Stangnock Nordwand G1

Eisklettern
Leicht
(1)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 50°  /  WI2  /  M3+
Höhe Einstieg
Höhe Einstieg2000 m
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 340 m  /  600 Hm
2:30 Std.  /  6:30 Std.
AusrichtungNord
AusrichtungNord
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
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Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Stangnock  (2316 m)
Charakter:

Die Tour ist die logischste aber sogleich auch die schönste Linie durch die Nordwand des Stangnocks. Der Fels ist durchgehend fest und je nach dem, wie die Verhältnisse sind, kann es durchaus eine schöne Eiskletterei bieten. Die Tour lässt sich generell gut absichern und ist eine gute Einstiegstour für alle die sich für schwerere Nordwände vorbereiten wollen.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

  1. Die erste SL ist circa 40 Meter lang und fängt an mit einer kurzen Eiskletterpassage bei einer Verschneidung nach der man nach links quert und über leichtes Mixedgelände zum Standplatz an einen Felsblock gelangt. Die Seillänge lässt sich sehr gut absichern und der Standplatz kann mit einer Köpfelschlinge und einen Schlaghaken gemacht werden.
  2. Die zweite SL ist 50 m lang und führt gerade durch einen Gully durch. Dieser Gully ist auch wieder je nach verhältnissen entweder sehr gut mit Eis besetzt ansonsten kann es zu einer "Graberei" werden. Trotzdem kann man in diesen Gully auch sehr gute Sicherungen platzieren und weiters wird eine sehr schöne aber anstrengende Kletterei geboten. Der Stand ist kurz vor dem großen Band bei einer Felsformation bei der sich ein äußerst guter Stand mit vier Friends bauen lässt.
  3. Die dritte SL ist nur ca 15 m lang und dient nur dazu das man vom Stand der zweiten Seillänge auf das große Band gelangt auf dem man zu den weiteren Längen quert. Diese SL ist etwas schwer abzusichern da man je nach Verhältnissen eigentlich nur auf festgefrorenen Schnee klettert jedoch kann man am Anfang einen Felsblock freigraben bei dem sich ein Friend legen lässt.
  4. Die vierte Seillänge besteht darin das man auf dem großen Band nach rechts quert um zu den weitern Seillängen zu gelangen. Man quert circa 150m zu der großen Einbuchtung in der Wand in der man am laufenden Seil nach oben klettert und dan rechts auf einen kleinen Felsband einen guten Stand zu bauen.
  5. Die fünfte Seillänge ist circa 40 m lang und fängt an mit einer Querung nach rechts nach der man in einer Verschneidung circa 5 m nach oben Klettert dieser teil lässt sich jedoch nur mit einer Köpfelschlinge absichern die man in der Mitte der Querung legen kann. Weiter geht es nach der Verschneidung mit einer weiteren Querung nach rechts bei der man am Anfang der Querung einen guten Friend legen kann. Nach dem man diese exponierte Querung überwunden hat quert man noch etwas weiter nach rechts und klettert dann circa 15 m weiter gerade nach oben zu Felsblöcken bei denen sich auch ein guter Stand machen lässt.
  6. Die sechste und letzte Seillänge geht entlang des Grates der Headwall entlang zum Grat des Stangnockes. Diese länge beinhaltet einige Felsstufen die sich aber gut absichern lassen sowie auch die Überwindung der Gratwechte was sich als leichter als gedacht herausstellte bei der Erstbegehung.
Erstbegeher / Erstbesteiger:

Felix Gruber und Simon Gruber

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

6

Klemmkeile: 

1. Satz Klemmkeile

Friends: 

1. Satz Friends wobei es von Vorteil ist wenn man die mittleren Doppelt hat

Ausrüstung:

kleines Hakensortiment

Hammer

3-4 kurze Eisschrauben (je nach Verhältnissen)

Absicherung: 
Alpin
Zustieg zur Wand:

Der Zustieg zur Wand erfolgt über das Rosanintal nachdem man durch das Rosanintal durch ist geht man über die Rosaninscharte und nach dem man über die Rosaninhöhe ist kann man gerade aus zur Stangnock Nordwand gehen. Eine weitere Methode ist es über den Königsstuhl zur Nordwand zu gelangen indem man auf den Königsstuhl geht und von diesen aus abfahrt zum Fuß der Wand.

Höhe Einstieg: 

2000 m

Abstieg:

Der Abstieg erfolgt so das man dem Grat nach rechts folgt bis dieser flacher wird und dann auf der Schneeflanke zum Einstieg wieder absteigt für den Abstieg braucht man keine Seile bzw muss man sich nicht abseilen.

Kartenmaterial:

Karte Nockgebirge und ansonsten auf Fatmap kann man sich auch einen guten Überblick von dem Zustieg und der Tour machen

Autor: 

Simon Gruber

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Salzburg weg Richtung Thomatal von Thomatal nach Bundschuh/Schönfeld und von dort aus die Tour starten

Talort / Höhe:

Schönfeld (ein Ortsteil der Gemeinde Thomatal)  - 1740 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Liftparkplatz Schönfeld  - 1750 m

Bilder (14)

Beim Zustieg

Beim Zustieg , Foto: Simon Gruber

In der ersten SL

In der ersten SL , Foto: Simon Gruber

Der Blick auf die erste SL

Der Blick auf die erste SL , Foto: Simon Gruber

Beim Einstieg in die zweite Seillänge

Beim Einstieg in die zweite Seillänge , Foto: Felix Gruber

In der zweiten Seillänge

In der zweiten Seillänge , Foto: Felix Gruber

Der Standplatz nach der zweiten Seillänge

Der Standplatz nach der zweiten Seillänge , Foto: Simon Gruber

Der Nachsteiger in der zweiten Seillänge

Der Nachsteiger in der zweiten Seillänge , Foto: Simon Gruber

Nach dem Quergang auf dem Band beim anfang der fünften Seillänge

Nach dem Quergang auf dem Band beim anfang der fünften Seillänge , Foto: Simon Gruber

Der etwas unsichere Stand bei der 5. Seillänge

Der etwas unsichere Stand bei der 5. Seillänge , Foto: Simon Gruber

Der Nachsteiger in der fünften Seillänge

Der Nachsteiger in der fünften Seillänge , Foto: Simon Gruber

Stand nach der 5. SL

Stand nach der 5. SL , Foto: Simon Gruber

In der letzten Seillänge

In der letzten Seillänge , Foto: Simon Gruber

Am Grat

Am Grat , Foto: Simon Gruber

Geschafft !

Geschafft ! , Foto: Simon Gruber

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