Vogelbergsteig - Dürnstein

Klettersteig
Leicht
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit A
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 200 Hm  /  330 Hm
0:45 Min.  /  2:15 Std.
Absicherung
AbsicherungGut
AusrichtungSüdost
AusrichtungSüdost
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:30 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Vogelberg  (546 m)
Charakter:

Grob skizziert, führt der Vogelbergsteig von Dürnstein hinauf auf den Rücken der linken Seite des Talgrabens. Anfänglich kann man an einigen Stellen einen Abstecher zur Kante der auffälligen Granitwand machen, die schon vom Parkplatz aus zu sehen ist. Der Blick über die Kante ist für Routinierte sicherlich ein schöner Blick hinab zum Donauufer. Menschen, die mit der Höhe weniger vertraut sind, finden hier zusätzlich einen kleinen Nervenkitzel. Der lichte Eichenmischwald, durch den sich der Steig über Wurzeln und Granit hinauf zum Vogelberg windet, schützt an heißen Tagen gut vor der glühenden Sonne. Man wird aber dennoch ständig von dem herrlichen Ausblick auf die Ruine Dürnstein, den bizarren Granittürmen des Tales und der Donau begleitet! Im letzten Drittel der Strecke verlässt der Weg für kurze Zeit den Wald. Es geht über eine Granitplatte und durch Felsen hindurch, wo an zwei ausgesetzteren Stellen Drahtseile zur Sicherung verwendet werden können. An diesen Stellen ist der Weg in ausgezeichnetem Zustand. Gegen Ende des Steiges, verschwindet das südeuropäisch anmutende Ambiente.

Als Abstieg bietet sich ein Weg über die rechte Seite des Talgrabens an. Er führt über die Fesselhütte zur Ruine Dürnstein und mündet in eine gepflasterte Kellergasse von Dürnstein. Auf dem Weg zum Parkplatz kann man entweder durch den Ort Dürnstein oder aber Richtung Schiffhaltestelle und am Donauufer entlang zum Auto zurück gehen. Vom Ausstieg lohnt sich aber auch ein Abstecher nach links zur Dürnsteiner Kanzel, 521 m, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die Donau hat (10 Min.).


Zur Erinnerung (oder zur Information) für die großen und kleinen Wanderinnen und Wanderer des Vogelbergsteiges: Die Sage zu Richard Loewenherz. Schon im 12. Jahrhundert war Dürnstein weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannt, weil König Richard Löwenherz von England dort in Gefangenschaft geriet. Als Sage zu dieser Begebenheit wurde der Sänger Blondel dazugedichtet, der – seinen Herrn suchend – von Burg zu Burg zog und die erste Strophe eines Liedes sang. Als er vor der Burg Dürnstein sang, kam als Antwort die zweite Strophe: Auf diese Weise wurde das Versteck König Richards entdeckt!

Genaue Routenbeschreibung:

Dem Weg steil bis zum Felskamm des Vogelberges folgen (am Anfang kommt ein Aussichtspunkt) und entlang des Kammes (zeitweise mit Seil versichert) auf den Vogelberg.

Kinderfreundlich: 

Ja

Ausrüstung:

Wanderausrüstung. Kleine und nicht trittsichere Kinder sollten aber an ein Sicherungsseil genommen werden!

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Leichter Klettersteig, der mit max. A bewertet ist. Auch für konditionsstarke Kinder geeignet.

Zustieg zur Wand:

Vom Parkplatz in den Ort und bei der ersten Möglichkeit links in den Talgraben. Kurz nach den letzten Häusern geht links der Vogelbergsteig weg (Tafel).

Höhe Einstieg: 

300 m

Abstieg:

Oben südöstlich zur Fesslhütte und auf dem markierten Weg nach Dürnstein hinunter. Der Weg führt durch die Ruinenanlage, in der Richard Löwenherz (Sage von Robin Hood) gefangen gehalten wurde.

Kartenmaterial:

ÖK 37, Mautern; F&B WK 071; Kompass WK 207

Bemerkungen:

Alternativprogramm: Klettern ist in Dürnstein in jeder Schwierigkeitsklasse gut möglich; weiters ist die Altstadt sehenswert und Heurige laden zum Besuch ein (Kulinarischer Leckerbissen: das Wachauer Laberl).

Infostand: 

24.04.2012

Autor: 

Andreas Jentzsch

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Entweder auf der A1 zum Knoten St. Poelten und weiter nach Krems; von Krems entlang der Donau (B3) bis Dürnstein bzw. von der A1 bei Melk abfahren, die Donau queren (B33) und auf der Bundesstrasse (B3) bis Dürnstein.

Oder von Wien aus ueber die Donauuferautobahn (A22) nach Korneuburg, Stockerau, Krems und dem Donauufer entlang nach Dürnstein.

Öffis: Mit der Bahn nach Dürnstein.

Talort / Höhe:

Dürnstein  - 209 m

Ausgangspunkt:

Parkplatz

Bilder (15)

Übersicht Vogelbergsteig mit Zu- und Abstieg

Übersicht Vogelbergsteig mit Zu- und Abstieg , Foto: Andreas Jentzsch

Übersicht Vogelberggrat

Übersicht Vogelberggrat , Foto: Andreas Jentzsch

Gratübersicht

Gratübersicht, Diesem wunderbaren Grat folgt der Vogelbersteig., Foto: Andreas Jentzsch

Ruine

Ruine, Den wohl besten Blick auf die Ruine Dürnstein hat man vom Vogelbergsteig., Foto: Andreas Jentzsch

Blick auf den Steig

Blick auf den Steig , Foto: Wolfgang Krasselt

Vogelbergsteig

Vogelbergsteig, landschaftlich wunderschöner Steig - Aufstiegszeit maximal 60 Minuten, Foto: Wolfgang Krasselt

Ort Dürnstein

Ort Dürnstein, Die Blicke auf den Ort und die Donau stehen jenen auf die Ruine um nichts nach., Foto: Andreas Jentzsch

Anstieg

Anstieg , Foto: Gerhard

Musik für Räume

Musik für Räume, In der Dämmerung wird die Burg von wunderbaren Klängen umhüllt., Foto: Andreas Jentzsch

Foto: Gerhard

Eiszapfen+Drahtseil

Eiszapfen+Drahtseil, Besonders viele Versicherungen sind auf diesem Steig ja nicht nötig. Das ist eine davon

Vollmondscheinwanderung - August 2008.

Vollmondscheinwanderung - August 2008., Foto: friends

Mondscheinwanderung

Mondscheinwanderung, Wanderung in grandioser Landschaft - auch bei Dunkelheit sehr zu empfehlen. Die famose Granitlandschaft erscheint im fahlen Lichte besonders wildromantisch., Foto: friends

Mondscheinwanderung

Mondscheinwanderung, Entlang des Stahlseils. Bei Nacht lässt sich der dunkle Abgrund - zum Glück ?!? - nur erahnen., Foto: friends

Blick auf Querung

Blick auf Querung, Blick auf die langgezogene Querung des Vogelbergsteigs, von der man großartige Aus- und Tiefblicke genießen kann. Die wenigen etwas trickreicheren Stellen sind sehr gut versichert., Foto: Odilie

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