Bamberg-Weg - Triglav

Klettersteig
Mittel
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit B/C , 2-
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 620 Hm  /  1450 Hm
2:30 Std.  /  9:00 Std.
Absicherung
AbsicherungSchlecht
AusrichtungSüdost
AusrichtungSüdost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 4:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Sfinga  (2485 m)
Charakter:

Der 1,6 km lange Bamberg-Weg führt über den langgestreckten Plemenice-Grat und ist der schwierigste Klettersteig zum Gipfelstock des Triglavs, doch dank der eindrucksvollen Aussicht auch der schönste. Der Steig verläuft über zahllose Schotterbänder, durch Rinnen und über Türme meistens etwas südwestseitig des Grates. Neben diesen Passagen gibt es auch zahlreiche unversicherte Kletterstellen und viel Gehgelände.

Um auf den Gipfel des Triglavs zu gelangen, muss man noch den 1,8 km langen Gipfelklettersteig Zavarovana Plezalna Pot (A/B, 1-, 2 Std.) dranhängen.

Genaue Routenbeschreibung:

Nach einer Querung (A) klettert (1) man im Zickzack auf Rampen bergan. Das Rampensystem wird steiler (A - B) und führt zu einem ansteigenden Latschenband (A - A/B). Nach einem Gehgelände folgen eine Rinne (A/B), Gehgelände und eine weitere Rinne (1-). In kurzer Zeit wird der Grat erreicht und es geht im Gehgelände mit leichten Kletterstellen (1-) im Bänder-Zickzack weiter. Ein luftiger Turm (2-), direkt auf dem Grat, ist die Schlüsselstelle. Nach dem Gehgelände folgt eine kurze Kletterstelle (1+), die zu einem langen Gehabschnitt mit kurzen Aufschwüngen (1-) führt. Im Gehgelände wird auf die Nordostseite des Grates gewechselt. Es folgt ein enger Kamin (B), der zu einer Rampe (A - B) und anschließendem  Aufschwung (B/C) führt. Im Gehgelände auf dem Grat  (Stelle A) zu einer Abkletterstelle (B), wo auch die Versicherungen enden. Wer nicht weiter aufsteigen will, gelangt am schnellsten wieder über den Bamberg-Weg zum Ausgangspunkt (4 Std.).

Weiterweg zum Zavarovana Plezalna Pot

Vom Steigende den Wegweisern Richtung Triglav und den Punkt-Kreis-Markierungen zum Einstieg (Tafel) am Fuß des Gipfelstocks folgen (45 Min.).

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung und Helm, evtl. Sicherungsseil.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz durch das Vratatal an der Hütte Aljažev dom vorbei bis zum Talschluss. Dann in südwestlicher Richtung teilweise mühsam im Geröll zum Luknjapass (1758 m) aufsteigen. Dort links dem Wegweiser Richtung Triglav folgen und in Kürze zum Einstieg.

Höhe Einstieg: 

1450 m

Abstieg:

Wer nicht weiter zum Zavarovana Plezalna Pot:aufsteigen will, gelangt am schnellsten wieder über den Bamberg-Weg zum Ausgangspunkt (4 Std.).

Kartenmaterial:

F&B WK 5141, Nationalpark Triglav

Kompass WK 064, Julische Alpen

Planinska karta 152, Triglav

Bemerkungen:

Sehr steiles, oft unversichertes Absturzgelände! Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! Kompl. Klettersteigausrüstung unerlässlich!

Der GPS Track zeigt Bamberg Weg - Zavarovana Plezalna Pot und Abstieg über Prag Weg

Infostand: 

08.08.2009

Autor: 

Dieter Wissekal

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

A11 durch den Karawankentunnel (Maut), die erste Ausfahrt abfahren und in westlicher Richtung nach Mojstrana. Durch den Ort ins Kottal und durch dieses bis zum Ende der Fahrtmöglichkeit (Lengarjev Rovt). Mit Öffis: Mit der Bahn nach Jesenice und weiter mit dem Alpetour-Bus nach Mojstrana.

Talort / Höhe:

Mojstrana  - 661 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Vratatal  - 990 m

Bilder (4)

Bamberg Weg Trigklav

Bamberg Weg Trigklav , Übersicht, wobei die Route auf der Rückseite des Grats verläuft., Foto: Dieter Wissekal

Unterer Teil

Unterer Teil, Im unteren Teil des Klettersteigs, Foto: Dieter Wissekal

Fantastische Aussicht

Fantastische Aussicht, Fantastische Aussicht vom teilweise recht ausgesetzten Grat, Foto: Dieter Wissekal

Oberer Teil

Oberer Teil, Im oberen Teil des Klettersteigs, Foto: Dieter Wissekal

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