Herzblut

Klettern
Mittel
(3)

Toureninfo

Diff.
Schwierigkeit 6-
Absicherung
AbsicherungSehr gut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 200 m  /  570 Hm
3:00 Std.  /  4:15 Std.
AusrichtungSüdwest
AusrichtungSüdwest
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:45 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:30 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Karlkopf  (1848 m)
Charakter:

Sehr gute und wunderschöne Route, welche sehr gut mit Bohrhaken abgesichert ist. Die Kletterei wechselt zwischen griffigen Platten, steilen mit Quarzsteinchen bespickten Wandstellen und tollen Rissschuppen – wirklich glatte Passagen gibt es nur wenig. Die Erstbegeher haben wirklich eine gute Linie an der Wand gefunden. Die Route gehört sicher zu den besten leichteren Mehrseillängenrouten im Zillertal – der Besuch lohnt absolut!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

1 Beg. von unten: Reinhold Gruber und Michl Schragl im Jahr 2013

Seillänge: 

2 x 60 m

Expressschlingen: 

12

Klemmkeile: 

keine

Friends: 

keine

Ausrüstung:

Kletterausrüstung, 2x60 m Halbseile und 12 Expressschlingen.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Sehr gut mit Bohrhaken abgesichert.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Eine der wenigen, leichteren und "richtigen" Plaisirrouten im Zillertal.

Zustieg zur Wand:

Der Zustiegsweg ist sporadisch mit gelben Punkten markiert. Vom Klettergartenparkplatz auf die andere Straßenseite und über die Metalbrücke auf die andere Bachseite. Nach links zum Klettergarten, um den Felsblock rechts herum bis man zum Zaunende (Zaun stößt an Felsblock bei der Bachseite) kommt. Dort hinunter zum Bach (Vorsicht, das ist das „WC“ der Klettergarten-Kletterer; gelber Pfeil an Felsblock). Dem Bach kurz flussabwärts entlang bis zu einer Rinne. Am nördlichen Rand der Rinne auf deutlich Pfadspuren aufsteigen bis man zu einem Querpfad kommt. Auf diesem überquert man dann die Rinne und folgt dem Pfad mehr oder weniger waagrecht durch den Wald bis zum nördlichen Rand der nächsten Rinne (von dieser sieht man die Wiesen beim Breitlahner) kommt. Ein paar Schritte zurück und am nördlichen Rand der Rinne im Wald auf Pfadspuren steil aufsteigen bis man oben in freies Wiesengelände kommt und oben links schon die Felswand sieht. In der Weise aufwärts (Pfadspuren, Steinmännchen) bis zur Felswand. Der Einstieg ist bei gelber Aufschrift „HB“, rechts von einem kleine Überhang; man sieht die ersten Bohrhaken.

Höhe Einstieg: 

1600 m

Abstieg:

3 x abseilen neben der Route (siehe Topo), dann den gleichen Weg wie beim Zustieg zurück zum Parkplatz.

Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte Nr. 35/1 Zillertaler Alpen, West

Bemerkungen:

In der Route gibt es ein paar hohle Schuppen, die stören nicht weiter, man sollte aber mit Bedacht an diesen ziehen.

Infostand: 

12.09.2016

Autor: 

Reinhold Gruber u. Axel Jentzsch-Rabl

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Auf der Inntalautobahn bis zur Abfahrt Zillertal und dort der gut ausgebauten Straße bis nach Mayerhofen im hinteren Zillertal folgen. Am Ortsende zweigt man links nach Ginzling ab und erreicht das Bergsteigerdorf Ginzling. Nach Ginzling weiter taleinwärts fahren bis man zur Mautstelle beim Gasthof Breitlahner kommt. Entweder dort oder am etwas davor rechts direkt beim Klettergebiet Ewige Jagdgründe parken. Öffis: Mit dem Zug bis nach Mayrhofen und dann mit dem Bus zum Ghf. Breitlahner.

Talort / Höhe:

Ginzling  - 985 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Klettergebiet Ewige Jagdgründe  - 1240 m

Bilder (18)

Die Route "Herzblut" an der Südwestwand des Karlkopfes.

Die Route "Herzblut" an der Südwestwand des Karlkopfes. , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Die ersten Meter der Route Herzblut

Die ersten Meter der Route Herzblut

Tolle Platten in der ersten Seillänge.

Tolle Platten in der ersten Seillänge.

In der zweiten Seillänge.

In der zweiten Seillänge.

Schöner, plattiger Fels.

Schöner, plattiger Fels.

Die vierte Seillänge beginnt mit einer Risschuppe.

Die vierte Seillänge beginnt mit einer Risschuppe.

Die letzte Seillänge - der Riss rechts ist eine der Cean-Varianten.

Die letzte Seillänge - der Riss rechts ist eine der Cean-Varianten.

Am Ende der Route beim Wandbuch.

Am Ende der Route beim Wandbuch.

Beim Abseilen neben der Route.

Beim Abseilen neben der Route.

Das Kar vor dem Einstieg, unten der Ghf. Breitlahner.

Das Kar vor dem Einstieg, unten der Ghf. Breitlahner. , Foto: Reinhold Gruber

Der Einstieg ist angeschrieben - Herz und "HB".

Der Einstieg ist angeschrieben - Herz und "HB". , Foto: Reinhold Gruber

Kurz vor dem Standplatz.

Kurz vor dem Standplatz. , Foto: Reinhold Gruber

Immer schöne Plattenkletterei.

Immer schöne Plattenkletterei. , Foto: Reinhold Gruber

Im oberen Teil.

Im oberen Teil. , Foto: Reinhold Gruber

Schöner, plattiger Fels.

Schöner, plattiger Fels. , Foto: Reinhold Gruber

Der Ausblick zum Olperer.

Der Ausblick zum Olperer. , Foto: Reinhold Gruber

6. Seillänge

6. Seillänge

4. Seillänge

4. Seillänge

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