Hydrocephalos

Eisklettern
Schwer
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 90°  /  5+/6-
Höhe Einstieg
Höhe Einstieg2500 m
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 700 m
8:00 Std.  /  12:30 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:00 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
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Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Berg:
Wasserkopf  (3140 m)
Charakter:

Bei der Route handelt es sich um eine anspruchsvolle kombinierte hochalpine Route bei der Wiederholer über viel alpine Erfahrung verfügen sollten.

Genaue Routenbeschreibung:

Der Einstieg befindet sich ca. 200 m rechts der markanten Einstiegsrampe der Route „Kammerlander-Beikircher“ am Fuße einer seichten Rampe die nach links führt (1 Haken + rote Bandschlinge). Über diese klettert man im M4 Gelände bis zu einem Standplatz (zwei Haken) an der rechten Seite einer Eisrinne. Quergang nach rechts (1 Haken) bis unter die gut ersichtliche senkrechte Wand. Von hier in M5 Gelände über schlecht abzusichernden Platten in leichter Rechtsschlaufe in markante – zentrale Eisrinne queren. Diese 3 Seillängen (ca. 50°- 60° steil) folgen, bis guter Standplatz vor felsigen Aufschwung. Eine Seillänge im Fels ca. M5 – M6 (Schlüsselseillänge!). Nun in 3 Seillängen über steile felsdurchsetzte Rampe nach links bis man einen großen Felsblock in markanter Schneerinne erreicht (hier gute Standplatzmöglichkeit). Dieser folgt man 3 bis 4 Seillängen bis man einen belassenen Standplatz an zwei Haken (weit rechts, wo die Route laut Skizzenverlauf eine Rechtsschlaufe macht) erreicht. Letzte Seillänge über felsigen Aufschwung bis man dann in Folge in das markante X im obersten Wandteil gelangt und auf die Route von Kammerlander & Beikircher trifft (M4,1 Haken). Diese dann weiter bis zum Gipfel (Details siehe Skizze)

siehe auch Topo!

Erstbegeher / Erstbesteiger:

 Ulrich Viertler, Raffaele Sebastiani und Alexander Mayer am 25.4.2013

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

8

Friends: 

kompl. Sortiment, Cams 0,5 - 2

Ausrüstung:

2- 3 kurze Eisschreiben, komplettes Sortiment an Friends und Klemmkeilen sowie ein kleines Hakensortiment.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

V, TD M5, eine der längsten und schwierigsten Routen im Eis und kombiniertem Gelände in den Südtiroler Bergern. 

Absicherung: 
Alpin
Zustieg zur Wand:

Dem Wanderweg Nr. 3 ins Gelltal folgen (in Richtung Riesenfernerhütte), weiter bis zur Inneren Gelltaler Alm (2070m). Von hier weglos zum gut sichtbaren Wandfuß hochsteigen. Zeitbedarf 2-3 Stunden.

Höhe Einstieg: 

2500 m

Abstieg:

Über den Normalweg (UIAA II) bis in die Scharte zwischen Wasserkopf und Morgenkofel. Von dieser über den Gelltaler Gletscher zurück nach Rein
(Alternativ bei viel Schnee über die Ostrinne absteigen (2x Abseilen) und direkt zurück zum Einstieg.

Sollte es spät werden, die Rieserfernerhütte hat einen Winterraum.

Bemerkungen:

Ulrich Viertler führt für bergfieber, und ist spezialisiert für  die Durchführung von individuell geplanten Touren.

Infostand: 

25.04.2013

Autor: 

Ulrich Viertler

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Bruneck folgend über die Ahrntaler Staatsstraße bis nach Sand in Taufers, dort nach Rein in Taufers abzweigen. Parkmöglichkeit 2 km vor der Ortschaft Rein (Parkplatz Rieserfernerhütte).

Talort / Höhe:

Sand in Taufers  - 874 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Riesenfernerhütte  - 1500 m

Bilder (4)

Übersicht Wasserkopf Nordwand

Übersicht Wasserkopf Nordwand

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

Bei der Erstbegehung von "Hydrocephalus", Wasserkopf Nordwand, Riesenfernergruppe

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