Kühtai Panorama Klettersteig

Klettersteig
Schwer
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit D/E
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 450 Hm  /  970 Hm
2:00 Std.  /  5:00 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Pockkogel  (2807 m)
Charakter:

Schöner und elegant angelegter Sportklettersteig, der die steilen Nordabbrüche des Pockkogels überwindet. Im unteren Teil warten zwei sehr luftige und kraftraubende Steilstufen auf den Klettersteiggeher. Der obere Abschnitt ist etwas gemütlicher mit nur einer schweren luftigen Stelle als krönender Abschluss genau vor dem Gipfelkreuz. Vom Gipfel genießt man wunderbare Fernsicht über die Stubaier und Ötztaler Alpen bis zur Wildspitze. Im Norden sieht man die Lechtaler Alpen und das Wetterstein, mit etwas Wetterglück reicht der Blick sogar bis zur Zugspitze.

Genaue Routenbeschreibung:

Teil 1: Zuerst über eine Rampe zum Beginn der Versicherungen queren, dort leicht (A) aufwärts bis zum sog. "Gaudi Wandl" (D), das mit einer längeren leicht überhängenden Passage den ersten Markstein darstellt. Danach über flacheres Gelände (B/C) und einer plattigen Kante (C, dann B) zum "Frühstücksplatzl" auf 2640m. Nun kurz ungesichert bis zum Beginn der Stahlseile, dann über Blockgelände (B) zu einer Querung (B und C), die einem zur Schlüsselstelle führt. Hier wartet eine überhängende Wandpassage an deren Ende man über eine Art Kante (D/E) steigt, danach kurz steil (D) weiter bis zum Ende der ersten Sektion. Dann ca. 250 m, anfangs sehr ausgesetzt, den Markierungen zum Beginn des zweiten Teils folgen.

Teil 2: Vom Einstieg (ca. 2690m) sehr steil (C/D) aufwärts bis man über eine Plattenpassage (C) zum Quergang (C) kommt. Dieser führt einem zum "Parkplatz" mit der "Schilehrerbank" (luftig montiertes Holzbankerl). Weiter über eine längere Wandstufe (C) zum sog. "Durchschlupf". Kurzes Gehgelände führt einen zu einer gut strukturierten Querung (B, dann C) die über eine letzte Steilstufe (C) zum Grat führt. Nun zuerst kurz gehen, dann kurz versichert abklettern (A, dann B) und man erreicht nach einem weiteren Gehstück eine schöne Plattenzone (B) die zu einer Steilstufe führt (B). Danach wieder kurz zu Fuß weiter und dann leicht (B) zu einem sehr steilen Kamin (D). Danach wechselt der Steig wieder auf die Nordseite und führt anfangs leicht (A) zur kurzen Schlusswand. Zuerst steil (C) dann sogar leicht überhängend (D) erreicht man wieder den Grat (A) und steht direkt vor dem Gipfelkeurz (2807 m).

Erhalter:

Erhalter: Gemeinde, Tourismusverband und Liftgesellschaft von Kühtai. Erbauer: Markus Praxmarer und (Bergführer-)Kollegen.

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung und Helm - für schwächere und nicht so armkräftige Geher auf jeden Fall ein kurzes Sicherungsseil!

Bemerkung zu den Versicherungen:

Der Steig ist gut versichert, auf den ungesicherten Gehpassagen ist aber Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich!

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Stellen D/E, meist aber um C

Zustieg zur Wand:

Von Kühtai hinauf zur Bergstation des Dreisseenliftes. Hinter der Bergstation beginnt die orange (soll in Rot geändert werden) Markierung, zuerst gleich mit dem Weg zum Gaiskogel, dann zweigt der Zustiegsweg aber rechts zum Wandfuß ab (auf einer Rampe mit Tafel befindet sich der Einstieg) - von der Bergstation ca. 20 min.

Höhe Einstieg: 

2570 m

Abstieg:

Über den markierten Normalweg südwestlich hinunter zu einer Scharte, von dieser weiter zum Finstertaler Stausee absteigen und im Bereich der Staumauer rechts zur Dreiseenhütte, von der Hütte wieder hinunter nach Kühtai. Alternativ kann man von der Staumauer auch gleich direkt nach Kühtai absteigen.

Stützpunkt:
Kartenmaterial:

ÖK 146 Ötz, F&B WK Nr.241
AV-Karte Nr.31/2 Stubaier Alpen/Sellrain

Bemerkungen:

Großteils nach Norden hin ausgerichtet (außer am Gipfelgrat) liegt der Klettersteig nachmittags in der Sonne. Bei Schneelage liegt das Seil in den leichteren Abschnitten unter dem Schnee.

Infostand: 

19.10.2005

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Auf der Inntalautobahn A-12 bis zur Ausfahrt Kematen und weiter über Sellrain und Gries bis hinauf nach Kühtai (2017m). Im Ort im Bereich der kl. Kirche bzw. Talstation Dreiseenlift parken.

Talort / Höhe:

Kühtai  - 2017 m

Bilder (34)

Übersichtsbild

Übersichtsbild, Von der Höhe der Bergstation aus aufgenommen - in Orange die Gehstrecke, in Rot der Steig (ganz oben tlw. nicht sichtbar)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kühtai

Kühtai, Start in Kühtai neben der Kirche, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abzweigung

Abzweigung, Bei der gut markierten Abzweigung unterhalb der Gaiskogelscharte, Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Rampe

Rampe, Auf einer Rampe quert man zum Beginn der Versicherungen., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstieg

Einstieg, Der eigentliche Steigbeginn bei einer Hinweistafel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gaudi Wandl

Gaudi Wandl, Für Leute mit schwacher Armmuskulatur ist nach wenigen Metern schon Schluss., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Leicht überhängend

Leicht überhängend, Sogar leicht überhängend ist diese erste Schlüsselstelle gleich zu Steigbeginn., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Plattiger Grat

Plattiger Grat, Über schönen Fels weiter bis zum "Frühstücksplatzl"., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Querung

Querung, In der leichten Querung, unten der Untere- und Obere Plenderlessee (der dritte See ist rechts um die Ecke = Dreiseenhütte)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Kurz vor der schwersten Stelle der Tour., Foto: Axel Jentzch-Rabl

Überhängend und steil

Überhängend und steil, Doch sehr luftig und kraftraubend ist diese Passage kurz vor dem Ende der ersten Sektion., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Gr. Band

Gr. Band, Auf dem großen Band quert man zur zweiten Sektion (links von der Rinne, die links vom Gipfel herabzieht)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zweiter Teil

Zweiter Teil, Hier ist der Fels etwas besser strukturiert, uns ist die Kletterei in der zweiten Sektion etwas leichter gefallen., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Parkplatz

Parkplatz, Auf dem Schilehrerbankerl beim sog. Parkplatz, Foto: Axel Jetnzsch-Rabl

Grat

Grat, Kurz vor dem Grat - hinten sieht man schon den Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten

Platten, Über schöne Platten (südseitig, waren bei uns schneefrei) in Richtung Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Verschneidungs Kamin

Verschneidungs Kamin, Im schönen Kamin des Gipfelblockes., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Luftiges Finale

Luftiges Finale, Kurz vor der letzten schweren Stelle unter dem Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Steigende

Steigende, Steigende fast genau beim Gipfelkreuz., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Ausblick

Ausblick, Wie auf einer Postkarte - perfekter Ausblick vom Gipfel., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Abstieg

Abstieg, Der Abstieg ist leicht und führt vorbei am Finstertal-Stausee., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Aufstieg mit dem Bike

Aufstieg mit dem Bike, super Auffahrt über den Finstertaler Stausee bis kurz oberhalb der Bergstation vom Drei-Seen Lift möglich

Einstiegswandl

Einstiegswandl, ja, das ist schon eine echte Herausforderung. Am Ende dieser Stalle sind Deine Arme 5 cm länger als vorher

Schlüsselstelle im 1. Abschnitt

Schlüsselstelle im 1. Abschnitt, hier unsere Vorsteiger bei der Schlüsselstelle. Ziemlich überhängend und anstrengend.....

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, Du suchst den Halt.........

Begehung am 11.11.06

Begehung am 11.11.06, "Winterlich"- im ersten Abschnitt des Steiges - unterwegs mit Thomas & Hannes, Foto: daniel2

Kurz vor'm Parkplatz

Kurz vor'm Parkplatz , Foto: daniel2

Begehung am 27.6.09

Begehung am 27.6.09, Bei Sauwetter - Sommer 09', Foto: daniel hirsch

Begehung 27.6.09

Begehung 27.6.09, Im oberen 2ten Teil, Foto: daniel hirsch

Begehung 27.6.09

Begehung 27.6.09, Ausstiegswand, Foto: daniel hirsch

untere Sektion

untere Sektion, untere Sektion, Foto: Gerold Egger

obere Sektion

obere Sektion , Foto: Gerold Egger

in der oberen Sektion

in der oberen Sektion, Foto: Gerold Egger

Gipfel-Wandl

Gipfel-Wandl , Foto: Gerold Egger

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