel der sog. Stadelwandleiten (markierter Steig). Absteigen kann man vorbei an der Kienthalerhütte und unten durch die Weichtalklamm.

Infostand: 

07.08.2020

Autor: 

Andreas Jentzsch

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto über die A2 und dann die S6 nach Gloggnitz und weiter über Reichenau ins Höllental bis zum Parkplatz beim Stadlwandgraben ca. 1,5 km vor (d.h. südöstlich) dem Weichtalhaus.


Öffentlich: Mit der Bahn bis Payerbach u. weiter mit dem Bus bis nach Hirschwang (Talstation Rax Seilbahn) bzw. Kaiserbrunn.

Talort / Höhe:

Hirschwang  - 510 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Stadelwand Parkplatz (1,5 km vor dem Weichtalhaus)  - 555 m

Bilder (16)

Der Stadelwandgrat beginnt dort, wo sich die Linien in Bildmitte vereinen. Der Zustieg durch das Gassl ist gelb und der Abstieg blau eingezeichnet.

Der Stadelwandgrat beginnt dort, wo sich die Linien in Bildmitte vereinen. Der Zustieg durch das Gassl ist gelb und der Abstieg blau eingezeichnet., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

4. Seillänge

4. Seillänge, Wunderbare und feste Gratkletterei., Foto: Andreas Jentzsch

4. Seillänge

4. Seillänge, Auch hier bleibt die Tour stehts am Grat., Foto: Andreas Jentzsch

4. Seillänge

4. Seillänge, Eine Paradegrattour., Foto: Andreas Jentzsch

6. Seillänge

6. Seillänge, Nach dem Wandbuch.., Foto: Erika Krafft-Jentzsch

6. Seillänge

6. Seillänge, ..kommt eine Grat(wand)stelle, die viel leichter ist, als sie aussieht., Foto: Erika Krafft-Jentzsch

Letzte Seillänge

Letzte Seillänge, Die Tour ist bis zum Schluss schön!, Foto: Andreas Jentzsch

Märchenwiese

Märchenwiese, Wenige Meter nach dem Ausstieg trifft man auf die schöne Märchenwiese, die zur verdienten Rast einläd., Foto: Andreas Jentzsch

SL auf den Hackerturm

SL auf den Hackerturm , Foto: schweinskopf

Blick vom Austieg nach Süden

Blick vom Austieg nach Süden , Foto: schweinskopf

Stadelwandgrat  am juli 05

Stadelwandgrat am juli 05 , Foto: Petr Kolcarek

Das Gassel

Das Gassel, Diese Schotterschlucht am Zustieg ist das einzige, was bei dieser Tout nicht ins Reich des Schönen zählt., Foto: ht

Schöne Kletterei in bestem Fels

Schöne Kletterei in bestem Fels , Foto: ht

Nach dem Wandbuch

Nach dem Wandbuch , Foto: ht

Am Ende des Grates

Am Ende des Grates , Foto: ht

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