Alpinisteig - Alpini Steig - Alpiniweg

Klettersteig
Leicht
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit A  Var. B
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 400 Hm  /  1200 Hm
5:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Gebirge:
Berg:
Sentinellascharte  (2717 m)
Charakter:

Ein kleiner tiefer Spalt, dessen Wände nur in Steinwurfdistanz voneinander entfernt sind, hat den Steig berühmt gemacht. Der im ersten Weltkrieg von der italienischen Gebirgstruppe „Alpini“ erbaute Weg ist einer der Glanzpunkte der Sextener

Dolomiten. Der einfachere und extrem beliebte Anstieg führt von der Rotwandbahn über die Elferscharte zur Carducci- oder Zsigmondyhütte. Wer von der Elferscharte dem Original-Alpinisteig zur Sentinellascharte folgen will, braucht aber alpine Erfahrung und etwas mehr Kraft. Der berühmte Spalt liegt zum Glück auf dem einfachen „Normalweg“.

Der Alpinisteig kann in unterschiedlichsten Varianten begangen werden.

a) Bergstation Rotwandbahn – Elferscharte – Zsigmondyhütte – Fischleinboden, 7 Std.; (siehe für diese Variante auch Karte!)

b) Fischleinboden – Elferscharte – Zsigmondyhütte – Fischleinboden, 8 Std.;

c) Rif. Carducci – Elferscharte – Sentinellascharte – Rif. Berti (und umgekehrt), 5 Std..

Genaue Routenbeschreibung:

a) Von der Bergstation der Rotwand-Kabinenbahn (dorthin auch auf dem Weg 124 durch das Rotwandtal) über die Rotwandwiesen zur Bergstation des Rotwandwiesen-Schlepplifts. Rechts in den Wald und zu einem kurzen versicherten Abschnitt (auf ca. 2140 m, A) aufsteigen. Beim folgenden Wegweiser rechts (Gamssteig, Weg 100) durch das Weitental und Andertertal bis zur Elferscharte, 2650 m. Dort einige Möglichkeiten: Leicht: Auf dem Weg 101 nicht zur Sentinellascharte links hinauf, sondern gerade weiter Richtung Carducci-/Zsigmondyhütte über eine Geröllrampe zu den Westabstürzen des Elferturms (Beginn der Versicherungen N46.63252 E12.37485). Um den Turm herum (A) ins oft schneegefüllte Äußere Loch zu den Bändern der La Mitra. Auf schmalen Bändern (A) zum Spalt und um die Mitra herum. Ende der Versicherungen (N46.62835 E12.37229). Weiter auf einem Weg über das Innere Loch zur Forc. Giralba, 2431 m, und wenige Hm davor rechts auf Weg 101 zum Rif. Zsigmondy und zurück zum Fischleinboden oder auf Weg 103 in die Scharte aufsteigen und auf der anderen Seite in 15 Min. zum Rif. Carducci hinunter. Variante

a1: Elferscharte – Sentinella Scharte (mittelschwer und alpin): Von der Elferscharte links Richtung Sentinella Scharte. Einem ausgesetzten Geröllband (stellenweise versichert, A, evtl. Schneereste) zu einem Block mit Leiter (B) folgen. Nach dem Block führt eine „Umleitung wegen Steinschlag“ (B) nach links zu zwei Holzbretterbrücken. Dann kommt eine Wegkreuzung auf 2675 m: N46.64217 E12.37742. Dort kann man links, anfangs versichert ins Geröllkar zum Weg 124 absteigen, oder zum Rotwand Klettersteig aufsteigen.

Variante a2: Rotwandklettersteig – Sentinella Scharte: Den Rotwand Klettersteig (siehe dort) bis ca. 250 Hm vor den Gipfel aufsteigen, rechts zur Wegkreuzung auf 2675 m und zur Sentinella Scharte (4 Std.).

b) Wie a) nur vom Fischleinboden auf dem Weg 124 in die Elferscharte aufsteigen.

c) Carducci Hütte – Sentinella Scharte: Wer den „Giro del Gruppo Popera“ zurück zur Berti Hütte macht, beginnt mit dem Alpinisteig von der Carducci Hütte aus und kann, wenn er in der Sentinella Scharte noch Kraft und Zeit hat, die Rotwandüberschreitung (+ 3 Std.) anhängen, dann in 1½ Std. zum Rif. Berti.

Zeiten:  

Bergst. - Elferscharte: 2½ Std.

Elferscharte. - Forc. Giral ba: 2 Std.;

Elferscharte - Sentinellascharte - 1 Std.; Rif. Carducci -

Elferscharte 2½ Std.; Sen tinellascharte – Rif. Berti: 1½ Std.

Ausrüstung:

Helm, für Anfänger und Kinder komplette Klettersteigausrüstung.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Gut bis Mittel

Zustieg zur Wand:

Siehe Punkt "Genaue Routenbeschreibung" mit den unterschiedlichen Varianten. 

Höhe Einstieg: 

2500 m

Abstieg:

Siehe Punkt "Genaue Routenbschreibung" mit den unterschiedlichen Varianten und Abstiegen!

Kartenmaterial:

ÖK 50 Blatt 195 (Sillian)

Tabacco 50 Blatt Sextener Dolomiten

Kompass 50 Blatt Sextener Dolomiten

Bemerkungen:

Die Teilabschnitte

Elferscharte – Sentinella Scharte,

Rotwandklettersteig – Sentinellascharte sind schwieriger (B) und auch ernster (Altschneefelder, Steinschlag, 100% Trittsicherheit erforderlich)! Wer diese bis in den Spätsommer oft mit viel Schnee bedeckten Abschnitte macht, unbedingt vorher bei den Hüttenwirten die Schneeverhältnisse erfragen!

Ideal in Verbingung mit dem Roghel Klettersteig und dem Gabrieli Band als Klettesteigrund von der Berti Hütte (1950 Hm)!!!!

Die Ferrata Roghel und das Gabriella Band sind aber schwierige Steige!


Der Steig wir auch in Verbindung mit dem Zandonella-Klettersteig (schwierig) gemacht.


Infos zur Bahn unter rotwand.it

Infostand: 

26.07.2008

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Osten: Von Lienz auf der Drautal Straße (B100) über Sillian nach Südtirol bis Innichen. Von Westen: Über Brennerautobahn bis Brixen und hier ins Pustertal abzweigen und bis Innichen fahren. Hier SO-wärts abzweigen nach Sexten/Moos, S-wärts abzweigen in das Fischleintal bis zum Dolomitenhof oder zur Talstation der Rotwandbahn.

Talort / Höhe:

Sexten  - 1317 m

Bilder (4)

Übersicht Alpinisteig - das Band und die Engstelle.

Übersicht Alpinisteig - das Band und die Engstelle. , Foto: Dieter Wissekal

Auf dem Band des Alpinisteiges (hinten das lange Band).

Auf dem Band des Alpinisteiges (hinten das lange Band). , Foto: Dieter Wissekal

Die tolle Fotostelle - der wohl berühmteste Blick aus dem Alpinsteig.

Die tolle Fotostelle - der wohl berühmteste Blick aus dem Alpinsteig. , Foto: Dieter Wissekal

Auf dem waagrechten Band bei der Engstelle.

Auf dem waagrechten Band bei der Engstelle. , Foto: Dieter Wissekal.

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