Markus Bendler beim Training. Text u. Fotos: Berhard Kogler
20 Januar 2012

Frustbewältigung im Eis

Korea war kein guter Boden für den 28 Jährigen Tiroler Markus Bendler ....

Korea war kein guter Boden für den 28 Jährigen Tiroler Markus Bendler. Gewann er noch im Vorjahr überlegen den Vorstiegsweltcup, qualifizierte er sich heuer nicht einmal für das Finale. Mit dem 32 Rang hatte er sich seid sechs Jahren das schlechteste Weltcupergebnis eingefahren.

Grund für diese Misere war ein unglücklicher Ausrutscher an einem glatten Felsgriff. Etwas was jedem einmal passieren kann, doch Bendler meint nur dazu: „Richtig - einmal! Doch diesmal war es das zweite mal in Folge. Genau mit dem selben Missgeschick verlor ich letzte Saison am Schluss den fast sicheren Gesamtweltcuptitel. Solche Sachen sind das Ergebnis mangelnder Konzentration.“ Für aufmunternde Worte von seiner Familie ist kaum genügend Zeit, da der Weltcuptross gleich weiter ins schweizerische Saas Fee zieht.

Diese Traditionsveranstaltung gilt als das Top Event im Weltcupkalender. Das was Kitzbühel bei den Skifahrern ist, ist Saas Fee bei den Eiskletterern.. Am 19. – 21.01.2012 bringen wieder mehrere tausend Zuschauer das Rondell der Parkgarage zum kochen. An Saas Fee hat der Schwendter nur gute Erinnerungen, sei es sein erste Weltcupsieg oder die gewonnene Weltmeisterschaft 2009. Ein Ort also um wieder zu seinen Stärken zurück zu finden, auch wenn der Frust tief sitzt.

Einzelkämpfer Bendler lässt sich aber noch nicht abzuschreiben: „Ich habe mich auf diese Saison sehr gut vorbereitet und fühle mich stärker als die Jahre zuvor, aber die beste Fitness bringt nichts wenn das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist nicht harmoniert. Ich bin auf der Suche nach meiner bewährten Mischung aus Kampfgeist und Lockerheit. Hoffentlich finde ich diese fehlenden Puzzleteile bis zum nächsten Weltcup!“

Die ersten drei in Korea

Damen

1. RAINER, Angelika ITA

2. GALLYAMOVA, Anna RUS

3. HROZOVA, Lucie CZE

Herren

1. TOMILOV, Maxim RUS

2. TOMILOV, Alexey RUS

3. PARK, Hee Yong KOR

Markus Bendler beim Training. Text u. Fotos: Berhard Kogler


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