Ferrata Gabrielli - Cima Asta Überschreitung
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Die Ferrata Gabrielli mit der anschließenden Cima-d'Asta-Überschreitung ist ein landschaftlicher Hochgenuss. Alte Kriegsstraßen, bizarre Felstürme und Bergseen säumen den Weg und am Ende steht man sogar auf dem höchsten Gipfel (2847 m) der Fleimstaler Alpen. Man macht diese lange Runde nicht wegen des kurzen Klettersteiges, sondern wegen des perfekten Gesamterlebnisses!
Siehe Topo. Die Ferrata hat zwei Aufschwünge, der erste ist A/B, der zweite mit vielen Trittklammern B. Vom Passo Socede (dort endet die Ferrata Gabrielli) auf dem Weg etwas hinunter in Richtung Rifugio Cima d'Asta. Auf ca. 2470 m zweigt ein mit roten Punkten markierter Weg hinauf in das enge Canalone Sud (Canalone dei Bassanesi) ab (steile, enge Rinne mit Schutt und Blöcken). Man kommt in die Bocchetta del Canalon (2664 m) und steigt von dort auf dem Westgrat (kurze Kletterstellen 1-/1, die ROTEN PUNKTE BEACHTEN!) hinauf bis zum Gipfel der Cima d'Asta (alles mit roten Punkten markiert).
Klettersteigausrüstung und Helm.
Die kurzen Klettersteigpassagen sind gut mit Stahlseil und Trittklammern ausgestattet. Der Westgrat hinauf zur Cima d'Asta ist nicht gesichert (kurze unspektakuläre Kletterpassagen bis 1-/1). Auf dem Cima d'Asta Westgrat stecken vereinzelt Bohrhaken (vermutlich für Bergführer, die ihre Gäste sichern).
Der Klettersteig hat B, der optionale Aufstieg Canalone Sud hat nicht ausgesetzte kurze Kletterpassagen 1-/1.
Anmerkung: Die klettertechnischen Schwierigkeiten am Klettersteig und auf dem Westgrat sind gering - die Tour ist aber sehr lang (1600 Hm/9 Stunden).
Von der Malga Sorgazza geht man taleinwärts bis zur Materialseilbahn, dort links auf der alten Kriegsstraße hinauf bis zur Forcellla Magna (2117 m). Dort rechts bis zur Forcella Tellina (2185 m), dort 375 bis zum Einstieg der Ferrata Gabrielli (Tafel) folgen.
Vom Gipfel der Cima d'Asta auf dem markierten Weg entlang des Ostgrates absteigen. Auf ca. 2670 zweigt der Weg nach Süden ins Kar ab. Man geht auf einen Felsriegel zu und steigt seilgesichert (A/B, ca. 70 hm) zur Scharte La Forzeleta (2680 m) auf. Von dort südlich hinunter zum Rifugio Ciman d'Asta 2470 m ab. Von dort auf dem Wanderweg hinunter zum Ausgangspunkt.
Achtung: Etwas unterhalb der Hütte gibt es den direkten Weg 327B - dieser führt über flache, tlw. steile Felsplatten - diesen Weg NICHT bei Nässe begehen.
Bei Nässe, Eis und Schnee ist die Ferrata und der nicht mit Stahlseilen ausgestattete Westgrat (kurze Kletterstellen 1-/1) zur Cima d'Asta nicht zu empfehlen.
Man kann die Tour beim Passo Socede abbrechen und von dort zum Rif. Cima d'Asta absteigen und von dort auf dem Wanderweg ins Tal gehen.
Malga Sorgazza - Start Ferrata: 3 Stunden
Ferrata bis Cima d'Asta über Westgrat: 2,5 Stunden
Cima d'Asta bis Rifugio Cima d'Asta: 1 Stunde
Rifugio Cima d'Asta bis Malga Sorgazza: 2,5 Stunden
Axel Jentzsch-Rabl
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Trenton in das Valsugana und dort bei Stigno hinauf nach Pieve Tesino. Dort zweigt man in das Val Malene ab und fährt bis zum Parkplatz bei der Malga Sorgazza. Öffis: Schlecht mit Öffis, da ins Val Malene kein Bus fährt.
Pieve Tesino - 850 m
Parkplatz Malga Sorgazza - 1440 m



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