Seeben - Klettersteig

Klettersteig
Schwer
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit D/E
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 220 Hm  /  500 Hm
1:20 Std.  /  4:20 Std.
Absicherung
AbsicherungSehr gut
AusrichtungNordost
AusrichtungNordost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:00 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Seebenwände  (1575 m)
Charakter:

Sportlicher und luftiger Klettersteig durch die Seebenwände im Angesicht eines tosenden Wasserfalls. Tolle Szenerie mit dem Zugspitzmassiv und dem idyllischen Seebensee am Ende des Klettersteigs. Herrliche Aussicht auf das Zugspitzmassiv!

Genaue Routenbeschreibung:

Die steile Einstiegswand (D) stellt gleich die erste Herausforderung dar (Blick hinunter nicht vergessen!). Vorsicht wegen Steinschlaggefahr durch Vorausgehende! Durchwegs sehr ausgesetzt und nicht immer ganz fester Fels!

Weiter über Wandstufen und Querungen zu einer erdigen Passage (durchwegs C/D). Etwas leichter durch eine Verschneidung zur sog. steilen Platte (D - Schlüsselstelle). Hinter der Platte folgt eine rassiger Überhang und kurze erdige Passagen. Nach einer Querung (C) ist die Hochfläche erreicht und der Klettersteig zu Ende.

Ausrüstung:

Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm und unbedingt Sicherungsseil für schwächere Geher und Kinder.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Schwerer Klettersteig der mit D/E bewertet ist.

Zustieg zur Wand:

Ab der Talstation den Tafeln "Wasserfall und Seeben-Klettersteig" in südlicher Richtung folgen, zuerst über eine Forststraße über eine Brücke des Gaisbachs und kurz dahinter links auf einen schönen Saumweg entlang des Baches. Ist der Wasserfall erreicht, dem Schild Klettersteig folgen - der Weg wird nun steiler und zieht direkt zur rechten Seite des Wasserfallbeginns hinauf (rotes Steiglein). Der Einstieg ist rechts unterhalb des Wasserfalls in den Seebenwänden.

Höhe Einstieg: 

1360 m

Abstieg:

Vom Ende der Kletterei dem Weg folgend kurz das Bachbett überqueren (oberhalb des Wasserfalls) und zur Jausenstation Seebenalm (1575m) absteigen.

Von der Jausenstation gibt es mehrere Möglichkeiten zur Fortsetzung oder Abstieg:

1. Kurze Wanderung zum idyllischen Seebensee mit toller Kulisse (ca. 20min) - unbedingt lohnend - , von dort weiter entweder zur nächsten Hütte oder über diverse Anstiege zur Ehrwalder Sonnenspitze.

2. Von der Seebenalm zur Ehrwalder Alm und von dort Talfahrt oder Talmarsch (ca. 45min bis zur Bergstation).

3. Abstieg über den Hohen Gang: Dieser stellt die schönste Abstiegsvariante dar. Ab dem Seebensee (am rechten Ende) markiert und teilweise versichert (A/B) ins Tal (ca. 1 Std). Am Ende noch kurz aufwärts zurück zur Talstation der Seilbahn.

Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte 4/2 Wetterstein Mitte, 1:25.000
BEV ÖK 116 Telfs, 1:50.000
Kompass WK 25 Zugspitze - Mieminger Kette, 1:50.000, ISBN: 3-85491-026-6
Freytag & Berndt WK 352 Ehrwald, 1:50.000, ISBN: 3-85084-749-7

Bemerkungen:

Bei trockener Felsbeschaffenheit ganzjährig, etwas problematisch bei hoher Luftfeuchtigkeit (Schwüle) wegen des nahen Wasserfalls. Nicht zu empfehlen bei Nässe!!

Infostand: 

13.05.2004

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem PKW nach Ehrwald, im Ortszentrum Abzweig Richtung Gaistal und weiter zur Talstation. Mit der Bahn nach Ehrwald und mit dem Bus zur Talstation (nicht so häufig).

Talort / Höhe:

Ehrwald  - 994 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Talstation der Ehrwalder Almbahn  - 1108 m

Bilder (23)

Übersicht

Übersicht, Unten rot der Seebenklettersteig, grün die Abstiegsmöglichkeit über den Hohen Gang - gelb der Tatjakanten-Klettersteig., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstiegswand

Einstiegswand, In der steilen Einstiegswand., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einstiegswand (D)

Einstiegswand (D), kurz und knackig - läßt sich hervorragend klettern, kann aber bei Nässe unangenehm flutschig werden, Foto: Sascha König

Einstiegswand (D)

Einstiegswand (D), etwas für Bizeps und Gehirn, Foto: Sascha König

Untere Platte (C-D)

Untere Platte (C-D) , Foto: Sascha König

NEU: Austiegsplatten (D)

NEU: Austiegsplatten (D), anstelle des Überhangs und des kleinen Kamins (siehe Topo) neu angelegter Austieg über eine große Platte (wesentlich weniger Steinschlag!). Es sind ausreichend Trittbolzen angebracht, durch die Neigung läßt sich die Reibung gut nutzen., Foto: Sascha König

Austiegsplatten (D)

Austiegsplatten (D) , Foto: Sascha König

Austiegsplatten (D)

Austiegsplatten (D) , Foto: Sascha König

Austiegsplatten (D)

Austiegsplatten (D), Kleine Verschneidung kurz vorm Austieg in die Latschenzone, Foto: Sascha König

Austiegsplatten (D)

Austiegsplatten (D) , Foto: Sascha König

Ausstieg

Ausstieg, Ein kleiner Beweis, dass der Klettersteig auch im Winter begehbar ist..., Foto: Tobias Stille

25.3.06

25.3.06, am einstiegswandl._- weiter über die tajakante zum gipfel mit skiabfahrt durchs brendlkar., Foto: daniel

Morgensonne

Morgensonne, Herrlicher Tag, Foto: Peter Winkler

A schdeile g'schicht

A schdeile g'schicht

Am 10.02.07 im unteren Teil

Am 10.02.07 im unteren Teil , Foto: daniel2

Am 10.02.07 im unteren Teil

Am 10.02.07 im unteren Teil , Foto: daniel2

Am 10.02.07 in der Ausstiegswand

Am 10.02.07 in der Ausstiegswand , Foto: daniel2

"steile platte"

"steile platte" , Foto: philipp hruby

"schlüsselstelle" D/E

"schlüsselstelle" D/E, steile stöpselplatte ist durch die vielen trittstifte leicht überwindbar, Foto: philipp hruby

"schlüsselstelle" D/E

"schlüsselstelle" D/E , Foto: philipp hruby

geschafft !!!

geschafft !!! , Foto: philipp hruby

Ich beim einstieg

Ich beim einstieg , Foto: helmut renzl

Das schönste

Das schönste, Eine gute jause hat schon was, Foto: helmut renzl

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