Hasenalarm

Klettern
Mittel
(2)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 6
6- obl.  /  A0
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 425 m
4:00 Std.  /  9:00 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 2:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Großes Häuselhorn  (2284 m)
Charakter:

Super griffige, manchmal richtig steile Kletterei. Sehr abwechslungsreiche und wirklich tolle Plaisirkletterei. Die Route gehört sicher zu den besten leichten Plaisirrouten in den Berchtesgadener Alpen. Die Route hat im Grunde keine einzige "schiache" Seillänge, sogar im oberen Teil gibt es traumhafte Platten - Gratulation an die beiden Erstbegeher!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Fritz Amann und Josef Brüderl; 2006

Seillänge: 

2 x 55 m

Expressschlingen: 

14

Klemmkeile: 

Keine

Friends: 

Keine

Ausrüstung:

14 Expressschlingen, 2 x 55 m Seil und Helm

Bemerkung zu den Versicherungen:

Sehr gut mit Bohrhaken abgesichert - Keile nur für sehr ängstliche nötig (sind aber kaum anwendbar).


Einige Lokals haben diesen, angeblich übertriebenen Stil der Absicherung kritisiert – ihnen sei die rechts vom Hasenalarm liegende Hexentanz der Fersen empfohlen, dort können sie sich austoben und sind in der Regel auch allein.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine Stelle 6 sonst meist um 5 bis 6-

Zustieg zur Wand:

Vom Gh. Obermayrberg dem Weg zur Mayrbergscharte bis zur Jagdhütte Hochgscheid (1386 m) folgen. Ca. 100 m hinter der Hütte (noch vor dem gr. Bachbett) geht links ein sichtbarer Steig ab, dem man bis zur Wand­stufe unter dem Häuselhorn folgt. Rechts in eine Wiesen-Rinne, die man kurz vor dem Ende nach links durch Latschengassen wieder verlässt. Dann weglos, immer leicht linkshaltend aufwärts unter die Südwand. Unter der Wand nach li. bis zu einer Schlucht queren (Rucksackdepot, dort wo es steil wird; ca. 1900 m). Danach am li. Schluchtrand (Stelle 2) zu einer flachen Wasserrillenplatte (20 m li. der Schlucht) – Einstieg bei 2 Bohrhaken.

Höhe Einstieg: 

1800 m

Abstieg:

Schnellabstieg durch die Häuselhornrinne: Nordwestlich in die Scharte vor dem kleinen Häuselhorn (Felsgipfel mit kl. Kreuz). Die Häuselhornrinne zieht nach Süden hinunter: Durch viel Geröll bis zu einem Steil­abbruch (Steinmann). Am rechten Rand an geklebtem Ring 40 m abseilen. Weiter absteigen, bis die Rinne enger wird. Nach der Engstelle vor Abbruch nach links auf eine Gras­schulter hinausqueren (Markierung, Steinmann). Dann auf steilem Ram­pen­band zum Einstieg (45 Min. – dann weiter wie Zustieg). Im Notfall und bei unsicherem Wetter zur Traun­steinerhütte absteigen!

Bemerkungen:

Zustieg und Abstieg verlangen ein kleinwenig alpines Gespür! Die Tour ist also nichts für 100%ige Hallenkletterer, die noch nie alpin Sportklettern waren.

Infostand: 

18.06.2008

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Saalfelden, Kitzbühl, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Gleich nach Lofer bei Maurach in Richtung Au abzweigen, von Au weiter durch die Mauerbergklamm bis zum Gasthaus Obermayerberg; Parkmöglichkeit (kommt man von Salzburg, zweigt man vor Lofer bei einer Busstation linsk ab).

Talort / Höhe:

Au bei Lofer  - 616 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Ghf. Obermayrberg  - 900 m

Bilder (19)

Übersicht

Übersicht, Der Zustieg (Orange) und die Route in Rot - die Abstiegsrinne zieht links der Route hinunter (siehe Textbeschreibung)., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Übersicht Großes Häuslhorn Südwand

Übersicht Großes Häuslhorn Südwand, Hasenalarmm = grün, Foto: Andreas Jentzsch

Zustieg

Zustieg, Beim Zustieg über der Jagdhütte., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Unter der Wand

Unter der Wand, Schon unter der Wand, dort zum Fuß der markanten Rinne., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schrofen

Schrofen, Die Rinne unten kurz hinauf, dann links davon zu den schönen Platten, dort ist der Einstieg., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten

Platten, In den unteren Wasserrillenplatten., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Glatte Verschneidung

Glatte Verschneidung, In der glatten Verschneidungsrinne in der zweiten Seillänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Raue Platten

Raue Platten, Raue Platten, auch bei Nässe kein Problem., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Schlüsselstelle

Schlüsselstelle, In der steilen aber gut gesicherten Schlüsselseillänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Oben auch schöne Platten

Oben auch schöne Platten, Im oberen Teil klettert man über perfekte Platten., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Einfach perfekt...

Einfach perfekt..., Super Kletterei an rauem Fels., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Vorletzte Seillänge

Vorletzte Seillänge, In der Rissverschneidung der vorletzten Seillänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Tolle Kletterei

Tolle Kletterei , Foto: daniel

In den oberen Platten

In den oberen Platten , Foto: daniel

Beim Abstieg / Mai 11'

Beim Abstieg / Mai 11' , Foto: daniel

Abstieg (rot) über die Häuselhornrinne

Abstieg (rot) über die Häuselhornrinne , Foto: Oliver Bader

Auf- u. Abstieg - immer den roten Punkten folgen

Auf- u. Abstieg - immer den roten Punkten folgen , Foto: Oliver Bader

Ungefährer Verlauf der Route

Ungefährer Verlauf der Route , Foto: Oliver Bader

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